Turbo-Schnecke - grün schimmerndes Perlmutt
Die Turbo-Schnecke, auch Turbanschnecke genannt, gehört zu den eindrucksvollsten Meeresschnecken der Tropen. Ihre Schale trägt innen eine außergewöhnlich dicke Perlmuttschicht, die in Grün, Silber und zartem Rosa schimmert. Auf einem Laguiole-Griff entsteht daraus ein Farbenspiel, das an flaches Riffwasser erinnert - jedes Stück ein Unikat.
Der Name bedeutet Kreisel
„Turbo" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Kreisel. Die Schale erinnert an einen gewickelten Turban und ist deutlich runder und massiver als die einer Trochus-Schnecke.
Außergewöhnlich dickes Perlmutt
Die Innenseite der Schale besteht aus einer besonders dicken Perlmuttschicht. Das macht sie zu einem der hochwertigsten natürlichen Materialien für Schmuck, Knopfwaren und edle Griffschalen - und robust genug für den täglichen Gebrauch an einem Messer.
Perlmutt mit grünem Schimmer
Vor allem die Grüne Turbanschnecke (Turbo marmoratus) zeigt wunderschöne grünliche, silberne und rosa Reflexe. Deshalb wird sie gerne als Alternative oder Ergänzung zu Abalone verwendet.
Das Katzenauge der Schnecke
Eine Besonderheit ist ihr Operculum - der Deckel, mit dem die Schnecke ihr Gehäuse verschließt. Dieser Deckel besteht aus Kalk und wird wegen seines katzenaugenähnlichen Aussehens auch „Shiva Eye" oder Katzenauge genannt.
Sie hält Korallenriffe sauber
Turbo-Schnecken ernähren sich hauptsächlich von Algen. Mit ihrer kräftigen Raspelzunge schaben sie Algenbeläge von Steinen und Korallen und tragen so zur Gesundheit des Riffs bei.
Eine der größten Meeresschnecken
Die Grüne Turbanschnecke erreicht Schalen von über 20 cm Durchmesser und ein Gewicht von mehreren Kilogramm. Damit gehört sie zu den größten algenfressenden Meeresschnecken der Welt.
Zu Hause im Indopazifik
Turbo-Schnecken kommen von Ostafrika über Indonesien bis nach Australien und Polynesien vor. Sie bevorzugen flache Korallenriffe und Lagunen.
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