Veilchenholz
Entdecken Sie in unserem original-laguiole.de Shop Laguiole- und Thiers-Taschenmesser mit einem Griff aus Veilchenholz - im Französischen Bois de violette, im Englischen Kingwood, also „Königsholz". Sein braunviolett bis purpurviolett schimmerndes Kernholz, fein durchzogen von dunklen Streifen, gehört zu den edelsten und dekorativsten Griffhölzern überhaupt.
Herkunft & Charakter
Veilchenholz (botanisch Dalbergia cearensis) ist ein enger Verwandter des Palisanders und stammt aus Südamerika, vor allem aus Brasilien, sowie aus Mexiko. Sein Kernholz ist braunviolett bis purpurviolett mit fast gleichmäßiger, schwarz-violetter Streifung - der Splint dagegen fast weiß. Das Holz ist hart und schwer, schwindet nur wenig, ist witterungsfest und äußerst dauerhaft. Es lässt sich hervorragend zu glatten, geschlossenen, glänzenden Flächen verarbeiten.
Kurz-Fakten auf einen Blick
- Herkunft: Südamerika (Brasilien) und Mexiko - eine Dalbergia-Art wie Palisander
- Farbe: braunviolett bis purpurviolett mit feiner schwarz-violetter Streifung
- Eigenschaften: hart, schwer, sehr dauerhaft, hervorragend polierbar
- Besonderheit: seltene violette Färbung - eines der farbintensivsten Edelhölzer
- Geschichte: „Königsholz" der französischen Barock-Ebenisten
Das Holz der Könige
Seine große Zeit erlebte das Veilchenholz - ganz ähnlich wie das Rosenholz - im 18. Jahrhundert am französischen Hof. Unter Ludwig XV. und Ludwig XVI. verarbeiteten es nahezu alle bedeutenden Kunsttischler (Ébénisten) zu Prunkmöbeln und feinsten Marketerien, oft im Wechsel mit Rosenholz oder zu kunstvollen Blumeneinlagen. Der englische Name „Kingwood" - Königsholz - erinnert bis heute an diesen royalen Rang. Ein Griff aus Veilchenholz trägt damit den Glanz höfischer Eleganz und barocker Handwerkskunst in sich.
Ein Laguiole mit Veilchenholz-Griff ist ein Stück königlicher Eleganz - selten, farbintensiv und von edelster Herkunft.
Warum es nie große Möbel aus Veilchenholz gab
Es gibt einen sehr praktischen Grund, warum die französischen Ébénisten das Veilchenholz ausgerechnet für Marketerien - also Einlegearbeiten - und Furniere verwendeten und nicht für massive Möbel: Der Baum liefert schlicht keine großen Abmessungen. Dalbergia cearensis bleibt vergleichsweise klein, und aus schmalen Stämmen lassen sich keine Tischplatten sägen.
Aus der Not wurde eine Tugend. Gerade als hauchdünnes Furnier, im Wechsel mit Rosenholz zu Blumenmustern und Bändern gefügt, entfaltete das Violett seine ganze Wirkung. Die Prunkmöbel unter Ludwig XV. und Ludwig XVI. leben genau von diesem Kontrast.
Ein Messergriff ist deshalb eine der wenigen Formen, in denen man Veilchenholz überhaupt massiv in die Hand bekommt - klein genug, dass die Abmessungen reichen, und groß genug, dass man die Streifung wirklich sieht.
Auch dieses Holz steht unter Schutz
Als Dalbergia-Art fällt auch das Veilchenholz unter jene Regelung, die seit dem 2. Januar 2017 die gesamte Gattung im Washingtoner Artenschutzübereinkommen in Anhang II führt. Handel ist erlaubt, aber nachweispflichtig.
Für ein Holz, das schon vor 250 Jahren als kostbar galt, schließt sich damit ein Kreis: Was den Königen vorbehalten war, ist heute aus einem anderen Grund selten - und wird entsprechend sparsam verwendet.
Pflegehinweis
Vor dauerhafter Sonne schützen, damit die violette Farbe erhalten bleibt; gelegentlich leicht ölen. Wie alle handgefertigten Laguiole-Messer gehört auch dieses Modell niemals in die Spülmaschine.
43 👍
-5% Wartebonus
Taschenmesser Laguiole Honore Durand, Edition PREMIERE, Bois de Violette, brillant, guillochierte Biene, brillant
45 👍
-5% Wartebonus
Taschenmesser Laguiole Honore Durand, double platines, Bois de Violette, brillant
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