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15 Taschenmesser im Vergleich, 8 Schmieden, verschiedene Formen und Größen, Teil 2

15.06.2022 42:03 Minuten 859 Aufrufe

Worum es geht

💚 Der große Vergleich: 15 Taschenmesser von 8 Schmieden in verschiedenen Größen und Formen, unterschiedliche Griffmaterialien und Klingenstahlen alle handgearbeitet in Frankreich und Spanien. Im diesem zweiten Teil des großen Vergleichs präsentieren wir dir 8 Taschenmesser der Schmieden Laguiole en Aubrac, Claude Dozorme, Arbalete G. David, Goyon-Chazeau, Le Fidele und Le Coq Francaise. Dennoch behalten wir alle 15 Taschenmesser im Blick und zeigen die Unterschiede untereinander. Das Video soll dir helfen ein Gefühl für die vielen verschiedene Formen und Materialien, unterschiedliche Arretierungssysteme (Liner-Lock, Backlock und andere) und große Preisspannen (50 - 2.000 €) zu erhalten, vor allem im direkten Vergleich miteinander. Das Gemeinsame aller vorgestellten Taschenmesser ist die Handarbeit, die Tradition und Leidenschaft zum Handwerk. Viel Spaß dabei!

🔪🔪 UNIKAT: Taschenmesser Laguiole en Aubrac, Edition COLTAR 02, Carbon+Gold, Plein, brosse

🔪🔪 HALBUNIKAT: Taschenmesser CORIANDO 02 von Thomas Fleury, Coriangriff+Türkisstein, brillant

🔪🔪 Taschenmesser Arbalete G. David, BREGAN, Olivenholz, brosse, double platines

🔪🔪 Taschenmesser Laguiole en Aubrac, Edition MIKE 1, 14 cm, Damast, Mammutstoßzahn, Plein, guillochierte Biene

🔪🔪 Taschenmesser Le Coq Francaise, Edition KELTIC, Olivenholz, brosse, 11,5 cm

🔪🔪 Taschenmesser Thiers Claude Dozorme, Damast, Mammutbackenzahn rot, brillant

🔪🔪 Taschenmesser Goyon-Chazeau mit Korkenzieher Le St. Vincent, Staminaholz mit Korkaufsteller, brosse

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Was wann im Video passiert

  1. 00:00 Begrüßung
  2. 02:09 Zusammensetzung des Messerpreises
  3. 13:08 Laguiole en Aubrac
  4. 17:23 Übersicht Messer
  5. 20:35 Snard Cutlery
  6. 23:28 Le Fidele
  7. 25:19 Arbalete G. David
  8. 26:30 Laguiole en Aubrac
  9. 30:10 Le Coq Francaise
  10. 33:35 Claude Dozorme
  11. 36:34 Goyon-Chazeau
  12. 39:23 Arretierungssysteme
  13. 40:51 Schlusswort

Was Mr. Laguiole im Video sagt

0:00 Möchtest du dieses Video mit einem Untertitel in deiner Muttersprache hören, dann aktiviere erstmal die Untertitel hier unten. Anschließend siehst du ja den Untertitel Deutsch, dann klicke auf das Rädchen, auf Untertitel und anschließend auf automatisch übersetzen. Du siehst dann eine Liste mit allen möglichen Sprachen und kannst deine Lieblingssprache dann aussuchen.

0:43 Hi, hier ist Mr. Laguiole, heute mit Teil 2 des Videos, wo wir 15 unterschiedliche Taschenmesser vorstellen, in ganz unterschiedlichen Formen. Schauen wir uns mal ganz kurz an, worum es geht. Wir haben hier also diese unterschiedliche Taschenmesser mit ganz unterschiedlichen Materialien, ganz unterschiedliche Formen, Längen, Oberflächen, Gestaltungen, mal brillant, mal glänzend, mit Damasklinge, Mammut, Stoßzahn, Mammut, Backenzahn, Holz, Carbon und Laguiole, Taschenmesser oder eben halt ganz unterschiedliche Formen. Die schauen wir uns an, die vergleichen wir alle miteinander und versuchen zu schauen, wo die Unterschiede sind und ein bisschen mehr zu begreifen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was hier der Taschenmesser Besonderes hat, faszinierend macht und eine Hilfe, damit du dich besser entscheidest.

1:44 Die ersten Taschenmesser, die in der unteren Reihe, die haben wir schon in Teil 1 des Videos vorgestellt. Heute geht es um die 8 Taschenmesser in der oberen Reihe, die wir heute behandeln möchten. Bis gleich!

2:09 In Teil 1 des Videos haben wir ein bisschen versucht zu verstehen, was ein EDC ist, ein Everyday Carrier, das ist ein jeden Tag Messer. Wir haben so ein bisschen darüber gesprochen und heute versuchen wir ein bisschen zu verstehen, wodurch ein Wert eines Taschenmessers gegeben wird. Es sind ja unterschiedliche Faktoren, die da eine Rolle spielen. Wir haben zum einen natürlich die Schmiede. Manche spielen die sind natürlich bekannt, gerade wenn wir hier von Messer aus Frankreich sprechen. Da gibt es ja einige Meister des Handwerkers. Da gibt es einige sehr bekannte Namen, die sich über Jahre hinweg erarbeitet haben.

2:53 Diesen Namen. Das habe ich am meisten gemerkt auf der Messe Cotelia dieses Jahr in 2022. Das siehst du hier oben das Video dazu. Da habe ich das auch präsentiert. Und da, diese Cotelia ist eine Messe für die Endverbraucher, wo du einfach, wenn du hingehen möchtest, in Thiers, das ist im Mai eines Jahres, da siehst du ja diese Meister des Messermacher-Handwerks, die dort ihre Werke aufstellen. Und ganz besonders habe ich da beobachtet, dass die Messe geht über zwei Tage.

3:30 Und diejenigen, die wirklich bekannt waren, die wirklich Meister ihres Fachs waren, da haben die Taschenmesser teilweise in den ersten ein, zwei Stunden schon bereits verkauft. Viele davon gehen auch telefonisch weg oder für eine Zuschauer, die sich gedrängt haben, ganz schnell dahin zu kommen. Am ersten Tag war eine ganz große Schlange am Eingang. Kann man auch in dem Video sehen. Und da sind die Leute natürlich geströmt zu diesem Meister des Handwerks, die sehr bekannte Namen haben und haben die Taschenmesser sofort gekauft.

4:04 Und da hat jeder Messermacher dort einen Tisch gehabt, wo er seine Meisterwerke ausgestellt hat. Und morgens war er relativ voll mit ganzen Taschenmesser-Kunstwerken, wirklich von 400 bis 34.000 Euro. Und schon zum Mittagstisch, wo ich dann auch eine Pause gemacht habe, da waren ja diese Tische schon leer. Da waren noch ein, zwei Stücke und von diesem Tisch waren leer. Und daneben war einer, der meiner Meinung nach auch sehr schöne Messer gemacht hat, aber eben halt dort die ganze Tischvollfahrt.

4:39 Das heißt also, dass die Leute nicht so unbedingt Wert darauf gelegt haben, dass das Taschenmesser super schön ist oder super kunstvoll verarbeitet ist, sondern der Name hat im ersten Augenblick wirklich die Rolle gespielt. Und die gingen natürlich sehr gut. Und das sieht man auch im Preis. Das heißt also, die Schmieden, die einen sehr guten Namen haben, auch einzelne Kämpfer. Wir haben auch viele einzelne Kämpfer in unserem, also einzelne Messermacherkünstler in unserem Sortiment bei Original Laguiole. Da sieht man ja, dass die Messer da grundsätzlich etwas teurer sind.

5:16 Wir haben natürlich einige Kundinnen, die sagen, oh, hat er das Taschenmesser hier, das kostet 1500 Euro. Aber hat er keine so viel Recherche bei dem anderen Taschenmesser. Hat gar nicht so hochwertige Materialien wie zum Beispiel Mammut oder Koralle, sondern einfach nur Holz. Und es kostet mehr als bei der anderen Schmiede. Das ist natürlich so, wenn dieser eine Künstler entsprechend einen sehr, sehr guten Namen, wo er wirklich Jahrzehnte dafür gearbeitet hat, dass er sich da wirklich einen Namen gemacht hat, dann hat er auch natürlich das gute Recht, dieses Taschenmesser teurer zu verkaufen, als jemand anderes, der vielleicht das Taschenmesser relativ schnell macht, der jung ist, auch wenn er natürlich kunstvoll ist.

6:02 Aber wenn ich mir wirklich genau in den Teil angucke, dann spüre ich ja diese jahrzehntelange Erfahrung. Wer immer. Also das ist erstmal ein Punkt, warum ein Taschenmesser, weil man das nicht so sieht. Also, sag mal, das sieht man nicht unbedingt direkt, sondern man müsste wissen, dieser Künstler, was hat er für eine Vergangenheit, was hat er für Prämien. Und zwar in Frankreich gibt es auch immer wieder Wettbewerbe, wo man auch wirklich Urkunden und Prämien bekommt. So erarbeitet man sich seinen Namen natürlich.

6:36 Und da müsste man mehr darüber erfahren, um zum Beispiel zu verstehen, warum die Taschenmesser teurer ist. Dann der zweite Faktor, das sind natürlich die Materialien. Das heißt also, ob ich jetzt Koralle habe oder Mammutbackenzahn, Mammutstoßzahn, das per se schon teurer ist als Olivenholz zum Beispiel. Dann kostet dieses Taschenmesser entsprechend deutlich mehr. Dann haben wir, haben wir hier im ersten Video schon gesehen, unterschiedliche Stahlsorten. Also wir haben zum Beispiel bei diesem Taschenmesser und bei diesem Taschenmesser haben wir natürlich kein 12C27, sondern andere Legierungen, Chromolitäre Legierungen.

7:18 Die sind zwar für Messer auch sehr gut, aber die sind jetzt was weicher von den Eigenschaften her, von der Rockwell-Härte. Und somit kann ich das zwar sehr gut schneiden, aber die werden schneller stumpf. Oder wenig härtere Sachen gibt es auch schon mal so leichte Beulen in der Schnittkante. Und das macht natürlich auch einen Preis aus. Das heißt also einmal das Griffmaterial, was ist das für ein Griffmaterial, und auch der Stahl. Dann als dritter Faktor haben wir die Guilochage.

7:52 Das heißt also, wie wird dieses Taschenmesser kunstvoll verarbeitet. Wir haben Taschenmesser, die sind einfach relativ einfach, wie zum Beispiel hier. Das heißt, wir haben am Rücken keine Guilochage. Wir haben auch sonst keinerlei Kunst da inbegriffen. Hier ist natürlich schön entsprechend den Fingern gemacht, aber wir haben da keinerlei Kunst da drin, bei diesem Taschenmesser. Schau dir das mal hier an, was das wirklich für eine Kunst ist. Und da kann man sich leicht vorstellen, dass alleine wegen dieser Guilochage der Biene dieses Taschenmesser ein Vielfaches kostet von dem hier.

