Taschenmesser Thiers Goyon-Chazeau, Edition JOEL 20, Giraffenknochen grau, Damast, Pirou, brosse
Taschenmesser Thiers Goyon-Chazeau, Edition JOEL 20, Giraffenknochen grau, Damast, Pirou, brosse
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Art.-Nr.: joel_20
Das Außergewöhnliche bei diesem Messer ist die Kombination aus perfekter Haptik, geschmeidigem Griff, wunderschöner Damastklinge und ungewöhnlich schöne Ziselierung des Rückens mit dem Pirou Haus.
Das eingelaserte Haus auf der Oberseite des Griffes ist eines der Wappen der Stadt Thiers und heißt "Haus Pirou". Es stammt aus dem Jahr 1410 und wurde hervorragend erhalten. Symbolisch für die lange Tradition der Hauptstadt der französischen Schmiedekunst ziert das Haus den Griff dieser Messerreihe von Goyon-Chazeau.
Damaststahl: Rostfreier, pulvermetallurgischer Stahl aus dem Hause DAMASTEEL, Made in Schweden, 160 Lagen, 62-64 HRC
Schauen Sie sich Taschenmesser Thiers Goyon-Chazeau, Edition JOEL 20, Giraffenknochen grau, Damast, Pirou, brosse auf YouTube hier an!
Geschichte des Damast-Stahles:
Historisch gesehen hatten die Schmiede zunächst das Problem, dass sie entweder hartes, aber sprödes Eisen erzeugen konnten oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten brachen zwar im Kampf nicht, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr aus, als die zähen Stahlsorten, brachen aber bei Überlastung plötzlich durch - aber leider trafen die Bruchstücke nicht immer den Feind, vor allem wenn man trainierte. Ziel der Schmiede war es nun, die guten Eigenschaften von harten und zähen Eisensorten zu verbinden, ohne dass das Schwert unter den Nachteilen dieser Eisensorten leidet. Die ersten Versuche die Vorteile von harten Eisensorten mit denen von zähen Eisensorten zu kombinieren, konnten Archäologen bereits vor 2500 Jahren feststellen.
Die Herstellung:
Die Verbindung gelang den Schmieden, indem sie harte und weiche Eisenpakete aufeinander legten und durch Schmieden verbanden. Der Schmiedevorgang wurde dann in mehreren Schritten fortgesetzt:
1. Erhitzen des Eisenpakets bis zur Weißglut.
2. Das Eisenpaket wird flach ausgeschmiedet.
3. Der Schmiedling wird in Längs- oder Querrichtung geteilt.
4. Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt. Diese vier Schritte entsprechen einer Faltung, bei der sich die Zahl der Lagen verdoppelt.
Unter der Voraussetzung, dass der Schmied mit drei Lagen beginnt, entstehen bereits nach 7 fehlerfreien Faltungen rechnerisch 384 Lagen, wegen der Verluste beim Schmieden sind es dann allerdings etwas weniger. 300-400 Lagen entspricht der in Europa üblichen Anzahl. Japanische Klingen haben etwa 1000 Lagen (rechnerisch ca. 8-9 Faltungen) und es wurden sogar Klingen mit 1,2 Millionen Lagen gefunden (ca. 18-19 Faltungen).
Weitere wichtige Informationen und Links zu Goyon-Chazeau
1. Alle Videos mit Messern von Goyon-Chazeau:
Oben sehen Sie das Video, in dem wir das hier vorgestellte Produkt präsentieren, unten das Video mit dem Interview. Aber wir haben viel mehr Videos mit Messern von Goyon-Chazeau gedreht. Hier in YouTube findest du alle Videos -->
2. Aktuelle Bilder und Infos zu Goyon-Chazeau:
In der original-laguiole-community OLC haben wir in einem neuen Bereich aktualisierte Informationen über Goyon-Chazeau, mit wunderbaren Bilder, News und Aktivitäten der Schmiede. Schaue hier rein, um mehr zu erfahren -->
3. SPONSOR und UNTERSTÜTZER von The Laguiole Way of Life:
Goyon-Chazeau gehört zu den Schmieden, die uns bei der Foto-Aktion The Laguiole Way of Life unterstützen, kostenlos Taschenmesser für die Teilnehmer zur Verfügung stellen und die Bewertung der Bilder vornimmt. Unser herzlichsten und tiefsten Dank an die fantastische Schmiede Goyon-Chazeau! Hier mehr Infos dazu in der OLC -->
4. mehr Infos über Goyon-Chazeau:
Bilder aus der Werkstatt und viel mehr Infos über Goyon-Chazeau findest du in unserem Blog. Hier direkt zu dem Blog-Beitrag.
5. Interview mit Goyon-Chazeau:
In diesem Video haben wir ein hochspannendes Interview mit der Inhaberin der Schmiede Magali durchgeführt, wo du viel über die Schmiede, die Geschichte und die Laguiole-Messer erfährst.
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* Griff aus Giraffenknochen grau eingefärbt
* Länge Klinge (Schneidefläche ohne Fehlschärfe): 9,5 cm
* Länge Griff: 12,0 cm
* extrem scharfe rostfreie Damastklinge mit 160 Lagen von Damasteel
* Gewicht: 113 g
* perfekt ausgewogene Haptik
* Verzierungen auch auf der Unterseite des Messerschaftes
Die Laguiole-Taschenmesser, Steak- und Küchenmesser werden aus einer großen Anzahl an Stahlarten hergestellt. Hier eine Übersicht dieser Stahlarten mit einigen Informationen dazu:
ÜBERSICHT STAHLARTEN
Das einzigartige Fellmuster jeder Giraffe ist ähnlich wie der Fingerabdruck des Menschen. Giraffen sind die größten und langbeinigsten an Land lebenden Säugetiere mit einer Höhe von bis zu sechs Metern. Im Verhältnis zu ihren Ausmaßen haben Giraffen eine große Körperoberfläche. So können sie Wärme besser abgeben als zum Beispiel Elefanten.
Eine Giraffe verbringt etwa den halben Tag mit Fressen und kann auf kurze Strecken bis zu 60 Kilometer pro Stunde laufen oder über längere Strecken konstant 16 km/h. Sie werden in der Natur bis zu 25 Jahre alt. Außerdem brauchen Giraffen nur 5 bis 30 Minuten Schlaf an einem Tag. Sie machen häufig kurze Nickerchen, die jeweils nur ein oder zwei Minuten dauern können.
Der Knochen der Giraffe (Giraffa camelopardalis) ist durch seine lebhafte Marmorierung und hohe Härte ein begehrtes Material für Messergriffschalen. Die verwendete Stücke sind von dickwandigen Knochen (ohne Porosität) geschnitten, stabilisiert und einseitig poliert.
Alle Schmieden, deren Messer bei original-laguiole angeboten werden, erfüllen die strengen Handelsauflagen der Weltartenschutzkonferenz CITES bei der Verwendung von tropischen Hölzern, Horn oder Elfenbein für die Messergriffschalen!
Wir haben für Sie eine Übersicht aller Griffmaterialien zusammengestellt. Sie sehen dort die Beschreibung aller bei uns erhältlichen Griffmaterialien, wie Horn, Holz, Mammutbackenzahn, Giraffe u.s.w. sowie ein Bild dazu, so dass Sie sofort auch optisch wahrnehmen können, wie die entsprechenden Messer aussehen.
Übersicht aller Griffmaterialien hier —>
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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