Taschenmesser Laguiole en Aubrac, Edition BIENENVOLK 01, Pistazie, guillochierte Biene, brosse
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Art.-Nr.: bienenvolk_01
Bei der Edition BIENENVOLK steht ausnahmsweise nicht das Griffmaterial im Mittelpunkt, sondern das Zeichen, das jedes Laguiole trägt. Die Biene an diesem Messer ist eigens gearbeitet und gibt es so kein zweites Mal. Der Name der Edition ist dabei Programm: Nicht eine einzelne Biene, sondern ein ganzes Volk steht Pate.
Dabei war die Biene ursprünglich gar keine. Der Messermacher nennt das verbreiterte Ende der Rückenfeder bis heute Fliege, auf Französisch la mouche, und in der Frühzeit trug sie überhaupt kein Dekor. Erst ab etwa 1880 tauchen Laguiole auf, deren Mouche mit der Feile aus dem vollen Metall verziert wurde, damals mit Lilien, Kleeblättern oder Margeriten. Die Biene, wie wir sie heute kennen, setzte 1908 Jules Calmels als Erster ein, ein Enkel des Erfinders des Laguiole.
An der Form der Mouche ließ sich damals ablesen, wer ein Messer gemacht hatte. Sie war die Unterschrift des Messermachers, und genau daran knüpft diese Edition an.
Ungewöhnlich ist der Aufbau. Der Rücken ist nicht guillochiert, dafür trägt die Platine eine ausgesprochen filigrane Verzierung. Diese Aufteilung ist bewusst gewählt: Ein voll durchgearbeiteter Rücken würde mit der Biene um Aufmerksamkeit konkurrieren, so bleibt sie der Blickfang und bekommt an der Platine ein Echo statt einer Konkurrenz. Wer das Messer dreht, entdeckt die Feinheiten nacheinander statt alle auf einmal.
Der Griff besteht aus Pistazienholz. Der Pistazienbaum wächst in den Trockengebieten des Nahen Ostens und Zentralasiens, kommt mit Hitze und Wassermangel zurecht und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Weil er dabei extrem langsam wächst, ist sein Holz außergewöhnlich dicht. Die Farbe reicht von Goldbraun bis ins Rötliche, durchzogen von dunklen Adern, und die Zeichnung fällt bei jedem Stück anders aus. In der Hand fühlt es sich glatt und warm an.
Die Metallflächen sind brossiert, also matt satiniert statt hochglänzend poliert. Auf dieser ruhigen Oberfläche kommt die feine Zeichnung von Biene und Platine besser zur Geltung als auf einer spiegelnden, und Fingerabdrücke fallen nicht auf. Ein Messer für alle, die wissen, dass die Biene bei einem Laguiole nicht Dekoration ist, sondern die Handschrift dessen, der es gemacht hat.
Schauen Sie sich Taschenmesser Laguiole en Aubrac, Edition Muttererde 02, Aubracerde, guillochierte Biene, brosse auf YouTube hier an!
Laguiole en Aubrac ist die zweitgrößte Laguiole-Schmiede in Frankreich und fertigt Laguiole-Taschenmesser, -Steakmesser, -Gabeln und -Küchenmesser in höchster Qualität. Die Messer von Laguiole en Aubrac verbinden in einer perfekten Symbiose die lange Tradition der Messermacher mit einem ausgeprägten Hang zur Perfektion, wobei der Preis trotzdem in solidem Rahmen bleibt.
Die Liebe zum Produkt wird in jeder einzelnen per Hand geschliffenen Biegung und Rundung des Griffes, sowie in der harmonischen Auswahl der Hölzer oder Hornbacken sichtbar.Bitte nur von Hand reinigen
Weitere wichtige Informationen und Links zu Laguiole en Aubrac
1. Alle Videos mit Messern von Laguiole en Aubrac:
Oben sehen Sie das Video, in dem wir das hier vorgestellte Produkt präsentieren, unten das Video mit dem Interview. Aber wir haben viel mehr Videos mit Messern von Laguiole en Aubrac gedreht. Hier in YouTube findest du alle Videos -->
2. Aktuelle Bilder und Infos zu Laguiole en Aubrac:
In der original-laguiole-community OLC haben wir in einem neuen Bereich aktualisierte Informationen über Laguiole en Aubrac, mit wunderbaren Bilder, News und Aktivitäten der Schmiede. Schaue hier rein, um mehr zu erfahren -->
3. SPONSOR und UNTERSTÜTZER von The Laguiole Way of Life:
Laguiole en Aubrac gehört zu den Schmieden, die uns bei der Foto-Aktion The Laguiole Way of Life unterstützen, kostenlos Taschenmesser für die Teilnehmer zur Verfügung stellen und die Bewertung der Bilder vornimmt. Unser herzlichsten und tiefsten Dank an die fantastische Schmiede Laguiole en Aubrac! Hier mehr Infos dazu in der OLC -->
4. mehr Infos über Laguiole en Aubrac im BLOG:
Bilder aus der Werkstatt, Werdegang und viel mehr Infos über Laguiole en Aubrac findest du in unserem Blog. Hier direkt zu dem Blog-Beitrag.
5. Interview mit Christian Walat, der CEO von Laguiole en Aubrac:
In diesem Video haben wir ein hochspannendes Interview durchgeführt, wo du viel über die Schmiede, die Geschichte und die Laguiole-Messer erfährst.
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Die Griffschalen sind aus Pistazienholz
Pistazienholz ist eines der seltensten Nutzhölzer der Welt, weil der Baum fast ausschließlich als Nussproduzent kultiviert wird. Die Bäume werden bewusst klein gehalten (meist 3–6 m hoch), damit die Ernte einfacher ist – große Stämme für Holz gibt es fast nie.
Das Holz zeigt eine sehr charakteristische Farbpalette: cremefarben bis blassgelb im Splint, oft mit subtilen grünlichen, olivfarbenen, braunen oder sogar rötlichen Streifen und Adern im Kern. Viele Drechsler beschreiben es als „fast wie Olivenholz, aber heller und lebendiger“.
Historisch wurde das Harz des Pistazienbaums (ähnlich wie Mastix von Pistacia lentiscus) schon in der Antike als Aromastoff, Räucherwerk, Medizin und sogar als frühe Form von Kaugummi genutzt – das Holz selbst war aber fast immer Nebenprodukt.
Weil kommerzielle Plantagen-Bäume so klein bleiben, kommt echtes Pistazienholz fast nur aus abgängigen Altbäumen, Krankheitsopfern oder sehr alten Exemplaren in traditionellen Gärten (oft im Iran, in der Türkei, Syrien, Griechenland oder Sizilien). Das macht es zu einem echten Sammler- und Liebhaberholz.
In den USA (besonders Kalifornien) und im Iran landet das Holz von ausgedienten oder kranken Bäumen manchmal bei lokalen Drechslern oder Messermachern – es taucht dort als exotisches Knife-Scale-Material oder für kleine Pen-Blanks auf, oft teurer als viele andere Edelhölzer pro Kilo.
Es gibt fast keine standardisierten technischen Daten (Janka-Härte, Biegefestigkeit etc.), weil es nie systematisch als Bau- oder Möbelholz vermessen wurde – alles, was man darüber weiß, stammt von einzelnen Drechslern, Messermachern oder kleinen Holzhändlern.
In manchen Regionen des Nahen Ostens und Zentralasiens galt der Pistazienbaum früher als „Goldbaum“ oder „glückbringender Baum“ – nicht nur wegen der Nüsse, sondern auch weil das Holz und das Harz als wertvolle Gaben galten (Symbol für Wohlstand und Großzügigkeit).
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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