„Ich hab heute dieses Messer bekommen, und es ist schöner als ich erwartet hätte. Ich liebe die Damastmaserung der Klinge und das leicht duftende Holz des Griffes, es ist perfekt für meine Zwecke.“
Taschenmesser Laguiole Tradition, guillochierte Biene, Damast, Rosenholz, brillant
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Art.-Nr.: 7621_CP1_IF_D_13
Dieselbe Damastklinge, aber ein Griff, der wärmer ausfällt.
Die Klinge besteht aus rostfreiem Damast mit 120 Lagen. Das Muster entsteht beim Falten und Verschweißen der Lagen und läuft auf keiner Klinge zweimal gleich. Rostfrei heißt dabei, dass Sie das Messer wie jedes andere benutzen können: Der Damast ist hier kein Ausstellungsstück, sondern eine Klinge.
Rosenholz gehört zu den Palisanderhölzern der Gattung Dalbergia, ist braunrötlich mit dunkler Streifung und verdankt seinen Namen dem feinen Duft, den es frisch geschnitten verströmt. Neben dem hell-dunklen Spiel der Damastklinge wirkt das Braunrot des Rosenholzes weicher, als es ein schwarzes Holz täte.
Die Biene ist von Hand guillochiert. Jede Linie wird einzeln gezogen, und keine davon lässt sich zurücknehmen. Dass sich ein Haus diese Arbeit bei einem Messer dieser Reihe macht, ist nicht selbstverständlich, und man sieht es der Biene aus der Nähe sofort an.
Laguiole Tradition fertigt in Thiers, wo seit über sechshundert Jahren Messer gebaut werden. Das Haus steht für die klassische Form: keine Experimente, sondern das Laguiole, wie es seit Generationen aussieht. Wer ein erstes richtiges französisches Messer sucht und nicht gleich bei einem Einzelstück landen will, ist hier an der richtigen Stelle.
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Geschichte des Damast-Stahles:
Historisch gesehen hatten die Schmiede zunächst das Problem, dass sie entweder hartes, aber sprödes Eisen erzeugen konnten oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten brachen zwar im Kampf nicht, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr aus als die zähen Stahlsorten, brachen aber bei Überlastung plötzlich durch - und leider trafen die Bruchstücke nicht immer den Feind, vor allem wenn man trainierte. Ziel der Schmiede war es nun, die guten Eigenschaften von harten und zähen Eisensorten zu verbinden, ohne dass das Schwert unter den Nachteilen dieser Eisensorten leidet. Die ersten Versuche, die Vorteile von harten Eisensorten mit denen von zähen Eisensorten zu kombinieren, konnten Archäologen bereits vor 2500 Jahren feststellen.
Die Herstellung:
Die Verbindung gelang den Schmieden, indem sie harte und weiche Eisenpakete aufeinander legten und durch Schmieden verbanden. Der Schmiedevorgang wurde dann in mehreren Schritten fortgesetzt:
1. Erhitzen des Eisenpakets bis zur Weißglut.
2. Das Eisenpaket wird flach ausgeschmiedet.
3. Der Schmiedling wird in Längs- oder Querrichtung geteilt.
4. Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt.
Diese vier Schritte entsprechen einer Faltung, bei der sich die Zahl der Lagen verdoppelt. Unter der Voraussetzung, dass der Schmied mit drei Lagen beginnt, entstehen bereits nach 7 fehlerfreien Faltungen rechnerisch 384 Lagen, wegen der Verluste beim Schmieden sind es dann allerdings etwas weniger. 300-400 Lagen entsprechen der in Europa üblichen Anzahl. Japanische Klingen haben etwa 1000 Lagen (rechnerisch ca. 8-9 Faltungen) und es wurden sogar Klingen mit 1,2 Millionen Lagen gefunden (ca. 18-19 Faltungen).
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* Messer geschlossen: 12 cm
* Länge Klinge: 9,2 cm
* Stahl: Damaststahl 120 Lagen, rostfrei
Die Laguiole-Taschenmesser, Steak- und Küchenmesser werden aus einer großen Anzahl an Stahlarten hergestellt. Hier eine Übersicht dieser Stahlarten mit einigen Informationen dazu:
ÜBERSICHT STAHLARTEN
Das Rosenholz ist sehr hart und hat einen leichten rosenähnlichen Duft. Bahia Rosenholz (Fabaceae, Dalbergia decipularis) , auch Tulipwood oder Pinkwood genannt. Rosenholz (Dalbergia variabilis) gilt als das teuerste und schönste Holz.
Rosenholz ist ein sehr hartes Holz, dicht und spröde, leicht und glatt spaltbar, gut zu drehen und messerbar, aber sehr schwer zu bearbeiten. Rosenholz ist gut zu polieren aber schlecht zu verleimen.
Es wird für Luxusartikel, Furnier, Klavierbau und kostbare Möbel und Kassetten-Innenverkleidungen der Silberware verwendet. Beheimatet ist es in Brasilien und im östlichen Südamerika. Diese Holzarten sind in Europa nur in sehr begrenzten Mengen erhältlich.
Alle Schmieden, deren Messer bei original-laguiole angeboten werden, erfüllen die strengen Handelsauflagen der Weltartenschutzkonferenz CITES bei der Verwendung von tropischen Hölzern, Horn, Koralle oder Elfenbein für die Messergriffschalen!
Wir haben für Sie eine Übersicht aller Griffmaterialien zusammengestellt. Sie sehen dort die Beschreibung aller bei uns erhältlichen Griffmaterialien, wie Horn, Holz, Mammutbackenzahn, Giraffe u.s.w. sowie ein Bild dazu, so dass Sie sofort auch optisch wahrnehmen können, wie die entsprechenden Messer aussehen.
Übersicht aller Griffmaterialien hier —>
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Diese Schmieden tragen das Konzept mit
- Laguiole Honoré Durand
- Laguiole Philippe Voissière
- Laguiole en Aubrac
- Laguiole Claude Dozorme
- Laguiole Le Fidèle
- Ty Coutelier
- Laguiole Fontenille Pataud
- Laguiole Arbalète G. David
- Laguiole Goyon-Chazeau
- Laguiole Chevalier
- Coutellerie du Barry
- Coutellerie GM
- Coutellerie Brun
Jeder Name führt zu der Werkstatt auf aipcl.com. Alle Häuser im Überblick
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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