Taschenmesser Laguiole Le Fidèle, Edition F520, Damast 520 Lagen, Horn, guillochierte Biene
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Art.-Nr.: lk664
Die Symbiose von edelstem Damaszener-Stahl und in hellen Braun-/Beigetönen schimmerndes Büffelhorn als Griff führten zu diesem einzigartigen wertvollen Laguiole-Messer!
Das Messer hat eine guillochierte Biene und die Metalloberflächen wurden in der Ausführung brosse (mattiert) angefertigt.
Damastklinge: nicht rostfreier Damaststahl, ca. 520 Lagen, hergestellt in Frankreich per Hand.
Pflegen Sie die Klinge mit unserem Balsam für Carbon-Damaststahl -->
Laguiole Damast Messer von Le Fidéle
Hier sehen Sie ein edles Le Fidéle CISELE mit Spitzhorn-Griff. Diese Reihe hochwertiger Laguiole Messer Edition CISELE ist etwas ganz Besonderes, denn der Griff ist aus Spitzhorn. Die Klinge besteht aus extrem hartem Damaststahl. Ein Meisterstück an Perfektion und Stil. Die 500 Lagen wurden per Hand geschmiedet. Jedes Stück ist ein daher ein Unikat, ein Kunststück bis zur Perfektion verarbeitet. Jeder Horngriff hat naturgegeben eine andere Maserung und Farbe. Ressort und Biene wurden per Hand aus einem Stück geschmiedet und besonders schön guillochiert.
Besonderheit:
Die Messer von Le Fidéle haben einen Klingenschutz, der das Anschlagen der Klinge auf dem Ressort verhindert.
Geschichte des Damast-Stahles:
Historisch gesehen hatten die Schmiede zunächst das Problem, dass sie entweder hartes, aber sprödes Eisen erzeugen konnten oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten brachen zwar im Kampf nicht, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr aus als die zähen Stahlsorten, brachen aber bei Überlastung plötzlich durch - aber leider trafen die Bruchstücke nicht immer den Feind, vor allem wenn man trainierte. Ziel der Schmiede war es nun, die guten Eigenschaften von harten und zähen Eisensorten zu verbinden, ohne dass das Schwert unter den Nachteilen dieser Eisensorten leidet.
Die ersten Versuche, die Vorteile von harten Eisensorten mit denen von zähen Eisensorten zu kombinieren, konnten Archäologen bereits vor 2500 Jahren feststellen.
Die Herstellung:
Die Verbindung gelang den Schmieden, indem sie harte und weiche Eisenpakete aufeinander legten und durch Schmieden verbanden. Der Schmiedevorgang wurde dann in mehreren Schritten fortgesetzt:
1. Erhitzen des Eisenpakets bis zur Weißglut
2. Das Eisenpaket wird flach ausgeschmiedet
3. Der Schmiedling wird in Längs- oder Querrichtung geteilt
4. Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt
Diese vier Schritte entsprechen einer Faltung, bei der sich die Zahl der Lagen verdoppelt. Unter der Voraussetzung, dass der Schmied mit drei Lagen beginnt, entstehen bereits nach 7 fehlerfreien Faltungen rechnerisch 384 Lagen, wegen der Verluste beim Schmieden sind es dann allerdings etwas weniger. 300-400 Lagen entspricht der in Europa üblichen Anzahl. Japanische Klingen haben etwa 1000 Lagen (rechnerisch ca. 8-9 Faltungen) und es wurden sogar Klingen mit 1,2 Millionen Lagen gefunden (ca. 18-19 Faltungen).
Weitere wichtige Informationen und Links zu Le Fidele
1. Alle Videos mit Messern von Le Fidele:
Oben sehen Sie das Video, in dem wir das hier vorgestellte Produkt präsentieren, unten das Video mit dem Interview. Aber wir haben viel mehr Videos mit Messern von Le Fidele gedreht. Hier in YouTube findest du alle Videos -->
2. Aktuelle Bilder und Infos zu Le Fidele:
In der original-laguiole-community OLC haben wir in einem neuen Bereich aktualisierte Informationen über Le Fidele, mit wunderbaren Bilder, News und Aktivitäten der Schmiede. Schaue hier rein, um mehr zu erfahren -->
2. SPONSOR und UNTERSTÜTZER von The Laguiole Way of Life:
Le Fidele gehört zu den Schmieden, die uns bei der Foto-Aktion The Laguiole Way of Life unterstützen, kostenlos Taschenmesser für die Teilnehmer zur Verfügung stellen und die Bewertung der Bilder vornimmt. Unser herzlichsten und tiefsten Dank an die fantastische Schmiede Le Fidele! Hier mehr Infos dazu in der OLC -->
3. mehr Infos über Le Fidele im BLOG:
Bilder aus der Werkstatt, Werdegang und viel mehr Infos über Le Fidele findest du in unserem Blog. Hier direkt zu dem Blog-Beitrag.
4. Interview mit Thomas von Le Fidele:
In dem Video unten: Unglaublich hoch interessante Fakten und News aus der Laguiole-Welt direkt von Thomas der CEO von Le Fidele. Mr. Laguiole hat ein einem außergewöhnlichen Interview besonders spannende Fragen gestellt und viel über die Geschichte von Le Fidele und über die Laguiole-Messer erfahren. Die Geschichte von Le Fidele, der Laguiole-Messer, der Streit zwischen Laguiole und Thiers, 12C27-Stahl, Balbach-Damast und viele andere Themen in einem fantastischen Interview!.
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* Griff aus Hornspitze
* Länge Klinge (Schneidefläche ohne Fehlschärfe): 9,2 cm
* Länge Griff: 12,0 cm
* extrem scharfe Damastklinge, 520 Lagen, nicht rostfrei
Die Unterschiede zu der Classic-Edition sind
* breitere Rückverzierungen
* das Messer ist etwas voluminöser
Die Laguiole-Taschenmesser, Steak- und Küchenmesser werden aus einer großen Anzahl an Stahlarten hergestellt. Hier eine Übersicht dieser Stahlarten mit einigen Informationen dazu:
ÜBERSICHT STAHLARTEN
Griffschalen aus Horn:
Horn ist von Natur aus mehr oder weniger stark gemasert, mit grauen und/oder braunen Adern. Horn gehört zu den klassischen und ursprünglichsten Griffmaterialien. Es ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Allerdings werden heute immer öfter Rinder ohne Hörner gezüchtet, sodass dieser Rohstoff immer knapper wird. Die Griffe werden von Hand poliert und sind damit ausreichend schmutzabweisend. Jedoch reagiert Horn empfindlich auf Feuchtigkeit und sollte daher nach dem Reinigen gut getrocknet werden. Wie Holz arbeitet auch Horn unter Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen.
Jedes Messer ist deshalb ein Unikat.
Alle Schmieden, deren Messer bei original-laguiole angeboten werden, erfüllen die strengen Handelsauflagen der Weltartenschutzkonferenz CITES bei der Verwendung von tropischen Hölzern, Horn oder Elfenbein für die Messergriffschalen!
Wir haben für Sie eine Übersicht aller Griffmaterialien zusammengestellt. Sie sehen dort die Beschreibung aller bei uns erhältlichen Griffmaterialien, wie Horn, Holz, Mammutbackenzahn, Giraffe u.s.w. sowie ein Bild dazu, so dass Sie sofort auch optisch wahrnehmen können, wie die entsprechenden Messer aussehen.
Übersicht aller Griffmaterialien hier —>
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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