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Pearly Horn
Griffmaterial

Pearly Horn

Pearly Horn vereint den Schimmer von Perlmutt mit der Tiefe edlen Horns - ein glanzvolles Kompositmaterial.

Herkunft & Charakter

Das veredelte Material kombiniert Hornlagen mit perlmuttartigen Effektpigmenten. Je nach Lichteinfall changiert der Griff zwischen Creme, Silber und zartem Rosé - ein lebendiges, edles Farbenspiel. Dabei bleibt das Material formstabil und wirkt besonders elegant zu polierten Backen.

Kurz-Fakten auf einen Blick

- Horn mit perlmuttartigen Effektpigmenten
- Changierender Glanz je nach Licht
- Töne von Creme über Silber bis Rosé
- Formstabil veredelt
- Elegant zu polierten Backen

Der Schimmer der Perle

Der perlmuttartige Glanz erinnert an die Perle - seit jeher ein Sinnbild für Kostbarkeit, Reinheit und stille Eleganz. Pearly Horn holt genau diesen zurückhaltenden Luxus an den Griff.

Ein Laguiole mit Pearly Horn wirkt dadurch besonders festlich und edel - ein Messer für schöne Anlässe.

Die Perlessenz - eine Entdeckung beim Fischewaschen

Perlglanz ist kein moderner Effekt. Das älteste bekannte Perlglanzpigment der Welt heißt Fischsilber, französisch essence d'Orient, und seine Entdeckung verdankt sich einem Zufall.

Um 1655 bemerkte der französische Rosenkranzmacher Jaquin beim Waschen von Fischen, dass sich im Waschwasser feine silbrige Teilchen sammelten. Ließ er das Wasser stehen, setzten sie sich am Boden ab. Er strich damit kleine Kugeln an - und hatte die künstliche Perle erfunden. Später verbesserte der Naturforscher Réaumur das Verfahren; die industrielle Herstellung begann 1910 in Nordamerika.

Chemisch besteht Fischsilber überwiegend aus Guanin (75 bis 97 Prozent), gewonnen aus den Schuppen von Hering, Ukelei und Sardine. Der Aufwand war beträchtlich: Für ein halbes Kilogramm Silberglanz mussten 18.000 bis 20.000 Fische herhalten.

Vom Fischschuppenglanz zum modernen Pigment

Verwendet wurde die Perlessenz nicht nur für künstliche Perlen, sondern auch, um Haarschmuck und Kämme zu überziehen - und im 20. Jahrhundert wurde daraus ein Bestandteil von Autolacken.

Moderne Perlglanzpigmente wie jene im Pearly Horn kommen ohne Fische aus; sie werden auf mineralischer Basis hergestellt. Der Effekt aber ist derselbe geblieben: Licht wird an feinsten, plättchenförmigen Teilchen mehrfach gebrochen und reflektiert, und daraus entsteht jenes weiche Changieren zwischen Creme, Silber und zartem Rosé.

Ein Laguiole mit Pearly Horn trägt damit einen Glanz, dem die Menschheit seit dreieinhalb Jahrhunderten nachjagt.

Pflegehinweis

Feucht abwischen und mild pflegen. Wie alle handgefertigten Laguiole-Messer gehört auch dieses Modell niemals in die Spülmaschine.

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Einige unserer Bewertungen bei Trustpilot:

Justin Jernoiu - Mr. Laguiole
Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) erstellt. Seit 1995 beschäftigt er sich mit original französischen Laguiole-Messern und betreibt die weltweit größte Spezialisierung auf handgefertigte Laguiole-Messer.

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