8:33 Wir haben hier als Beispiel 50 Euro und hier 1504 Euro. Und das lässt sich natürlich begründen, vor allem durch die Guilochage, natürlich durch das Material. Wir haben hier Bokote-Holz, hier Mammut-Stoßzahn. Das ist auch wieder erheblich teurer. Und wir haben hier eine Damasklinge. Das ist eben dieses Material, was ich sagte, entweder Chrom-Olypteen-Regierung oder 12.27 oder wie auch hier zu sehen, Damask. Das sind natürlich riesen große Unterschiede. Und das ist die Frage, was möchtest du haben? Legst du Wert auf Damask, dann kostet das locker.

9:10 Allein das schon zwischen 2 und 300, kann auch 400 Euro mehr, nur wegen der Damasklinge. Ja, wo das Messer sonst komplett identisch ist. Das heißt also, die Zeit, die ein Künstler in das Taschenmesser steckt, seine stundenlange Arbeit in Guilochage, in der Biene oder andere Verzierungen. Wir haben hier bei diesem Taschenmesser zum Beispiel andere Verzierungen hier vorne. Oder woanders eben halt das Kunstwerk, wie zum Beispiel auch hier. Das heißt also, je mehr Zeit der Künstler Zeit in diesem Messer investiert, desto teurer ist dann auch das Messer.

9:50 Und natürlich der vierte und letzte Punkt, auf den ich eingehen möchte, ist ja, wie ist dieses Taschenmesser hergestellt worden? Habe ich jetzt ein Taschenmesser, das zum Beispiel industriell, halbindustriell gefertigt wird, wo eine CNC-Maschine die meisten Sachen schon fertig schneidet, schleift, macht, tut und dann brauche ich nur kurz zusammentun. Dann kostet natürlich viel, viel weniger, als wenn ich ganz, ganz viele Schritte für das Herstellen des Messers habe, wo ich das per Hand mache. Ich blende hier mal so ein paar Videos gerade ein, einfach damit man eine Idee hat, wie ein solches Taschenmesser hergestellt wird.

10:29 Das sind also viele, viele Einzelschritte, viele, ja, wie soll ich sagen, viele unterschiedliche Schritte, ob es jetzt Bohren oder ob es jetzt zum Beispiel Schleifen oder immer wieder anpassen, immer wieder, immer wieder machen, drehen, gelogieren, wieder anpassen, schauen, ob es alles passt, ob es alles perfekt ist. Also Handarbeit ist wirklich ein Großteil dieser Taschenmesser, die ich heute vorstelle, die dann natürlich auch einen entsprechenden Preis machen. Das heißt also, wenn ich ein Messer habe, das schnell in der CNC-Maschine hergestellt wird, auch wiederum die Zeit.

11:10 Ich brauche zwar viel für das Programmieren, für die ersten Schritte, für diese industriellen Produktion. Da brauche ich wirklich Programmierarbeit, da brauche ich wirklich schon eine Menge. Aber dieser Preis für diese Arbeiten, das wird dann entsprechend umgerechnet auf vielleicht 10.000 Messer, das ich machen möchte, oder 20, 30.000 Messer, so dass dann natürlich umgerechnet immer nur ein kleiner Anteil das entsprechend darstellt. Und da ist eben der Unterschied, ob ich jetzt ein Messer per Hand mache, so wie diese Taschenmesser hier oder industriell, das ist praktisch der vierte Punkt, das zu einem Preis beiträgt.

11:47 Und da muss man immer, bevor man voreilig vielleicht immer sagt, das Taschenmesser ist teuer, einfach immer überlegen, okay, das Taschenmesser kostet mehr als das andere. Teuer würde ich ja nie benutzen, das Wort, sondern immer sagen, kostet mehr als das andere. Und warum ist das so? Dann kann man sich das natürlich überlegen, kann auch vielleicht mit uns in Kontakt treten, auch mit uns sprechen oder auch mit anderen. In Foren gibt es auch jede Menge, wo man damit diskutieren kann.

12:12 Und dann kann man sich überlegen, ist es mir wert, dieses Messer zu kaufen und dieses Geld dafür auszugeben. Und hier haben wir nicht nur ein Schneiderwerkzeug, ich sage immer wieder, dass solche Taschenmesser Kunstwerke mit Schneidefunktion sind, weil hier wirklich sehr viel Leidenschaft steckt. Auch wenn es kein Laguiole Taschenmesser ist, wir haben hier auch einige andere Formen und Taschenmesser, aber da steckt einfach wirklich die Leidenschaft des Messermachers in diesem Taschenmesser und das hat natürlich einen gewissen Wert. Aber schauen wir uns jetzt mal die Taschenmesser an.

12:50 Fangen wir an. Wir haben letztes Mal die verschiedenen Öffnenmechanismen und Arretierungsmechanismen besprochen. Das war einmal Leiner Lock und einmal Backlock, zum Beispiel bei diesen Zweien, wo ich hier hinten drauf drücke, damit die Klinge arretiert. Und bei diesem Taschenmesser, das ich im ersten Video vergessen habe, es hat ein ganz anderes System, das Laguiole Nobrac erfunden hat. Und zwar ist es diese Biene hier vorne. Da hat die Form einer Biene und die muss ich dann zur Seite schieben. Dann fährt praktisch die Klinge etwas heraus, sodass ich die anfassen kann.

