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Erzählen Sie uns von Ihren Messern: Meine Messer und Meine Sammlungen
Erfahrungsberichte

Erzählen Sie uns von Ihren Messern: Meine Messer und Meine Sammlungen

von Mr. Laguiole · 20.09.2026 · Erfahrungsberichte

Wenn wir auf einem Stammtisch sitzen, passiert regelmäßig dasselbe. Einer legt ein Messer auf den Tisch, jemand nimmt es in die Hand, dreht es, und dann kommt die Frage: „Woher hast du das?" Und dann wird es schön. Dann hören wir von der Werkstatt, die man auf einer Fahrt durch Frankreich nur gefunden hat, weil man falsch abgebogen ist. Von dem Messer, das seit acht Jahren jeden Tag in der Hosentasche liegt. Von dem Stück, das der Vater nie hergegeben hätte.

Nach so einem Abend fahren wir nach Hause und denken: Wie schade, dass davon nichts bleibt. Das Messer bleibt. Die Geschichte nicht.

Deshalb gibt es ab sofort in Ihrem Kundenbereich zwei neue Seiten: Meine Messer und Meine Sammlungen.

Meine Messer: zu jedem Stück ein paar Zeilen

Unter Meine Messer stehen alle Messer, die auf Ihren Namen eingetragen sind. Jedes bekommt eine eigene Seite, und dort können Sie aufschreiben, was Sie am Stammtisch erzählen würden. Wo Sie es gekauft haben. Warum gerade dieses. Was Sie damit verbinden.

Es muss nichts Langes sein. Zwei, drei Sätze reichen vollkommen. Ehrlich gesagt sind uns die kurzen sogar die liebsten.

Dazu können Sie Fotos hochladen, so wie Sie es aus Ihrer Bildergalerie kennen - nur eben direkt am Messer. Und Sie können jedes einzelne Foto wieder verbergen, ohne es zu löschen.

Meine Sammlungen: Messer, die für Sie zusammengehören

Die Sammlungen gibt es schon länger, und viele von Ihnen nutzen sie. Neu ist, was Sie damit machen können. Sie stellen weiterhin aus Ihren Messern eine Auswahl zusammen, geben ihr einen Namen, schreiben eine Einleitung und zu jedem Stück ein paar Zeilen. Neu ist: Diese Sammlung kann jetzt in eine öffentliche Galerie.

Was in eine Sammlung gehört, entscheiden Sie ganz allein. Wir haben schon gesehen: alle Messer einer einzigen Schmiede. Nur Griffe aus Horn. Die fünf, die wirklich benutzt werden. Und eine Sammlung, die ein Kunde für seine Kinder angelegt hat, mit der Erklärung, welches Messer einmal an wen geht. Diese ist nicht öffentlich. Sie ist ein Brief, der zufällig aus Messern besteht.

Drei Wege, und Sie wählen

Nichts wird von allein öffentlich. Für jede Sammlung haben Sie drei Möglichkeiten:

  1. Nur für Sie. Niemand sieht sie, auch wir nicht ungefragt.
  2. Ein Link zum Weitergeben. Den bekommt nur, wem Sie ihn schicken: der Familie, einem Sammlerfreund, jemandem, der Ihnen ein Messer abkaufen möchte. Der Link steht in keiner Suchmaschine, und Sie können ihn jederzeit zurückziehen. Im selben Moment führt er ins Leere.
  3. Die Galerie. Dann steht die Sammlung öffentlich auf aipcl.com, und andere Sammler können sie ansehen, ein Gefällt-mir dalassen und kommentieren.

Dasselbe gilt für jedes einzelne Messer und für jede Geschichte: eigener Haken, eigene Entscheidung.

Was dabei niemals zu sehen ist

Das ist uns wichtig, deshalb steht es hier ausdrücklich: In der Galerie erscheinen keine Anschrift, keine Rechnungsnummer, kein Kaufpreis und kein Kaufdatum auf den Tag genau. Eine offene Liste wertvoller Messer mit Preisen daneben wäre eine Einladung, und zwar keine, die wir jemandem schicken wollen.

