Jaspis
Jaspis ist ein Edelstein von erdiger Schönheit - jede Griffschale wirkt wie ein kleines Landschaftsbild aus Rot, Braun, Gelb und Grün.
Herkunft & Charakter
Jaspis gehört zur grossen Familie der Quarze und erreicht auf der Mohs-Skala eine Härte von etwa 6,5 bis 7 - er ist damit angenehm robust. Seine Farbenvielfalt entsteht durch feinste Beimengungen: Eisen und Mangan färben ihn rot bis braun, Chlorit sorgt für Grüntöne, Ton für gelbliche Nuancen. Oft ist ein und derselbe Stein mehrfarbig gemustert, sodass jede Platte ihre ganz eigene Ausstrahlung erhält.
Kurz-Fakten auf einen Blick
- Mikrokristalliner Quarz, Härte 6,5 bis 7
- Farben von Rot und Braun über Gelb bis Grün
- Häufig mehrfarbig und lebhaft gemustert
- Robust und angenehm griffig
- Jedes Stück ist einmalig
Stein der Krieger und Beschützer
Jaspis begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Schon in alten Kulturen galt er als Schutzstein und Talisman - die Ägypter fertigten rote Jaspis-Skarabäen, die für Ewigkeit standen. Im Mittelalter war er als "Stein der Krieger" bekannt und wurde mit Mut, Kraft und Entschlossenheit verbunden. Besonders der rote Jaspis galt in der Antike als Symbol für Lebenskraft und Ausdauer.
Ein Laguiole mit Jaspisgriff verbindet so die ruhige Erdung eines Natursteins mit einer Symbolik, die seit Jahrtausenden für Stärke steht.
Der "gesprenkelte Stein"
Der Name verrät bereits alles über sein Aussehen: Jaspis geht auf das altgriechische und lateinische iaspis zurück und bedeutet so viel wie "gesprenkelt" beziehungsweise "gefleckter Stein" - benannt nach genau jener bunten Musterung, die ihn ausmacht.
Mineralogisch ist Jaspis übrigens gar kein eigenständiges Mineral, sondern eine Varietät des Chalcedons und damit ein Verwandter des Quarzes. Er besteht im Kern aus Silizium und Sauerstoff; erst die Beimengungen machen ihn bunt. Eisenoxid färbt ihn rot bis braun, Manganhydroxid und Tonerde steuern weitere Töne bei. Man könnte sagen: Jaspis ist Quarz, der die Verunreinigungen der Erde gesammelt und daraus ein Bild gemacht hat.
Der erste Grundstein des himmlischen Jerusalem
Jaspis hat es bis in die Bibel geschafft - und dort an eine sehr prominente Stelle. In der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, werden die zwölf Grundsteine der himmlischen Stadt aufgezählt. Der erste davon ist ein Jaspis, gefolgt von Saphir, Chalcedon und den übrigen.
Dass ausgerechnet dieser bodenständige, erdfarbene Stein an erster Stelle steht, passt gut zu seinem Ruf: Jaspis war nie der Stein des Prunks, sondern der des Schutzes und der Beständigkeit. Ein Laguiole mit Jaspisgriff trägt diese ruhige, unaufgeregte Würde in sich.
Pflegehinweis
Mit leicht feuchtem Tuch reinigen und trocken reiben. Der Stein ist unempfindlich, sollte aber vor harten Stössen geschützt werden. Wie alle Laguiole-Messer niemals in die Spülmaschine geben.
9 👍
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Taschenmesser Laguiole en Aubrac, Edition MAGIQUE 05, Jaspis/Ebenholz, guillochierte Biene, brosse, plein
8 👍
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Halb-UNIKAT: Taschenmesser Laguiole David Dauvillaire, Edition KIVET Jaspis gold, tripple Platines, brillant, Plein
6 👍
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Halb-UNIKAT: Taschenmesser Laguiole David Dauvillaire, Edition KIVET Jaspis, tripple Platines, brillant, Plein
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