UNIKAT: Jagdmesser Claude Dozorme, Edition MORLOS 32, Kaktusholz, Damast, brosse
UNIKAT: Jagdmesser Claude Dozorme, Edition MORLOS 32, Kaktusholz, Damast, brosse
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Art.-Nr.: morlos_32
Handgefertigt in Frankreich
Dieses außergewöhnliche Jagdmesser wurde speziell für den anspruchsvollen Outdoor- und Jagdbereich von der traditionsreichen französischen Schmiede Claude Dozorme entworfen und in Handarbeit gefertigt – Handmade in France.
Die Verarbeitung ist auf höchstem handwerklichem Niveau: Alle Metalloberflächen sind fein mattiert und harmonieren perfekt mit dem exklusiven Griffmaterial. Der Griff aus Kaktusholz mit rot gefüllten Löcher mit Kunstharz sieht echt außergewöhnlich aus..
Die Messer der MORLOS-Edition verfügen über eine zuverlässige Liner-Lock-Arretierung, die die Klinge im geöffneten Zustand sicher fixiert und eine kontrollierte Nutzung ermöglicht.
Klinge
• Rostfreier Balbach-Damaststahl
• 120 Lagen
• Hervorragende Schnitthaltigkeit und hohe Korrosionsbeständigkeit
• Ausdrucksstarkes Damastmuster mit individueller Zeichnung
Dieses Jagdmesser lässt sich einhändig öffnen und verfügt über eine verriegelnde Klinge. In dieser Konfiguration ist es nicht erlaubt, das Messer im öffentlichen Raum zu führen (§ 42a WaffG).
Wird die Öffnungshilfe (Schraube an der Klinge) entfernt, kann das Messer unter Umständen nicht mehr als Einhandmesser gelten. Die rechtliche Bewertung kann jedoch je nach Auslegung variieren und sollte vorab mit der zuständigen örtlichen Behörde oder Polizei geklärt werden. Eine verbindliche Rechtsberatung kann hier nicht ersetzt werden.
Zur Geschichte klappbarer Jagdmesser
Wir reisen zurück – weit zurück.
Die Geschichte klappbarer Messer beginnt nicht im Jagdrevier, sondern bereits in der Antike. Schon die Römer kannten einfache Klappmesser aus Bronze oder Eisen: praktisch, aber für die harte Jagdpraxis noch ungeeignet.
Über viele Jahrhunderte blieb die Jagd dem Adel vorbehalten. Entsprechend dominierten große, feststehende Klingen wie Saufänger, Jagddolche oder Skinner. Klappmesser galten als zu unsicher und zu fragil.
Erst im 17. und 18. Jahrhundert entstanden fein gearbeitete Klappmesser – elegante Gentleman’s Knives, jedoch noch ohne echte jagdliche Funktion.
Der entscheidende Wandel vollzog sich im 19. Jahrhundert. Verbesserte Stähle und stärkere Rückfedern machten Klappmesser erstmals robust genug für den Jagdalltag. In Deutschland, Österreich und Frankreich entstanden nun echte Jagd-Slipjoints mit Hauptklinge, Aufbrechklinge oder Säge. Griffe aus Hirschhorn wurden typisch, und das Jagdtaschenmesser wurde zum verlässlichen Begleiter von Förstern und Jägern.
Um 1880 begann die klassische Ära der Jagdtaschenmesser:
In Solingen entstanden vielseitige Mehrklingenmesser, während französische Schmiede – insbesondere im Laguiole-Stil – schlanke, elegante Jagdklappmesser entwickelten. Klappmesser waren nun endgültig jagdtauglich.
Im 20. Jahrhundert folgte der nächste große Schritt: Moderne Verriegelungssysteme wie Backlock, Liner Lock und Frame Lock machten Jagdklappmesser sicherer und belastbarer denn je. Marken wie Buck, Puma, Böker oder Case prägten Generationen – ebenso wie hochwertige französische Jagdmesser mit traditioneller Formsprache.
Heute
Im 21. Jahrhundert existieren zwei Welten:
• die traditionelle, mit Naturmaterialien und klassischem Handwerk
• die moderne, mit Hochleistungsstählen und zeitgemäßer Technik
Doch unabhängig vom Stil gilt:
Ein klappbares Jagdmesser ist mehr als ein Werkzeug.
Es ist ein Stück Geschichte – eine Verbindung aus Handwerk, Natur und gelebter Jagdtradition.
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Das Messer wird mit einer LinerLock-Sicherung geliefert. Damit wird die Klinge im geöffneten Zustand arretiert und das Messer kann ohne Angst vor dem zufälligem Zuklappen benutzt werden.
Die Klinge kann mittels mitgeliefertem Schlüssel eingestellt werden, wie leich die Klinge geöffnet werden kann. Das Messer wird in einer sehr schönen Geschenkbox geliefert.
Gegründet im Jahre 1902 von Blaise Dozorme, genannt "der Wolf", steht die Unterschrift von Claude Dozorme für eine lange und moderne Familientradition. Die Marke Claude Dozorme, ein Anti-Konformist, bestätigt durch seine eigenen Sammlungen eine Spiegelung des kulturellen Schmelztiegels unserer Gesellschaft. Alle Produkte tragen seit über 100 Jahren seinen Namen als Gewähr für Qualität, technisches Know-How und Tradition.
