Ivoirine
Ivoirine schenkt die noble Optik von Elfenbein - ganz ohne Elfenbein: edel, cremeweiss und vollkommen unbedenklich.
Herkunft & Charakter
Ivoirine ist ein Kunstelfenbein, hergestellt aus feinem Pulver mit Kunststoffbindemitteln. Entwickelt wurde es als Ersatz, nachdem der Handel mit Elfenbein international verboten und seine Verarbeitung geächtet wurde. Mit seiner feinen Maserung, dem seidigen Glanz und der warmen, cremeweissen Farbe bildet es die Ausstrahlung von echtem Elfenbein überzeugend nach - dabei ist es formstabil und hygienisch. Ivoirine ist der Klassiker eleganter Tafelmesser.
Kurz-Fakten auf einen Blick
- Kunstelfenbein aus Pulver und Bindemittel
- Elfenbein-Optik ohne tierisches Material
- Cremeweiss mit feiner Zeichnung
- Formstabil und hygienisch
- Ideal für Steakmesser und Tafelbestecke
Eleganz mit gutem Gewissen
Ivoirine ist ein Material des Umdenkens: Es bewahrt die zeitlose Eleganz des Elfenbeins und schützt zugleich die Tiere, denen es einst entnommen wurde. So steht es sinnbildlich für verantwortungsvollen Luxus - Schönheit, die niemandem schadet.
Ein Laguiole mit Ivoirine-Griff verbindet damit edle Tischkultur mit einem klaren Bekenntnis zum Tierschutz.
Wie Billardkugeln den Kunststoff erfanden
Die Suche nach einem Elfenbeinersatz ist viel älter als der moderne Artenschutz - und sie hat die Welt verändert. Im Jahr 1863 setzte der amerikanische Unternehmer und begeisterte Billardspieler Michael Phelan per Zeitungsanzeige einen Preis von 10.000 Dollar aus. Gesucht wurde ein Material, das das Elfenbein für Billardkugeln ersetzen könnte, denn das Elfenbein wurde knapp und teuer.
Den entscheidenden Schritt tat der Drucker John Wesley Hyatt. Als ihm eine Flasche Kollodium umkippte, beobachtete er, wie die eingetrocknete Masse sich verhielt. Mit Kampfer versetzt entstand daraus ein Stoff, der sich unter Wärme formen ließ und nach dem Abkühlen fest und haltbar blieb: das Celluloid - der erste Kunststoff der Geschichte.
Die Pointe: Ausgezahlt bekam Hyatt die 10.000 Dollar nie. Dafür gründete er 1871 die Celluloid Manufacturing Company - und stand am Anfang des gesamten Kunststoffzeitalters.
Eine Idee, die heute wichtiger ist als je zuvor
Was damals aus Materialknappheit entstand, ist heute eine Frage der Haltung. Der internationale Elfenbeinhandel ist verboten, und kein Messergriff der Welt rechtfertigt einen toten Elefanten.
Ivoirine führt jene Entwicklung fort, die vor über 150 Jahren mit einer Billardkugel begann: die feine, cremeweiße Optik des Elfenbeins zu bewahren und das Tier dahinter zu verschonen. Ein Laguiole mit Ivoirine-Griff ist damit ein Stück gelebter Fortschritt - elegant, formstabil, hygienisch und mit gutem Gewissen zu führen.
Pflegehinweis
Pflegeleicht: per Hand spülen und abtrocknen - mehr braucht es nicht. Wie alle handgefertigten Laguiole-Messer gehört auch dieses Modell niemals in die Spülmaschine.
Einige unserer Bewertungen bei Trustpilot:
