Original Laguiole Messer Vergleich 🗡️ | 4 Schmieden im Vergleich nach 10 Kriterien!
30.04.2025 28:53 Minuten 1.994 Aufrufe
Worum es geht
💚 Laguiole Taschenmesser im Vergleich – Welche Schmiede überzeugt wirklich? 🔪
In diesem Video nehmen wir vier hochwertige Laguiole-Messer unter die Lupe – aus den traditionsreichen französischen Schmieden Laguiole en Aubrac, Fontenille Pataud, Le Fidèle und Laguiole Honoré Durand. Alle Modelle liegen im Preisbereich von 210 bis 270 Euro – aber wie unterscheiden sie sich wirklich in Verarbeitung, Design und Qualität?
Wir vergleichen die Messer anhand von 10 präzisen Kriterien, unter anderem:
💡 Unser Ziel: Dir zu zeigen, worauf es bei einem echten Laguiole-Messer ankommt – ehrlich, detailliert und ohne Werbeversprechen. So findest du das perfekte Taschenmesser für deine Sammlung oder als hochwertiges Geschenk.
📷 Genieße eindrucksvolle Nahaufnahmen, ehrliche Bewertungen und echte französische Handwerkskunst in Aktion!
Mein weiterer YouTube-Kanal mit interessanten Themen wie Spiritualität, Hellsichtigkeit und Energiearbeit
Das Herz der Laguiole-Welt beginnt zu schlagen. Mach mit und werde Teil dieser wunderbaren und einmaligen Community - einziger Einsatz: deine Leidenschaft für Laguiole!
🥰 CARMOS-Punkte Konzept: Sammele CARMOS-Punkte und setze diese beim Kauf eines Laguiole-Messer wieder als Rabatt ein. Bis zu 30% Rabatt auf vorrätige Produkte immer wieder sind mit dem CARMOS-Konzept möglich. Mehr Informationen hier:
🥰 UNSER außergewöhnliches OL-PREMIUM-KONZEPT mit vielen Rabatten und einmaligen Möglichkeiten sich an der Laguiole-Welt zu beteiligen hier wunderbar erklärt!! Werde auch du Teil der Laguiole-Welt!
🔪🔪 Taschenmesser Laguiole Le Fidele CISELE stabilisierte Buche, guillochierte Biene
🔪🔪 Laguiole-Taschenmesser Fontenille Pataud, Edition NORALIS 02, Eisenholz, brillant, guillochierte Biene
🔪🔪 Taschenmesser Laguiole Honore Durand, Guillochierte Biene, brillant , Bulnesia, 14C28 Stahl
🔪🔪 Taschenmesser Laguiole en Aubrac, Aubrac-Buche, double platines, brosse Sehr wichtige Links:
Was wann im Video passiert
- 00:00 Begrüßung
- 03:17 YouTube Views und Abonnenten
- 05:31 Mr. Laguiole auf englisch
- 08:47 Laguiole-Vergleich
- 10:37 Fakten Bulnesia-Holz
- 10:53 Vergleich Silhouetten
- 12:46 Vergleich Metallbacken
- 13:18 Vergleich Kreuze im Griff
- 14:10 Vergleich Logos
- 14:57 Vergleich Etiketten
- 15:30 Vergleich Spaltmaße
- 17:18 Vergleich Guillochage
- 18:58 Vergleich Biene
- 20:31 Vergleich Leichtgängigkeit
- 23:02 Vergleich Mittigkeit
Was Mr. Laguiole im Video sagt
0:09 Hi, hier ist Mr. Laguiole. Willkommen zu der Laguiole Erlebniswelt von Original Laguiole.de. Heute habe ich für euch vier Laguiole Taschenmesser vorbereitet von vier unterschiedlichen Schmieden um 220 bis 270 Euro und möchten gerne diese Vergleiche nach zehn Kriterien. Das wird sehr spannend. Schauen wir uns mal kurz die Taschenmesser an. So, es sind ja einmal ein Taschenmesser von Fontenille Pateau mit einem Griff aus Eisenholz für 229 Euro.
0:56 Ein Taschenmesser von Le Fidele mit Kilo Schierterbiene für 208 Euro. Jenny hat jetzt auch erstmalig eingeführt eine Bewertung der Leichtigkeit beim Öffnen zwischen eins und zehn. Werden wir gleich darüber sprechen. Und da sind zum Beispiel, das ist das Taschenmesser von Laguiole Honoredoron mit einem Griff aufs Polynesia. Wir werden darüber sprechen bzw. vergleichen die Silhouetten, die Gestaltung der Metallbacken, die Kreuze, die Logos, die Etiketten, die Spaltmaße, die Kilo Schagen, die Biene öffnen und schließen, wie ich eben sagte, anhand einer Skala von 1 bis 10 und die Mittigkeit der Klinge. Und das letzte Messer in dem Vergleich ist ein Laguiole Nobrac mit einem Buchengriff für 275 Euro.
1:55 Dieses Messer hat eine double Platines, deswegen 275 Euro. Ansonsten haben die anderen eine einfache Platine und sind daher im Preis sehr ähnlich. Dann werde ich nochmal kurz ein paar Sachen über Polynesia sprechen. Das ist ein sehr außergewöhnliches Holz, wie immer. Und ein paar interessanten Fakten. Und dann auch nochmal ganz kurz über die Aufrufszahlen im Internet. Da gibt es ja nämlich ein paar Probleme bei einigen YouTuber, dass die einfach im Moment die Views und die Abonnentenzahlen zurückgehen. Da sprechen wir gleich drüber. Bis gleich!
3:17 Bevor wir direkt zu dem Vergleich kommen, möchte ich nochmal ganz kurz auf eine Frage antworten, die ich gestellt bekommen habe von einem der Kunden. Und zwar, dass der gehört hat, dass bei anderen YouTuber vielleicht im Messerbereich die Views, also die Anzahl der angeschauten Videos und die Anzahl der neuen Abonnenten etwas zurückgegangen ist in den letzten Monaten. Das habe ich auch festgestellt, auch bei meinen Mitbewerbern, wenn man so sagen will, oder auch andere YouTuber, die gar nicht so im Mitbewerb stehen, den nicht alle betreiben bei einem Shop wie ich.
3:52 Da ist tatsächlich so, dass die Anzahl der Views, der angeschauten Videos zurückgegangen ist und auch die Anzahl der Abonnenten. Bei uns allerdings nicht. Wir haben seit ungefähr einem guten halben, dreiviertel Jahr immer mehr Abonnenten. Zuletzt haben wir 920 Abonnenten pro Monat, wenn man sich die letzten 30 Tage immer anschaut. Und auch die Anzahl der Views ist sehr gut, auch gut gestiegen. Man kann es hier so anhand dieser Grafiken sehr gut sehen. Insofern können wir uns nicht beklagen.
4:29 Und in diesem Zusammenhang versucht man natürlich ein bisschen zu analysieren, woran liegt das? Zum einen ist es ja auch so, dass seit einiger Zeit nach und nach YouTube einführt, dass die Videos automatisch übersetzt werden. Und zwar nicht wie schon lange vorher einfach der Untertitel, der schon lange übersetzt wird in alle möglichen Sprachen, sondern auch meine Sprache. Das heißt also, dass die Videos, ich vermute mal von einer KI, übersetzt werden, sodass ich dann nicht mehr Deutsch spreche, sondern Englisch.
5:06 Man muss sich das nicht vorstellen wie bei einem Kinofilm, wo praktisch professionell entsprechende Lippenbewegungen, die Texte übersetzt werden. Dann merkt man gar nicht, dass der Schauspieler eigentlich eine ganz andere Sprache spricht, sondern es wird einfach automatisiert übersetzt. Ich zeige mal hier kurz, wie sich sowas anhört, wie sowas aussieht. Ich finde es nämlich hochspannend. Die anderen kaufen sie von friendly Blacksmiths, weil die kleinsten Blacksmiths nicht die Möglichkeit haben, die Produkte produzieren.
5:40 Jetzt schauen wir uns diese Comparison von Chevalier Laguiole.
5:45 Chevalier Laguiole ist ein Brand, das wir 20 Jahre alt haben. Last Jahr, wir haben 20 Jahre gegründet, unser 20er Anniversary.
5:55 Einer von ihnen ist ein Knife für dieses Anniversary und wir entwickeln die Knife hier, denken über sie, was sie sehen können, welche Materialien sind, welche B und so weiter.
6:08 Und dann senden wir die Anrufe an den Blacksmiths, einer der Blacksmiths, mit denen wir arbeiten, und sie machen dann den Knife, wie wir uns gegründet haben. Das wäre für mich eine Erklärung, zum Beispiel, warum in letzter Zeit immer mehr Zuschauer aus dem Ausland meine Videos anschauen, die gar nicht so die deutsche Sprache können, wie zum Beispiel Indien oder andere asiatische Länder, die sich wirklich vermehrt meine Videos anschauen. Und das wäre natürlich eine Erklärung dafür. Es ist natürlich nicht einfach.
6:40 Manche sagen, diese Sprache, diese KI-Sprache ist relativ monoton. Es ist schwierig, über eine längere Zeit zu hören. Aber, und das ist natürlich der Unterschied, sagen wir mal, zwischen mir und anderen, ich bin einer der wenigen, um nicht zu sagen, der einzige, der ausschließlich oder meistens nur Laguilmesser vorstellt. Während meine Mitbewerber natürlich alle möglichen Messer vorstellen, wo es im Englischen natürlich auch entsprechende Mitbewerber gibt, die die gleichen Messer, nur entsprechend auf Englisch oder andere Sprachen vorstellen, gibt es im Bereich Laguiole so gut wie gar nicht.