13:29 Wenn man sich anguckt, in diesem Zustand ist die Klinge sehr tief drin. Ich kann die ja gar nicht öffnen. Ich kann die gar nicht anfassen. Das heißt, ich muss erst mal hier öffnen. Dann springen die Klinge kurz raus. Dann kann ich die ganz leicht hier gerade machen. Und hier hinten arretiert sie wieder wie ein Laguiole-Taschenmesser. Das heißt, sie wird hier durch die Federkraft festgehalten. Kann man hier sehen.

13:56 Und ich muss gegen diese Federkraft hier drücken, damit die wieder zugeht. Das Schöne ist, klar, ich muss aufpassen, die schnappt aber nicht komplett zu. Das heißt, die bleibt hier immer nur auf. Und hier, die letzte Stückchen muss ich hineindrücken und dann die Biene wieder zumachen. Sodass die Klinge erstmal tiefer versinkt als normale Taschenmesser. Wenn man sich das anguckt, hier haben wir zwar diese geschwungene Form, sodass man es ja nicht merkt. Wenn es hier natürlich gerade wäre, wie hier, würde die Klinge rausgucken aus dem Griff.

14:35 Das heißt also, eine Klinge, die richtig hineingeht. Man kann die hier kaum sehen.

14:46 Und erst durch das Öffnen fertig raus. Ein sehr interessantes System von Languiole-Brack. Ich bin immer ein begeisterter Technik-Fan. Ich liebe auch vielerlei Technik, habe deswegen auch entsprechend eine Apple Watch, weil ich einfach die Technik liebe und verschiedene Messwerte und die ganze Technik, was drin ist. Und ja, ich liebe solche neue technische Möglichkeiten. Hier in diesem Video habe ich zum Beispiel das Drop9-System. Das hat Claude Dozorme entwickelt. Das ist sehr interessant, dieses Drop9-System. Das ist eine Kugel, die das Schwergewicht entsprechen, sich hier und her verschiebt.

15:24 Und das ist auch eine ganz interessante Methode, um ein Messer zu arretieren. Hier diese Methode von Languiole-Brack. Finde ich auch total klasse. Und die Biene kann man nachher wieder gerade machen, wenn man es benutzt. Und das ist hier praktisch außerhalb meiner Hand, so dass es beim Benutzen das Taschenmesser die Biene nicht stört. Sonst könnte man, wenn ich sage mal hier wäre, würde natürlich schon mich hier in der Hand stören. Ist aber nicht der Fall, weil ich habe die Hand hier.

15:54 Das heißt also, die Biene ist wirklich sehr gut ausgemessen. Für eine durchschnittliche Hand ist das ja perfekt. Das heißt, es stört überhaupt gar nicht. Klar, wenn ich eine größere Hand hätte hier so, die Frage, stört auch noch nicht. Also erst wenn ich hier Richtung Mitte der Hand geht, dann würde die Biene erstören. Das heißt, ich denke mal, dass die meisten Hände damit kein Problem hätten. Auch die Form der Klinge ist ganz außergewöhnlich. Wir haben hier so eine, nur nicht ganz Tanto-Form.

16:24 Das nennt sich so Tanto, aber das ist dann nicht ganz. Das ist ja natürlich noch mehr schräg hier die Tanto-Klinge. Also eine ganz eigene individuelle Entwicklung, sowohl beim Form des Griffes, Form der Klinge, hier die Biene. Alles sehr, sehr interessant. Und die Tanto-Klinge ist meistens hier auch gerade. Wir haben hier aber eine halbe Halbkreis hier, in der nicht im Kalb, sondern ein bisschen abgerundet in diesem Bereich. Also durchaus sehr, sehr interessant. Und wir haben hier, ich mache das mal zu.

16:58 Und wir haben hier einen Griff aus Carbon und Goldfäden. Das Taschenmesser hat ein Gewicht von 80 Gramm und kostet 750 Euro. Und wir haben hier auch eine wunderschöne Guillaume. Das Taschenmesser nennt sich Coltar.

17:18 Vielleicht nochmal, bevor wir weitergehen, einfach nochmal hier zu der Übersicht. Wir haben hier ein Taschenmesser Coltar für 750 Euro, 80 Gramm. Ein Taschenmesser Coriando 02 von Thomas Fleury, 440 Euro, 117 Gramm. Ein Jagdmesser von Arvalet G David, 196 Gramm, also relativ schwer, für 218 Euro. Ein sehr leichtes Taschenmesser, 85 Gramm von Le Fidele, für 108 Euro. Dieses Taschenmesser habe ich eben kurz gezeigt. Mike 1 von Laguiole Lennobrac für 1500 Euro mit der Maskklinge. Ganz, ganz dünnes Taschenmesser von Lecoq Francaise.

18:04 Das Modell Celtic, weil es hier auch entsprechend keltische Symbole hat, kommen wir gleich zu. Dann haben wir hier ein Tier-Taschenmesser von Claude Dozorme, 938 Euro, 161 Gramm und eine eigene Entwicklung von Chazon. Ein Taschenmesser für 244 Euro, 131 Gramm. Und nochmal die Taschenmesser kurz aus dem Video 1. Das ist einmal ein Taschenmesser 955 Euro, 216 Gramm. Ein Taschenmesser für 50 Euro, das ist günstigste Taschenmesser hier in der Reihe, 113 Gramm. Ein Taschenmesser von, das ist von Joker, das hat von Claude Dozorme.

18:46 Hier ein Messer von Laguiole Lennobrac für 310 Euro, 86 Gramm, auch in der eigenen Form. Ein Taschenmesser von Claude Dozorme für 69 Euro, äh, 73 Euro, 69 Gramm. Ein Taschenmesser von Charles Cannon für 125 Euro, 92 Gramm. Und wieder ein Taschenmesser von Claude Dozorme, Christian 04 für rund 111 Euro, das ist so das teuerste Messer hier, das am meisten kostet. Und wieder eine eigene Entwicklung von Gorchazzo, mit dem Namen Stilva, 229 Euro, für 100 Gramm. Da hat man so einen Überblick, was die Taschenmesser so alle kosten.

19:31 Kommen wir jetzt hier zu dem zweiten Taschenmesser. Das ist von Thomas Fleury. Das hat hier eine besondere Klinge. Das kann man hier sehen. Das ist also glänzend im Vergleich zu allen anderen. Wenn man sich das Taschenmesser hier anguckt, hier aus der ähnlichen Klasse praktisch, oder ähnlich mit einer ähnlichen Klinge, das ist hier Brossé, also mattiert und das ist hier glänzend. Da kann man sich schon spiegeln, da hat er einen Spiegel, hier bin ich, hallo! Und das ist natürlich mattiert.

20:05 Also hat beides Vor- und Nachteile. Man kann es da draußen natürlich viel besser sehen, das glänzt wunderschön, während das hier mattiert hat beide Vor- und Nachteile. Das heißt, wenn ich jetzt hier die Hand drauf mache, kann man das sehen. mein Fingerabdruck, während hier natürlich nicht. Dann kann man gar nicht sehen, ein bisschen ahnen, aber nicht so wie hier. Das ist natürlich der Nachteil bei einem glänzenden und bei einem und der Vorteil bei einem Brossé, also mattiertem Klinge.

20:36 und hier haben wir ein Türkisstein hier in der Mitte eingearbeitet mit entsprechend schwarzen Einlagen, damit noch mal das Weiße weißer wirkt und das Türkise Türkis. Also ich finde, schwarze Einlage hier unheimlich interessant in diesem Zusammenhang, damit eine farblich stärkere Kontrast da ist. Der Thomas Fleury macht sonst Taschenmesser, die sehr viel Kilo Charge haben. Er hat hier versucht, ein Taschenmesser für 440 Euro zu machen, das entsprechend günstiger ist, denn wie gesagt, wenn man hier viel Kilo Charge macht, wie andere Taschenmesser, dann sind wir locker bei 1000 Euro und drüber.

21:16 In unserer Kategorie Snart Cutlery heißt seine Firma, sieht man natürlich die Taschenmesser, die er macht. Die sehen alle im Prinzip genauso aus. Wir haben nur entsprechend andere Materialien, auch teilweise mit der Mastklinge und wunderschöne Gilo Charge, da geht er Richtung 1000 Euro und mehr. Wir sind hier bei 440 Euro. Das Besondere hierbei ist, dass wir hier eine 90 Grad Einschnappung haben, das heißt also, wenn ich hier zu mache, dann bleibt es bei 90 Grad, so dass meine Hand, wenn ich das hier halte, entsprechend nicht gefährdet wird, das heißt, da brauche ich keine Angst zu haben.

21:55 Dann kann ich die Finger wegnehmen und in Ruhe zu Ende schließen. Klar, wenn ich es hier entsprechend ganz feste drauf drücke und die Hände hier habe, dann würde wahrscheinlich, ich habe es noch nicht probiert, aber da würde da das Messer über 90 Grad Stopp hier hinweggehen. Das heißt, wenn ich aber nur ganz normal benutze, das Taschenmesser einfach nur so, dann bleibt es hier tatsächlich stehen, so dass ich keine Gefahr gehe, dass meine Finger hier weggeschnitten werden und dann kann ich in Ruhe zuschnappen.

22:30 Dieser Türkis hier, finde ich, hat ein ganz besonderes Symbol. Ich habe in einem Video, wo ich die Messer vorgestellt habe, auch erklärt, wie es für Eigenschaften teilweise auch spirituelle Eigenschaften. Ich finde es einfach ein sehr, sehr schönes Messer. Wir haben hier einen Griff aus Korean. Korean ist ein besonderes Metall, ein besonderer Griff von der Firma Dupont, das da patentiert wurde von denen vor 40 Jahren und dieser Korean wurde benutzt auf einem Schiff. Das wurde also ein Schiff, das im Hafen liegt, wo die Firma von Thomas Fleury liegt.

23:07 Und dieser von diesem Schiff wurde diese Korean praktisch entgenommen und dieses Messer gemacht, sodass wir hier auch ein Taschenmesser mit einer gewissen Vergangenheit haben, obwohl das natürlich nagelneu ist.

23:23 Und wenn man gleich vergleicht mit diesem anderen Taschenmesser hier von Le Fidele, also das Messer von Le Fidele hat hier kein 90 Grad Schnappmechanismus, sondern das lässt sich ganz normal weiter schließen. Das bleibt hier so ein bisschen stehen, aber es schnappt nicht. Das heißt also, es ist einfach nur so, dass es in jedem Winkel stehen bleibt, bis zu einem gewissen Grad und hier mache ich zu. Das Besondere ist hier, eine ähnliche Klinge habe, wobei hier natürlich eine breitere Klinge da ist.

23:58 Und auch etwas länger ist das hier. Beide Künstler, das heißt einmal hier Thomas Fleury, als auch hier der Sohn von der Firma, von ihm habe, der Schmiede Le Fidele, der hat sich hier eine eigene Form entwickelt, auch wenn es hier Parallelen gibt bei der Form der Klinge. Er wollte hier entsprechend schauen, dass er ein Messer macht, das preiswert ist. Wir haben hier einen Preis von 108 Euro, verglichen mit 440 Euro. Und hier haben wir ein preiswertes Taschenmesser zum Mitnehmen, zum Beispiel um Baguette zu schneiden, um Käse und Wurst zu schneiden beim Picknick.

