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Lapislazuli
Griffmaterial

Lapislazuli

Entdecken Sie in unserem original-laguiole.de Shop exklusive Laguiole- und Thiers-Taschenmesser mit einem Griff aus Lapislazuli - dem tiefblauen „Stein der Könige", oft durchsetzt von goldfunkelnden Pyriteinschlüssen wie ein Nachthimmel voller Sterne. Es ist eines der ältesten und ehrwürdigsten Schmucksteine der Menschheit und macht jedes Messer zu einem kleinen Kunstwerk.

Herkunft & Charakter

Lapislazuli wird seit über 6.000 Jahren abgebaut - die bedeutendste Quelle ist bis heute die Provinz Badakhshan im Nordosten Afghanistans. Bereits um 2000 v. Chr. bestanden über die spätere „Lapislazuli-Straße" (Vorläuferin der Seidenstraße) Handelsbeziehungen zwischen Afghanistan, Mesopotamien und Ägypten. Sein sattes Blau entsteht durch das Mineral Lasurit; die goldenen Sprenkel sind feiner Pyrit. Als Naturstein ist jeder Griff ein Unikat - kein Muster gleicht dem anderen.

Kurz-Fakten auf einen Blick

- Herkunft: vor allem Badakhshan, Afghanistan - seit über 6.000 Jahren abgebaut
- Farbe: tiefes Ultramarinblau mit goldenen Pyrit-Einschlüssen
- Zusammensetzung: hauptsächlich Lasurit, dazu Calcit und Pyrit
- Geschichte: „Stein der Könige", Grabbeigabe der Pharaonen
- Symbolik: Stein der Wahrheit, Weisheit und geistigen Klarheit

Der Stein der Könige und Götter

Für die alten Ägypter war Lapislazuli das Kostbarste überhaupt - man gab ihn den Pharaonen mit auf die Reise ins Jenseits, etwa an der berühmten Totenmaske Tutanchamuns. Er galt als Symbol für Macht, Unsterblichkeit und göttliche Weisheit; Kleopatra soll fein gemahlenen Lapis als Lidschatten verwendet haben. Für die Sumerer war er der Stein der Götter. Im Mittelalter wurde er zu dem Pigment „Ultramarin" verarbeitet - teurer als Gold und den heiligsten Bildern der Renaissance vorbehalten. Bis heute gilt Lapislazuli als Stein der Wahrheit, der Klarheit und der geistigen Erkenntnis.

Ein Laguiole mit Lapislazuli-Griff trägt ein Stück Menschheitsgeschichte in sich - ein tiefblaues Sinnbild für Weisheit, Würde und das Streben nach Wahrheit.

Ultramarin - die Farbe, die teurer war als Gold

Kein Stein hat die Kunstgeschichte so geprägt wie dieser. Aus gemahlenem Lapislazuli gewann man Ultramarin - wörtlich "über dem Meer", weil das Rohmaterial von jenseits des Mittelmeers kam. Die Gewinnung des reinen Pigments erforderte bis zu 49 Arbeitsschritte, und das Ergebnis wurde höher gehandelt als Gold. Albrecht Dürer wog das Pulver buchstäblich mit Gold auf.

Für Maler war das ein ernstes Problem. Johannes Vermeer, dem wir das "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge" verdanken, liebte dieses Blau so sehr, dass er sich dafür verschuldete. Ultramarin blieb den kostbarsten Bildern vorbehalten - meist dem Mantel der Madonna.

Erst 1824 schrieb ein französischer Ausschuss einen hohen Preis für die künstliche Herstellung aus. Jean-Baptiste Guimet gelang sie 1826; 1828 erhielt er die Auszeichnung. Über Nacht wurde aus der teuersten Farbe der Welt ein bezahlbares Pigment - und Maler wie Turner, Renoir und van Gogh konnten endlich in Blau schwelgen.

Ein Griff aus echtem Lapislazuli trägt genau dieses Blau in sich - nicht nachgemacht, sondern gewachsen.

Pflegehinweis

Lapislazuli ist vergleichsweise weich - vor Stößen und aggressiven Reinigungsmitteln schützen, nur feucht abwischen. Wie alle handgefertigten Laguiole-Messer gehört auch dieses Modell niemals in die Spülmaschine.

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Einige unserer Bewertungen bei Trustpilot:

Justin Jernoiu - Mr. Laguiole
Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) erstellt. Seit 1995 beschäftigt er sich mit original französischen Laguiole-Messern und betreibt die weltweit größte Spezialisierung auf handgefertigte Laguiole-Messer.

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