Laguiole Sommelier - Kellnermesser
 

Das weltbekannte Laguiole Besteck

 

 

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  • Laguiole Tafelmesser

     

  • Laguiole Tafelbesteck

     

  • Bistro Besteck

     

  • Besteckset, Edelstahl

     

 

Laguiole Besteck gehört zu den ganz edlen Tafelbestecken mit langer Tradition. Gefertigt in traditionellen Schmieden in Frankreich, sind Laguiole Tafelmesser weltweit beliebt. Erfahren Sie weiter unten mehr von der Geschichte des Laguiole Bestecks und generell zum Besteck.

Wir bieten Ihnen, als größter Importeuer für Laguiole Messer in Deutschland, Laguiole Besteck verschiedener Schmieden:

 

Le Fidele Besteck und Steakmesser

 

Claude Dozorme Besteck und Steakmesser

 

Laguiole en Aubrac Besteck und Steakmesser

 

Laguiole Goyon Chazeau Besteck und Steakmesser

 

Laguiole Honore Durand Besteck und Steakmesser

 

Geschichte

 

Laguiole-Besteck

 

Weltberühmt und inzwischen zur Legende geworden, lange vor vor dem Besteck, sind die Messer von Laguiole!

Sie werden im Südwesten Frankreichs im Aveyron seit dem 19. Jahrundert hergestellt. Anfangs als feststehendes Messer, das „Capuchadou“, geschmiedet, später als Klappmesser, für welches vom Schmied Pierre-Jean Calmels ein einzigartiger Klappmechanismus (durch diesen wurde das Messer sowohl im offenen als auch geschlossenen Zustand, festgehalten) entwickelt wurde, den noch heute jedes Laguiole-Messer hat, gefertigt. Dennoch ist dieses schön geschwungene Klappmesser nicht in Frankreich, sondern schon im 17. Jahrhundert in Spanien unter der Bezeichnung Navajasentstanden. Erste Navajas (Klappmesser) sind als Grabbeigaben von Feuerbestattungen in der Eisenzeit und später auch in Siedlungsresten der Römer gefunden worden. Navaja ist eigentlich der Name der Pfahlmuschel und tatsächlich ähneln diese geschwungenen Klappmesser verblüffend diesen Muscheln.

Nahezu jeder, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung, trug diese Messer immer bei sich. Es war Allzweckwerkzeug und Waffe in unruhigen Zeiten. Bis dahin war es nur dem Adel und Miltiär gestattet, Waffen (insbesondere Degen) zu tragen. Die Klappmesser waren ideal in der Kleidung zu verbergen. Zu wahrer Blüte kamen die Messer, die inzwischen reich verziert aus edlen Materialien hergestellt wurden, im 18. Jahrhundert.

Junge französische Handwerksburschen aus der Aubrac, die durch Andalusien reisten, um sich handwerklich zu vervollkommnen, sahen diese außergewöhnlichen Messer und lernten ihre Herstellung. Ihr Wissen und Können brachten sie in die Heimat mit zurück und entwickelten es hier weiter. Die Messer erhielten am Griff eine geschmiedete Fliege oder Biene, schönste Ziselierungen, in die Messerschale wurde aus Metallstiften ein Kreuz, das sogenannte „Hirtenkreuz“, eingelassen. Dieses Messer nahmen nun die Hirten mit auf ihre einsame Wanderschaft, da es dem alten Capuchadou weit überlegen war. Sie stellten es , wenn sie beten wollten, aufrecht vor sich in die Erde oder einen Holzstamm!

Die hohe Handwerkskunst, die besondere Schärfe der Klingen und außerordentliche Qualität des verwendeten Materials, haben diese Messer zu einer Legende werden lassen und gelten als einzigartiges französisches Kulturgut. Keiner, der ein solches Messer besessen hat, wird je wieder darauf verzichten!

 

Es ist mehr als verständlich, dass sich die große Mehrzahl der begeisterten Laguiole-Freunde ein entsprechendes Besteck wünschten. Inzwischen bereichern nicht nur Bestecke, sondern auch Tranchiermesser, Buttermesser, Salatbesteck, Küchenmesser usw. die Tischkultur in unvergleichlicher Qualität.

 

Esskulturen

 

In den meisten Kulturen wird auch heute noch die Nahrung mit den Fingern aufgenommen. Dabei gibt es insbesondere im islamischen und hinduistischen Bereich die strenge Regel, ausschließlich mit der rechten Hand zu essen. Die linke Hand dient der Körperreinigung und gilt damit als unrein. Die weltweit meist benutzten Essbestecke sind die Essstäbchen im asiatischen Raum, auch wenn man hier Löffel aus Ton oder Porzellan benutzt. Im Gegensatz zu den im westlichen Kulturbereich benutzten Löffeln ist beim chinesischen Löffel der Löffelboden flach. Dies ergibt sich zwangsläufig beim Brennvorgang im Ofen, durch den die Löffelwölbung durch das Aufliegen flach wird.

 

Besteckhistorie

 

Bestecke, bestehend aus Löffel, Gabel und Messer, werden erst seit Ende des 17. Jahrhunderts verwendet. Bis dahin wurde zu den Mahlzeiten nur ein Löffel angeboten, da ein Messer jeder mit sich trug. Dieses wurde dann zum Zerteilen größerer Stücke verwendet und um kleinere Stücke aufzuspießen und zum Mund zu führen. Gegessen wurde vom Holz- oder Zinnteller, ursprünglich wurde als Auflage einfach eine Brotscheibe genommen.