Geschichte des Damast-Stahles:
Historisch gesehen hatten die Schmiede zunächst das Problem, dass sie entweder hartes, aber sprödes Eisen erzeugen konnten oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten brachen zwar im Kampf nicht, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr aus als die zähen Stahlsorten, brachen aber bei Überlastung plötzlich durch - aber leider trafen die Bruchstücke nicht immer den Feind, vor allem wenn man trainierte. Ziel der Schmiede war es nun die guten Eigenschaften von harten und zähen Eisensorten zu verbinden, ohne dass das Schwert unter den Nachteilen dieser Eisensorten leidet. Die ersten Versuche die Vorteile von harten Eisensorten mit denen von zähen Eisensorten zu kombinieren, konnten Archäologen bereits vor 2500 Jahren feststellen.
Die Herstellung:
Die Verbindung gelang den Schmieden, indem sie harte und weiche Eisenpakete aufeinander legten und durch Schmieden verbanden. Der Schmiedevorgang wurde dann in mehreren Schritten fortgesetzt:
1. Erhitzen des Eisenpakets bis zur Weißglut.
2. Das Eisenpaket wird flach ausgeschmiedet.
3. Der Schmiedling wird in Längs- oder Querrichtung geteilt.
4. Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt. Diese vier Schritte entsprechen einer Faltung, bei der sich die Zahl der Lagen verdoppelt.
Unter der Voraussetzung, dass der Schmied mit drei Lagen beginnt, entstehen bereits nach 7 fehlerfreien Faltungen rechnerisch 384 Lagen, wegen der Verluste beim Schmieden sind es dann allerdings etwas weniger. 300-400 Lagen entspricht der in Europa üblichen Anzahl. Japanische Klingen haben etwa 1000 Lagen (rechnerisch ca. 8-9 Faltungen) und es wurden sogar Klingen mit 1,2 Millionen Lagen gefunden (ca. 18-19 Faltungen).
Weitere wichtige und hoch interessanten Infos über die Schmiede Claude Dozorme:
1. Alle Videos mit Messern von Claude Dozorme:
Oben sehen Sie das Video, in dem wir das hier vorgestellte Produkt präsentieren, unten das Video mit dem Interview. Aber wir haben viel mehr Videos mit Messern von Claude Dozorme gedreht. Hier in YouTube findest du alle Videos -->
2. Aktuelle Bilder und Infos zu Claude Dozorme:
In der original-laguiole-community OLC haben wir in einem neuen Bereich aktualisierte Informationen über Claude Dozorme, mit wunderbaren Bilder, News und Aktivitäten der Schmiede. Schaue hier rein, um mehr zu erfahren -->
3. SPONSOR und UNTERSTÜTZER von The Laguiole Way of Life:
Claude Dozorme gehört zu den Schmieden, die uns bei der Foto-Aktion The Laguiole Way of Life unterstützen, kostenlos Taschenmesser für die Teilnehmer zur Verfügung stellen und die Bewertung der Bilder vornimmt. Unser herzlichsten und tiefsten Dank an die fantastische Schmiede Claude Dozorme! Hier mehr Infos dazu in der OLC -->
4. mehr Infos über Claude Dozorme im BLOG:
Bilder aus der Werkstatt, Werdegang und viel mehr Infos über Claude Dozorme findest du in unserem Blog. Hier direkt zu dem Blog-Beitrag.
5. Interview mit Claudine Dozorme von Claude Dozorme:
In dem Video unten: Unglaublich viele Informationen aus der Laguiole-Welt, Thiers-Messer, Geschichte von Claude Dozorme, die Konkurrenz aus China, Einsatz des 14C28-Stahls, und vieles, vieles mehr! Es war mir eine ganz besondere Ehre dieses Interview zu drehen und bin unglaublich glücklich, dass Claudine Dozorme meine Gesprächspartnerin war. Ihr dürft euch auch viele spannende Informationen freuen. In jedem Wort und Gesichtsausdruck von Claudine sieht man die Leidenschaft und Liebe zu den Laguiole- und Thiersmesser, zu der eigenen Geschichte und das bisher Erreichte. Für mich ist das ein Interview der Superlative in einer fantastischen Atmosphäre in den Räumlichkeiten von Claude Dozorme mit spürbarer Herzlichkeit und höchster Zuneigung auf beiden Seiten.
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* Messer geschlossen: 14 cm
* Länge Klinge: 10 cm
* Breite Griff: ca. 2,1 cm
* Gewicht: ca. 200 g
* Stahl: rostfreier Balbach-Damaststahl, 120 Lagen
Die meistens aus Mexico stammenden, durch ihr hohes Alter verholzten Kakteen liefern ein immer wieder durch Löcher unterbrochenes, strukturiertes Holz, welches in Verbindung mit Acrylharz seine Verwendung als Griffbacken für diese Laguiole Messer findet.
Alle Schmieden, deren Messer bei original-laguiole angeboten werden, erfüllen die strengen Handelsauflagen der Weltartenschutzkonferenz CITES bei der Verwendung von tropischen Hölzern, Horn, Koralle oder Elfenbein für die Messergriffschalen!
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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