
Erlebnisse & Reisen
Maipfeiferl schnitzen
Geschichte von Kurt A.
Wir haben diese Geschichte von Frank S. erhalten und veröffentlichen diese hier in unserem Original-Laguiole-BLOG.
Wie bin ich zu diesen einzigartigen Messern gekommen?
Meine Leidenschaft zu Messer ergab sich schon als ich ca. 5/6 Jahre alt war und mein erstes normales Messer zum „Maipfeiferl schnitzen“ bekommen habe.
Leider Klingenarten uvmüber meinem Oberschenkel geschnitzt und mich geschnitten - eine 5cm Narbe erinnert mich noch immer daran. Die Liebe zu Messern blieb aber.
Dann folgte ein klassischer Veitl, ein Schweizer Messer, ein Wurfmesser, ein Butterfly, ein Lederhosenmesser uvm.
Laguiole war mir damals schon ein Begriff aber als Student konnte ich es mir leider nicht leisten.
Ich war aber immer fasziniert von der Machart, den einzigartigen Details und den viel Schritten wie so ein Messer hergestellt wird.
Vor 4 Jahren bekam ich dann einen schmiedendes von meiner Familie geschenkt und schmiedete ich mir dann mein erstes eigenes Damastmesser, das war auch die Zeit wo ich mir mein erstes Original Laguiole Messer von Le Thiers Robert David mit einer Fliegenfischerfliege im Griff und Korkenzieher gekauft habe. Seitdem lag es immer in meinem italienischen Auto immer drinnen.
Da der Sohn meines besten Freundes ein Fischer ist, luchste mir mein Freund dieses Messer heuer zu Weihnachten ab. Im Gegenzug bekam ich ein schönes Laguiole von Robert David mit Eichelhäherfeder.
Dann kann es zu einer heissen Diskussion zwischen meinem besten Freund und mir wie man diese „französischen Messer“ korrekt ausspricht.
So kam ich zu deinen Videos und sah das schöne Schmuckmesser de luxe und ich war schon wieder Feuer und Flamme. Dann schaute ich mir stundenlang deine Videos an - deine Erklärungen der Unterschied zwischen Made in China vs Made in France, die unterschiedlichen Bienen, Klingenarten uvm.
Ich musste dann dieses wunderschöne Schmuck Messer und eine wunderschöne Lederaufbewahrungstasche für zwei Laguiole bestellen.
Es fehlt mir jetzt noch eines - nachdem ich ein Hermes Typ bin muss ich dieses Exemplar unbedingt haben und spare jetzt darauf!
Das ist meine Geschichte.
Ps: Mein Vater ist Juwelier und schätz auch das schöne, detailverliebte an Messern und auch an den Edelsteinen - irgendwann erstell ich mir mein eigenes Laguiole mit ein paar schönen Edelsteinen!
Beim Maipfeiferl-Schnitzen handelt es sich um ein altes Brauchtum, das früher sehr oft praktiziert wurde. Das Wissen über die Herstellung wurde üblicherweise von den Vätern oder Großvätern an die Kinder weitergetragen. Die Zeit zwischen Ende April und Anfang Mai bietet sich für das Schnitzen eines Maipfeiferls besonders an, da zu dieser Zeit die Bäume im “Saft” stehen und somit besonders viel Wasser von den Wurzeln in die Baumkrone transportieren. Dadurch lässt sich die Rinde leicht vom Stamm lösen, was für eine erfolgreiche Herstellung sehr wichtig ist.

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