Ihr Name erscheint so, wie Sie ihn in Ihren persönlichen Daten eingestellt haben: abgekürzt, als Ihr Nickname aus der OLC oder gar nicht. Wer anonym bleiben möchte, bleibt anonym und kann trotzdem alles zeigen.

Auch die Messer, die nicht von uns sind

In fast jeder Sammlung liegt ein Messer, das nicht aus unserem Shop stammt. Das Taschenmesser vom Großvater. Das Stück vom Flohmarkt. Ein Messer aus einer ganz anderen Ecke der Welt, das nur dabei ist, weil es an eine Reise erinnert.

Die können Sie jetzt ebenfalls eintragen, mit Foto und Text, und Sie dürfen sie auch zeigen. Öffentlich stehen sie dann mit dem Hinweis „Nicht geprüft" - denn ein A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat haben sie nicht, und wir behaupten nichts, was wir nicht geprüft haben.

Eine Bitte haben wir dabei, und die meinen wir ernst: Hier gehören echte Messer hinein. Aus einer Manufaktur, von einem Messermacher, aus welcher Tradition auch immer. Was nicht hineingehört, sind Nachbauten und Fälschungen - die Laguiole-Kopie aus Fernost, das Messer mit einem Markennamen, der ihm nicht gehört. Wir sehen jedes Messer an, bevor es öffentlich steht, und nehmen so etwas nicht auf. Wer seit Jahren dabei ist, weiß, warum wir da unnachgiebig sind.

Übrigens: Sie können überall anfangen

Alles, was Sie hier im Shop anlegen, steht sofort auch in Ihrem Bereich auf aipcl.com - und umgekehrt. Es ist dasselbe Konto und dieselbe Sammlung. Sie müssen sich also nicht merken, wo Sie begonnen haben.

So fangen Sie an

  1. Oben rechts auf Ihren Namen klicken, dann Meine Messer oder Meine Sammlungen.
  2. Ein Messer öffnen und ein paar Zeilen dazu schreiben. Ändern können Sie das jederzeit.
  3. Ein Foto hochladen, wenn Sie mögen.
  4. Eine Sammlung anlegen, ihr einen Namen geben und Ihre Messer hineinnehmen.
  5. Zum Schluss entscheiden, wer sie sehen darf.

Und dann schauen Sie sich an, was andere zusammengetragen haben. Die Galerie finden Sie unter Private Kollektionen. Gesucht wird dort nach Schmiede und nach Messername - geben Sie ruhig einmal Ihre Lieblingswerkstatt ein.

Wir sind gespannt. Ehrlich gesagt freuen wir uns auf nichts so sehr wie auf die erste Sammlung, bei der wir sagen: Darauf wären wir nie gekommen.

Fazit

Ab sofort können Sie im Kundenbereich zu jedem Ihrer Messer aufschreiben, woher es kommt und was Sie damit verbinden, eigene Fotos dazu zeigen und aus Ihren Stücken eine Sammlung machen. Für jedes Messer, jede Geschichte, jedes Foto und jede Sammlung entscheiden Sie einzeln, ob es privat bleibt, über einen Link weitergegeben wird oder öffentlich in der Galerie steht; Preise, Anschrift und Rechnungsnummern erscheinen dort grundsätzlich nicht. Messer ohne Zertifikat dürfen mit hinein und tragen dann sichtbar den Hinweis „Nicht geprüft" - Nachbauten und Fälschungen nehmen wir nicht auf. Damit bleibt endlich auch das erhalten, was ein Messer ausmacht: seine Geschichte.
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Justin Jernoiu - Mr. Laguiole
Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) erstellt. Seit 2004 beschäftigt er sich mit original französischen Laguiole-Messern und betreibt die weltweit größte Spezialisierung auf handgefertigte Laguiole-Messer.

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