 

Löffel im europäischen Kulturkreis

 

Schon in der Steinzeit wurden Löffel aus Holz oder Knochen verwendet. Auch die Römer benutzten zwei Arten von Löffeln, einen großen (ligula) für den normalen Essgebrauch und einen kleinen (cochlea), der einen nadelartigen Stil hatte, um Muscheln und Schnecken aus den Schalen lösen zu können. Dies war der Vorläufer der viel später benutzten Gabel.

Um Flüssigkeiten und Breie zu sich nehmen zu können, wurden im Mittelalter Löffel entwickelt, die der schöpfenden Hand nachempfunden waren. Löffel hat seinen Wortstamm im althochdeutsch „laffan“ (im eigentlichen Wortsinn „die Lippe“ bzw. im mittelhochdeutsch „laffen“ für schlürfen, lecken). Die Löffel waren kreisrund und hatten einen kurzen, runden Stiel, den der Speisende mit der Faust umschloss. Die Löffel waren entweder oft aus Holz oder ab dem 15. Jahrhundert aus Metall. Es entstand der Berufsstand der Löffelmacher. Die Löffel wurden aus einem Stück Rohmetall geschmiedet, welches durch mühseliges Feilen zu einem Löffel geformt wurde. Wenn es hoch kam, konnte ein Löffelmacher 30 Löffel am Tag schmieden. Später wurden die Löffel flacher und konnten ab Anfang des 18. Jahrhunderts aus Blech geschnitten und kalt geformt werden, danach wurden die Löffel verzinnt und poliert. In der Oberschicht ließ man sich die Löffel auch aus Silber fertigen. Im Laufe der Zeit wurden die Löffel aufwendig verziert und auch mit Inschriften versehen. Sie wurden immer wertvoller und wurden weiter vererbt. Letzteres führte zu dem noch heute gebräuchlichen Spruch „den Löffel abgeben“, was nichts anderes bedeutet, als dass der bisherige Besitzer verstorben war und die Erben die Löffel erhielten.

 

Gabeln sollten verhindert werden

 

Schon die Römer kannten dreizinkige Gabeln, mit denen heiße Braten fixiert wurden, um sie schneiden zu können. Entsprechendes galt noch bis ins Mittelalter, wurde aber nur von den „Essensvorlegern“ für das Zerteilen heißen Fleisches benutzt. Die Verbindung Hitze und Gabel ließ die Menschen an die Hitze der Hölle und den Teufel denken. So erhielt der Teufel eine übergroße dreizinkige Gabel als Werkzeug, um sündige Menschen in die Hölle zu befördern und dort zu traktieren. Aus diesem Grund wurde die Gabel als Essbesteck im Mittelalter von der katholischen Kirche abgelehnt, weil sie ja das Werktzeug des Teufels war. Dennoch setzten sie sich erst in Italien, hier im 11. Jahrhundert von einer byzanzinischen Prinzessin eingeführt, später auch in Österreich und Frankreich an den Fürstenhäusern durch. Erst wurden sie als zweizinkige Obstgabeln benutzt, um sich nicht die Finger zu verkleben. Da die Gabeln hier für insbesondere von Damen benutzt wurden, galten Gabeln lange Zeit als „weibisch“. Bei uns setzten sich die Gabeln als Teil des Essbestecks erst Ende des 17. Jahrhunderts durch.

 

Messer

 

Die ersten Messer waren aus Stein und dienten zum Zerteilen der Jagdbeute. Beim Essen wurden sie benutzt, um mundgerechte Stücke zurecht zu schneiden. Das Messer als Essbesteck ist ebenso alt wie der Löffel. Jeder trug es bei sich in einem Futteral, oft zusammen mit einem Löffel, als persönlichen Gegenstand und verwendete es auch bei Einladungen, da ursprünglich keine Bestecke gereicht wurden. Bei den Römern wurde jedoch das Messer schon weit vor Christi Geburt als Essbesteck benutzt.. Im Mittelalter erst bei den Fürstenhöfen; später auch bei betuchten Leuten, wurde bei Tisch Besteck eingedeckt. Dabei achtete man besonders darauf, dass Messer immer mit der Klinge zum Teller zeigten! Auch nach dem Essen durften Messerklingen nie zum Tischnachbarn zeigen; dies galt als „feindlicher Akt“.

 

Besteck in der heutigen Form

 

Das Besteck in seiner heute gebräuchlichen Form setzt sich erst Anfang des 19. Jahrunderts bei breiten Bevölkerungsschichten im westlichen Kulturkreis durch. Neben dem normalen „Gebrauchsbesteck“ hatte man das sogenannte „gute Besteck“, welches nur zu Sonn- und Feiertagen oder zu besonderen Anlässen eingedeckt wurde. Es gab berühmte Besteckhersteller, die aussergewöhnliche Bestecke designten, die heute noch bei Auktionshäusern Preise wie Kunstwerke erzielen.

Zu diesen außergewöhnlichen Bestecken gehören sicher auch die handgeschmiedeten Bestecke der besten Schmieden von Laguiole!

 

 

 

 

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