24:36 Dafür ist dieses Messer hervorragend geeignet. Und wir haben hier einen Griff aus Nida. Nida sind diese Waben, entsprechend wie bei den Bienen, Binnenwaben, und gefühlt teilweise mit ganz unterschiedlichen Farben auch, mit Kunstharz. Auch diese unterschiedliche Farben hier so ein bisschen grünlich, rot, blau. Jedes Messer ist Unikat, weil jedes Messer ganz andere Farbkombinationen hat. Und wir haben natürlich hier auch keinerlei L'Elochage. Das heißt, hier wurde wirklich darauf geachtet, dass das Messer relativ günstig hergestellt wurde.

25:17 Dann haben wir hier als drittes Messer ein Jagdmesser von Arbalete G. David mit einem Griff aus Olivenholz. Das ist ein Taschenmesser mit 196 Gramm, ein sehr schweres Messer. Kann man gut vergleichen mit diesem Taschenmesser. Das ist auch ein Jagdmesser, das hat 216 Gramm. Nur die Preise sind natürlich unterschiedlich. Wir haben hier 218 Gramm und hier 955 Gramm. Dafür haben wir, wenn man sich das anguckt, natürlich völlig unterschiedliche Klassen von Messern. Nicht nur, dass das hier natürlich größer ist, sondern wir haben hier eine ganz andere Gilosage-Arbeit als hier.

25:58 Wir haben hier auch eine double Platines ist, wenn man sich das anguckt. Da oben in diesem Bereich sieht man ja die zwei Platinen.

26:06 Hier ist nur eine.

26:09 Aber wir haben hier auch nur zusätzlich Damasklinge.

26:15 Hier haben wir ein Backlog-System. Hier haben wir ein Liner-Lock. Das heißt, wenn wir das öffnen, haben wir gesagt, in der Video 1, da haben wir hier diese Feder, die das hier blockiert, während wir hier, wenn wir es hier öffnen, blockiert diese Liner-Lock die Klinge, sodass beide Klingen praktisch sich nicht von alleine schließen lassen. Also wenn ich hier feste drücke, passiert bei beiden Klingen nichts. Vergleich zum Beispiel mit diesen anderen Messern. Ich muss hier erst da seitlich drücken, damit ich das Messer zumachen kann.

26:49 Und hier muss ich hinten drücken, damit ich die Klinge ebenfalls leicht zu machen kann. Wir haben also unterschiedliche Systeme, aber vom Preis her wirklich 218 Euro, 955 Euro. Das kann man wirklich sehen. Erstens an dem Namen, dann zweitens haben wir hier eine sehr lange Klinge, eine Balbachter Mastklinge. Dann haben wir hier Guillauche, also hier hat der Künstler viel mehr gearbeitet als hier. Und dann haben wir hier auch einen ganz anderen Griff. Wir haben hier Olivenholz, das ist relativ gesehen preiswerter als ein Carbon mit diesen roten Einlagen.

27:31 Das heißt also, wir haben hier unterschiedliche Materialien, unterschiedliche Arbeiten an dem Rücken, Guillauche Charge und unterschiedliche Klingen, die dazu führt, dass dieses Taschenmesser eben fast viermal, also fünfmal mehr kostet als dieses hier. 218 Euro zu 955 Euro.

27:54 Dann haben wir hier dieses mit Nieder, haben wir gerade eben schon gesehen. Und dann haben wir hier ein Laguiole-Taschenmesser, wobei die Form, das ist eher die typische Form von Laguiole-Taschenmesser. Das ist auch eine Form von Laguiole-Nobrack, die ist ein bisschen größer, die wird oft verwendet, wenn Laguiole-Taschenmesser in 13 und 14 Zentimeter gemacht werden. Wir haben hier 14 Zentimeter. Dann benutzt der Messer-Macher-Künstler von Laguiole-Nobrack diese Form, wobei die Klinge natürlich gleich ist. Wir haben hier auch eine wunderschöne Klinge mit Balbach-Damast, auch 160 Lagen hier.

28:37 Also sehr, sehr schön.

28:41 Und natürlich eine wahnsinnig schöne Rücken-Giro-Charge.

28:50 Und wir haben hier ein Mammut-Stoßzahn über eine sehr große Länge ohne Risse und mit sehr wenig Verfärbungen. Die sind auch relativ selten. Deswegen kostet auch dieses Messer hier 1504 Euro. Gewicht mit 125 Gramm. Aber das ist wirklich so ein Kunstwerk. Das lässt sich auch nicht mal eben so vergleichen mit anderen Taschenmessern. Und ich finde hier auch der Preis wahnsinnig gerechtfertigt. Es ist hier alles perfekt verarbeitet. Das lässt sich auch trotz der großen Länge sehr gut öffnen und auch sehr gut schließen.

29:28 Also wirklich ein wahnsinniges Kunstwerk, was wir hier haben. Das könnte ich hier wirklich sehr lange in der Hand haben. Wir haben hier eine sehr große Biene. Das ist fast schon ein Hummel. Aber das sieht wirklich ganz fantastisch aus. Könnte ich mir so wirklich ewig anschauen.

29:49 Wenn man sich vorstellt, dass der Künstler hier wirklich unter Mikroskop jede einzelne diese Blätter hier gemacht hat und auch die Biene. Also echt wunderschön.

