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Taschenmesser mit Mammutgriffen

Taschenmesser mit Mammutgriffen

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Mammutschalen für die Messer ist eine relativ junge Entwicklung. Es ist nicht sehr lange her, dass sehr viele Mammutknochen in Sibiren entdeckt wurden. Durch die große Menge an Fundorten hat sich auch der Preis dieses Materials nach unten bewegt, so dass nun auch die Messermacher die Backen- und Stoßzähne als Griffmaterial verwenden können. Die Ergebnisse sind wirklich atemberaubend schön.
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Mr. Laguiole zeigt Ihnen Taschenmesser mit Mammutgriffen - hautnah

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Garantierte Echtheit - AIPCL-Zertifikat

Jedes Messer von Taschenmesser mit Mammutgriffen wird in Frankreich vollständig von Hand gefertigt. Als Mitbegründer der A.I.P.C.L. garantieren wir die Herkunft - mit offiziellem Echtheitszertifikat, das jedem Messer beiliegt und online verifizierbar ist.

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Häufige Fragen

FAQ zu Taschenmesser mit Mammutgriffen

Für die Laguiole- und Thiers-Messergriffe werden Mammutbackenzähne, Mammutelfenbein und Mammutknochen verwendet. Am häufigsten werden allerdings die Mammutbackenzähne eingesetzt, da diese in einer viel größeren farblichen Vielfalt angeboten werden und damit den Geschmack einer größeren Kundschaft trifft. Ein weiterer Grund für den Einsatz von Mammutbackenzähnen ist die Anzahl der zurzeit verfügbaren Stücke auf dem Markt.
Ja, es handelt sich tatsächlich um ein historisch sehr wertvolles Produkt, welches zwischen 100.000 und 150.000 Jahren alt ist. Die letzten Mammuts haben sogar noch auf einer Insel in Sibirien bis 5.000 v. Ch. gelebt und somit gleichzeitig z.B. mit den Hochkulturen in Ägypten existiert, wenn auch an einem völlig anderen geographischen Ort. Mit dem Erwerb eines solchen Messers halten Sie tatsächlich ein Stück des Mammuts in der Hand, welches von vor so vielen Jahrtausenden auch wirklich gelebt hat.
Die Mammutbackenzähne kommen meist aus der Nordsee. Bis vor ca. 20 Jahren, als die Fangnetze der Fischerboote bis zum Meeresboden reichten, wurden solche Mammutbackenzähne zahlreich sozusagen als Nebenprodukt gefangen und in besonderen Lagern aufbewahrt. Nach und nach wurden diese verkauft und man fand immer neue Einsatzmöglichkeiten dafür, wie zum Beispiel Griffe für Taschenmesser. Doch neue Gesetze verbaten das Streifen der Fangnetze auf dem Meeresboden. Damit gab es kaum noch Nachschub und die Mammutbackenzähne begannen zur knappen Ware zu werden. Bis heute hat sich die Situation nicht entspannt und der Preis ist immer noch recht hoch geblieben.
Durch den Klimawandel und das Auftauen der Permafrostböden in Sibirien werden immer mehr Mammutskelette durch die Natur freigelegt. Auch können Mammutsucher nun besser danach suchen und graben, denn die Fundorte liegen oft wenige Meter unter der Oberfläche. Das Mammutelfenbein steht nicht unter Naturschutz und kann regulär verkauft werden. Dennoch erreichen in den letzten Jahren immer weniger Stücke den europäischen Markt, denn diese finden auch in Russland und auf dem asiatischen Markt einen reißenden Absatz und man erzielt dort noch höhere Preise.
Die Farbe der versteinerten Mammutbackenzähne ist eher grau/schwarz/anthrazit und verfügt über wenig farbliche Nuancen. Durch den typischen Schichtaufbau müssen diese erst mit Kunstharz stabilisiert werden, bevor die Weiterverarbeitung zum Beispiel als Messergriff erfolgen kann. Der Kunstharz wird in vielen Farben eingefärbt und ist ausschlaggebend für das gesamte optische Erscheinen des späteren Materials. Heute gibt es die Mammutbackenzähne in sehr vielen Farbvariationen und sind eine wirkliche Bereicherung für die Laguiole- und Thiers-Messer-Welt.
Die Mammutstoßzähne bekommen Ihre Farbe vor allem durch die lange Einlagerung im Schlamm/Erde und die dort vorhandenen Substanzen wie zum Beispiel Eisen. Durch den über viele tausend Jahre langen Kontakt in einer spezifischen Umgebung wurden diese Stoffe in dem Elfenbein eingelagert und sorgen für die absolut einmalige Farbgebung derselben. Die Farbe variiert von beige, braun über bernsteinfarben bis ins rötliche, rosa hinein. Die Mammutstosszähne werden nicht eingefärbt und verfügen im Gegensatz zu den Mammutbackenzähne über die tatsächliche ursprüngliche Farbe, wie am Fundort bereits vorgegeben war.
Da es sich um ein versteinertes Material handelt, sind die Mammutprodukte tatsächlich recht empfindlich und stoßanfällig. Gerade Taschenmesser mit einem Mammutgriff sollten sehr vorsichtig behandelt werden und vor Stößen oder Herunterfallen geschützt werden.
Letztlich handelt es sich bei allen Produkten aus Mammut um versteinerte Materialien. Diese können problemlos mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. Da zum Beispiel die Mammutbackenzähne stabilisiert werden, empfehlen wir nicht den Einsatz von scharfen Reinigungsmittel.

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