Taschenmesser Laguiole Claude Dozorme Plein, guillochierte Biene, Mammutstosszahn, Damast
Taschenmesser Laguiole Claude Dozorme Plein, guillochierte Biene, Mammutstosszahn, Damast
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Art.-Nr.: 5.60.140.83D
Das Messer hat einen wunderschön marmorierten Griff aus Mammutelfenbein in der Plein-Edition, damit das Material in voller Pracht zur Geltung kommen kann. Die handgearbeitete Damastklinge und das Ressort als guillochierte biene verziert, geben dem Messer ein unverwechselbares, hochwertiges und einmaliges Touch.
Damastklinge: ca. 120 Lagen, Balbach-Damast rostfrei, Made in Germany
Alle Produkte tragen seit über 100 Jahren seinen Namen als Gewähr für Qualität, technisches Know-How und Tradition.
Das Messer wird in aufwendiger Handarbeit in der alteingesessenen Messerschmiede Claude Dozorme (Thiers, France) gefertigt und trägt mit Recht die klassische Laguiole Biene.
Geschichte des Damast-Stahles:
Historisch gesehen hatten die Schmiede zunächst das Problem, dass sie entweder hartes, aber sprödes Eisen erzeugen konnten oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten brachen zwar im Kampf nicht, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr aus als die zähen Stahlsorten, brachen aber bei Überlastung plötzlich durch - aber leider trafen die Bruchstücke nicht immer den Feind, vor allem wenn man trainierte. Ziel der Schmiede war es nun, die guten Eigenschaften von harten und zähen Eisensorten zu verbinden, ohne dass das Schwert unter den Nachteilen dieser Eisensorten leidet. Die ersten Versuche, die Vorteile von harten Eisensorten mit denen von zähen Eisensorten zu kombinieren, konnten Archäologen bereits vor 2500 Jahren feststellen.
Die Herstellung:
Die Verbindung gelang den Schmieden, indem sie harte und weiche Eisenpakete aufeinander legten und durch Schmieden verbanden. Der Schmiedevorgang wurde dann in mehreren Schritten fortgesetzt, die u.a. als "falten" oder "feuerverschweißen" bezeichnet wurden:
1. Erhitzen des Eisenpakets bis zur Weißglut
2. Das Eisenpaket wird flach ausgeschmiedet
3. Der Schmiedling wird in Längs- oder Querrichtung geteilt
4. Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt
Diese vier Schritte entsprechen einer Faltung, bei der sich die Zahl der Lagen verdoppelt. Unter der Voraussetzung, dass der Schmied mit drei Lagen beginnt, entstehen bereits nach 7 fehlerfreien Faltungen rechnerisch 384 Lagen, wegen der Verluste beim Schmieden sind es dann allerdings etwas weniger. 300-400 Lagen entspricht der in Europa üblichen Anzahl. Japanische Klingen haben etwa 1000 Lagen (rechnerisch ca. 8-9 Faltungen) und es wurden sogar Klingen mit 1,2 Millionen Lagen gefunden (ca. 18-19 Faltungen).
Weitere wichtige und hoch interessanten Infos über die Schmiede Claude Dozorme:
1. Alle Videos mit Messern von Claude Dozorme:
Oben sehen Sie das Video, in dem wir das hier vorgestellte Produkt präsentieren, unten das Video mit dem Interview. Aber wir haben viel mehr Videos mit Messern von Claude Dozorme gedreht. Hier in YouTube findest du alle Videos -->
2. Aktuelle Bilder und Infos zu Claude Dozorme:
In der original-laguiole-community OLC haben wir in einem neuen Bereich aktualisierte Informationen über Claude Dozorme, mit wunderbaren Bilder, News und Aktivitäten der Schmiede. Schaue hier rein, um mehr zu erfahren -->
3. SPONSOR und UNTERSTÜTZER von The Laguiole Way of Life:
Claude Dozorme gehört zu den Schmieden, die uns bei der Foto-Aktion The Laguiole Way of Life unterstützen, kostenlos Taschenmesser für die Teilnehmer zur Verfügung stellen und die Bewertung der Bilder vornimmt. Unser herzlichsten und tiefsten Dank an die fantastische Schmiede Claude Dozorme! Hier mehr Infos dazu in der OLC -->
4. mehr Infos über Claude Dozorme im BLOG:
Bilder aus der Werkstatt, Werdegang und viel mehr Infos über Claude Dozorme findest du in unserem Blog. Hier direkt zu dem Blog-Beitrag.
5. Interview mit Claudine Dozorme von Claude Dozorme:
In dem Video unten: Unglaublich viele Informationen aus der Laguiole-Welt, Thiers-Messer, Geschichte von Claude Dozorme, die Konkurrenz aus China, Einsatz des 14C28-Stahls, und vieles, vieles mehr! Es war mir eine ganz besondere Ehre dieses Interview zu drehen und bin unglaublich glücklich, dass Claudine Dozorme meine Gesprächspartnerin war. Ihr dürft euch auch viele spannende Informationen freuen. In jedem Wort und Gesichtsausdruck von Claudine sieht man die Leidenschaft und Liebe zu den Laguiole- und Thiersmesser, zu der eigenen Geschichte und das bisher Erreichte. Für mich ist das ein Interview der Superlative in einer fantastischen Atmosphäre in den Räumlichkeiten von Claude Dozorme mit spürbarer Herzlichkeit und höchster Zuneigung auf beiden Seiten.
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* Länge Klinge (Schneidefläche ohne Fehlschärfe): 9,2 cm
* Länge Griff: 12,0 cm
* Glänzende Klinge aus Damaststahl
Die Laguiole-Taschenmesser, Steak- und Küchenmesser werden aus einer großen Anzahl an Stahlarten hergestellt. Hier eine Übersicht dieser Stahlarten mit einigen Informationen dazu:
ÜBERSICHT STAHLARTEN
Mammut-Elfenbein stammt von Tieren, die vor ca. 150.000 bis 200.000 Jahren gelebt haben. Dieses sehr alte Material ist nicht versteinert, sondern wurde in Schlammschichten unter Luftabschluss konserviert. Die Färbung des Elfenbeins stammt von eingedrungenen Mineralstoffen, vornehmlich Eisen und von der Umwandlung der enthaltenen organischen Substanz.
Die Bearbeitung des Materials ist relativ schwierig. Es werden hochwertige Werkzeuge benötigt. Das Endergebnis ist ein unvergleichliches Laguiole-Messer!
Alle Schmieden, deren Messer bei original-laguiole angeboten werden, erfüllen die strengen Handelsauflagen der Weltartenschutzkonferenz CITES bei der Verwendung von tropischen Hölzern, Horn, Koralle oder Elfenbein für die Messergriffschalen!
Wir haben für Sie eine Übersicht aller Griffmaterialien zusammengestellt. Sie sehen dort die Beschreibung aller bei uns erhältlichen Griffmaterialien, wie Horn, Holz, Mammutbackenzahn, Giraffe u.s.w. sowie ein Bild dazu, so dass Sie sofort auch optisch wahrnehmen können, wie die entsprechenden Messer aussehen.
Übersicht aller Griffmaterialien hier —>
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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