30:07 Dann haben wir hier eine relativ neue Firma. Auch eine junge Firma, wenn man so möchte. Und die haben hier ein Taschenmesser. Ich mach's mal auf. Und hier ist, kann man vielleicht so sehen, ein Hahn. Hier vorne. Ausgeschnitten. Und diese Firma heißt auch Lecoq Francaise. Franzese, also der französische Hahn. Und da deren Besonderheit ist, dass die hier sehr schöne Lasergrafungen gemacht haben. Hier in dem Modell Celtic. Die haben da so ganz viele unterschiedliche Lasergrafuren. Und auch hier ist eine Arretierung, die allerdings besonders ist.

30:50 Und zwar, die lässt sich hier durch die Drücken auf diesem Hahn schließen. Also, das kann man sehr gut vergleichen mit diesem Liner Lock System Laguiole. Clodosorm. Man sieht ja auch, die Messer sind relativ gleich. Also ähnlich. Sehr dünn. Beide von der Machart hier sehr, sehr ähnlich. Auch von der Breite, von der Form durchaus vergleichbar miteinander. Hier hatten wir diese Liner Lock. Das heißt, ich muss hier drauf drücken, damit ich die Klinge wieder zumachen kann.

31:23 Während ich hier einfach auf diesem Hahn drücke und dann kann ich die Klinge zumachen. Das heißt also, hier geht die Klinge nicht mehr zu. Jetzt drücke ich hier auf diesem Hahn und dann kann ich die Klinge zumachen. Sehr, sehr interessantes System, wenn man sich das anguckt. Beide Messer sehr gut vergleichbar. Wir haben hier einen Preis von 73 Euro, hier einen Preis von 78 Euro, also durchaus vergleichbar. 69 Gramm, 59 Gramm, 10 Gramm Unterschied ist okay. Und beide sind 11,5 Zentimeter und die Klinge ist ebenfalls relativ ähnlich.

32:02 Also nur die Systeme Wiesens sind unterschiedlich. Einmal hier vorne kleine Lock und einmal drücke ich hier auf diesem Hahn. Sehr interessant, finde ich. Wirklich sehr, sehr lustig, wie das geht. Und ja, ich finde auch hier diese Grafurne sehr schön. Es gibt ja ganz unterschiedlich auch mit Löwen, mit dem Eiffelturm. Also kann man bitte in dem Shop original. Laguiole.de unter der Bläser. Da sieht man ja die ganzen unterschiedlichen Bläser.

32:40 Auch das ist ein Taschenmesser, das man wunderbar mitnehmen kann. Das ist sehr dünn, wie man es hier sieht. Wir haben hier auch ein Stück Holz. Das ist ein Olivenholz hier vorne. Das ist im Prinzip auch hier. Hier war auch Olivenholz. Und das kann man sehr gut mitnehmen als jeden Tagmesser. Das ist kein großes Kunstwerk hier, so gesehen. Es ist zwar hier eine wunderschöne Klinge, aber mit 78 Euro. Genauso wie hier mit 73 Euro. Da sind Taschenmesser, die man wunderbar mitnehmen kann.

33:09 In der Hosentasche. Die machen nicht viel her. Die sind sehr scharf und die lassen sich sehr gut benutzen. Also auch hier ist ein Z40 C13 Stahl. Klar, auch für den Preis ist es auch alles Sehr gut verarbeitet. Macht es fühlt sich gut an. Also kann ich auch nur empfehlen, so wenn man Zwischendurchmesser haben möchte. Dann haben wir hier ein Tier-Taschenmesser. Dieses Taschenmesser kostet auch 938 Euro. Wir haben hier ein Marmut-Stoßzahn und zwar in der roten Färbung.

33:48 Und wir haben hier auch eine sehr schöne dreidimensionale Guilochage.

33:57 Das Tier-Taschenmesser hat eine eigene Form. Das ist ja diese patentierte Form. Das heißt also, die Klinge ist ganz besonders genauso wie die Griffform. Die heißen Tier-Taschenmesser hier von der Schmiede Claude Dosson.

34:13 keiner darf diese Form machen. Es sei denn, das ist zugelassen von dieser Gilde, praktisch darüber wacht, welche Taschenmesser den Namen Tier tragen dürfen. Das ist relativ dick hier vorne. Das hat ein Gewicht von 161 Gramm. Also schon ein ziemliches Gewicht. Und das lässt sich genauso wie ein Laguiole-Messer durchdrücken gegen diese Feder. Schließen, das lässt sich auch gut öffnen und schließen.

34:49 Wir haben hier auch eine Balbach-Damas-Klinge mit 120 Lagen.

34:55 Also das Taschenmesser ist durchaus vergleichbar mit diesem hier. Nur dass wir hier als Jagdmesser haben mit einer Leiner-Lock-Arretierung. Wir haben hier keine Arretierung, sondern diese typische L'Avion und Tier festhaltende Klinge durch die Feder. Wir haben hier auch eine glänzende Ausführung, Metalloberfläche bis natürlich auf dem Balbach-Damas-Klinge. Also ein sehr, sehr schönes, sehr hochwertiges Taschenmesser. Etwas dicker als die andere. Wenn man gerade sich die zwei natürlich anguckt, die beiden, schaut mal, was da für ein Unterschied ist.

35:37 also das lässt sich natürlich in der Hosentasche etwas voluminöser erscheinen, wenn man das da trägt. Das liegt auch an den Mammut-Backen-Zähnen. Ich habe in diesem Video, das ich am Anfang gezeigt habe, über diese Cotelia-Messe, wo ich war, im Mai, da kann man sehr gut sehen, wie unterschiedlich diese Mammut-Backen-Stücke sind, die man kaufen kann, um daraus Griffe zu machen. Und die Dicke ergibt sich hier natürlich auch fast schon automatisch. Natürlich könnte man das hier noch dünner schleifen, aber es ist natürlich schade um dieses wunderschöne, auch teure Mammut-Backenzahn-Material.

36:18 Deswegen ist es auch ganz erneut und das hier natürlich etwas dicker ist als vielleicht normal.

36:29 und das letzte Taschenmesser, da geht es um diese individuellen, außergewöhnlichen Formen. Wir haben hier diese Stilver-Form gehabt, letztes Mal Goyos-Chazón und jetzt haben wir diese besondere Form, da sich die Schmiede Goyos-Chazón einen Gedanken gemacht. Es gibt nämlich auch jede Menge Laguiole-Taschenmesser, die einen Kolkenzieher haben, wie man jetzt auf dem Bild sieht und dieser Taschenmesser ist das Problem, dass diese Spiral-Länge relativ kurz ist. Das ist natürlich gegeben durch das Messer, durch die Messerform und damit lassen sich nicht immer Weinflaschen öffnen.

37:10 Anders hier. Wir haben hier bei diesem Taschenmesser eine Spirale, die sehr lang Es entspricht einem Sommelier die Länge und damit kann man auch sehr gut unterwegs die Weinflaschen öffnen. Das lässt sich auch wirklich sehr gut hier rausholen. Das ist sonst nicht immer der Fall. Finde ich sehr gut, dass man so leicht öffnen kann. insgesamt ist auch ein sehr dünnes Messer, so dass man wirklich jeden Tag Messer mitnehmen kann, wenn man unterwegs ist, damit man überall eine Weinflasche oder auch hier einen Croncorken öffnen kann.

37:46 Und zudem hat man natürlich auch hier eine Klinke, die einem vollen Messer entspricht, also wirklich in der gesamten Länge. Das Messer hier hat eine Länge von 12 Zentimeter Griff Klinge Zentimeter somit hat man richtiges Messer sozusagen so möchte einem voll funktionierenden Flaschenöffner alle Weinflaschen zu öffnen. Das finde ich sehr interessant. Hier ist der Griff Stamina Holz. Das ist Sammelbegriff alle möglichen Hölzer, auch teilweise eingefärbt werden Messer kostet Euro.

38:28 Also sehr dünnes Messer das man wirklich hervorragend für unterwegs mitnehmen kann. Das ist jetzt hier so gesehen auch kein großer Kunstwerk Anteil es ist ja keine Gilochage ich habe keinen Platz eine Gilochage zu machen deswegen zum Beispiel diese Spirale so lang bei den Laguiole Taschenmesser da ist immer noch mehr Kunst enthalten deswegen natürlich Spirale sprechen darunter leidet wie man so möchte so ein Kompromiss zwischen schönes Messer Kunstwerk Anteil dennoch eine Spirale haben eben halt dieser Kompromiss hier wirklich sehr zweckmäßiges Messer von der Form entsprechen sehr eigene Form eine große Spirale jederzeit unterwegs Weinflaschen öffnen wir haben hier also jetzt sehr viele unterschiedliche Messer unterschiedlichen Öffnungsmechanismen wie wir gesehen haben noch mal ganz kurz also alleine lock war ja hier diese feder klinge blockiert und ich muss dagegen arbeiten dann haben wir hier diese backlock arretierung das heißt also wir müssen hier hinten drauf drücken damit die klinge zu geht dann haben wir hier diese biene die hier praktisch die klinge arretiert damit die nicht von alleine aufgeht beziehungsweise die geht mehr auf die springt wenn wir gesehen haben

39:57 hier die springt richtig raus damit man die wunderbar greift und öffnen kann wobei ich ja keine arretierung im geöffneten zustand das heißt also wir haben hier die arretierung im geöffneten zustand sodass die klinge nicht mehr zugehen kann genauso wie auch hier bei dem und hier haben wir eine arretierung im geschlossenen zustand das heißt also dass hier die klinge dann nicht mehr aufgeht und wir haben hier diese 90 grad arretierung dass wenn man die öffnet hier bei 90 grad stehen bleibt hier da bleibt die stehen das ist auch ein sehr interessantes system dann haben wir hier dieses auch eigenartige system dieser lecoq franzais das heißt also dass ich hier drauf drücke auf diesem damit die klinge zugeht also ganz unterschiedliche systeme schließmechanismen und ja eine ganze unterschiedliche materialien und formen und ich hoffe dass du heute ein bisschen mehr gesehen hast auch gerade in direkten vergleich so dass du dich dann entscheiden kannst für dein taschenmesser dass du gerne unterwegs mitnehmen möchtest oder natürlich wir haben hier jetzt nicht diese große vergleich ein kunstmesser das wird vielleicht später

41:13 kommen mit dem man sehr gut als zum sammel benutzen kann die man nicht so unbedingt mit nach draußen nehmen kann und da wird ein anderer vergleich sein vielleicht im späteren video aber hier ging es darum dass man einfach ganz unterschiedliche messerarten sieht die man auch wunderbar alle mitnehmen kann hat mich gefreut das video wieder für dich zu machen das würde mich ebenfalls freuen wenn du meinen youtube kanal abonnierst damit du meine nächsten video nicht verpasst dein mr laggiel

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Justin Jernoiu - Mr. Laguiole
Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) erstellt. Seit 2004 beschäftigt er sich mit original französischen Laguiole-Messern und betreibt die weltweit größte Spezialisierung auf handgefertigte Laguiole-Messer.

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