7:17 Und deswegen denke ich mir natürlich, dass ein Zuschauer im Ausland sich denkt, okay, die Sprache ist vielleicht nicht so ganz toll, hört sich vielleicht auch ein bisschen komisch an. Aber bevor ich gar keine Informationen zu einem Laguilmesser bekomme von anderen YouTuber, dann höre ich mir entsprechend dieses Video von Mr. Laguiole an, auch wenn die Sprache nicht so ganz toll ist. Wobei ich spreche, ich finde die Sprache, das, was die auf Englisch sagen, ist viel, viel besser als der Untertitel, der übersetzt wird.
7:49 Der Unterschied zwischen der Sprache und dem Untertitel ist, der Untertitel basiert auf dem deutschen Untertitel, der ebenfalls anhand meiner Sprache von YouTube automatisiert hergestellt wird. Und zum Beispiel versteht YouTube Laguiole nicht oder wenn ich sage Laguiole en Obrac oder Armand Kaysak oder andere solche Namen, versteht er das gar nicht und schreibt da irgendwelche wilden Übersetzungen. Und diese sind dann die Basis für die Übersetzung ins Englische, Französisch oder was auch immer. Und deswegen sind diese Untertitel nicht so toll.
8:28 Andererseits, diese Texte, die gesprochen werden, die werden aus meiner Sprache heraus genommen und offensichtlich, meiner Meinung nach, klappt das besser als bei dem Untertitel. So, das war jetzt genug Gerede. Ich bin froh, dass bei uns immer mehr Abonnenten dazukommen. Ich freue mich darüber. Und jetzt kommen wir zu diesem auch interessanten Vergleich. Wieder sind es die Hände von Jenny, unserer Mitarbeiterin in Wuppertal. Und da würde mich auch interessieren, wie findest du eigentlich diese Zusammenarbeit, dass ich jetzt hier spreche, bin örtlich woanders und dann siehst du plötzlich weibliche Hände mit gefärbten Nägeln, die offensichtlich eigentlich meine sind, die die Messer vorführen.
9:12 Wie findest du das? Stört dich das? Ist es okay? Das würde mich schon interessieren, wann es während demnächst immer wieder solche Videos dazukommen. So, bei diesem Vergleich habe ich ja versucht, nach zehn verschiedenen Kriterien die Messer miteinander zu vergleichen. Ich habe die versucht, in einem ähnlichen Preisbereich zu positionieren, so zwischen 210 bis 270 Euro. Das eine Messer, das etwas hochwertiger ist, 270 Euro von Laguiole-ne-Lobrac, hat eine double Platines. Und deswegen ist daher schon etwas höherwertiger. Insgesamt vom Rest her würde ich sagen, es ist genauso wertig wie die anderen.
9:53 Denn wenn man diese doppelte Platine herauszieht, dann kommt man ungefähr auf einem ähnlichen Preis. Und ich sage immer wieder, wenn ein Messermarkkünstler immer mehr Zeit investiert, zum Beispiel durch diese double Platines-Geschichte, dann kostet das Messer auch entsprechend mehr. Und wenn man jetzt herausziehen würde, hat man einen ähnlichen Preis wie bei den anderen drei, die nur eine gillochierte Biene haben. Das heißt, nur eine Platine rechts und links. Die Unterschiede in den Hölzer sind natürlich auch da preislich, aber da sind eher so minimal.
10:26 Machen nicht so viel aus. Wir schauen uns ja nicht die Materialien und noch nicht die Preise an, sondern wir versuchen uns anzuschauen, nach diesen zehn Kriterien die Taschenmesser anzuschauen.
10:53 Fangen wir jetzt mal direkt an. Und zwar mit dem Kriterium der Silhouette. Hier kann man sich ein bisschen angucken, wie die Silhouette der Taschenmesser eigentlich aussieht. Natürlich haben die Laguiole-Taschenmesser die gleiche Grundsilhouette. Dennoch haben die Schmieden ein bisschen Spielraum. Und da kann man ja schon sehen, da zum Beispiel das dritte Messer von Honoré Duvron ist meiner Meinung nach ein bisschen mehr geschwungen als zum Beispiel das Messer von Le Fidele. Das Messer von Le Fidele hat in dem ersten 80% des Griffes.
11:31 Er ist relativ gerade und im letzten so 20% ist geschwungen. Während das Messer von Laguiole und O'Brag ist insgesamt von vorne bis hinten, hat eine viel geschwungene Silhouette bei Laguiole und O'Brag. Weiter gefasst würde ich sagen.
12:11 Je nachdem, je nach Klinge, das ist immer die Atagan-Klinge, das ist ja die gleiche im Prinzip. Aber dennoch sieht man ja, dass die Spitze ein bisschen anders auffällt. Zum Beispiel bei Laguiole und O'Brag geht hier vorne relativ spitz die ganze Weile. Während hier bei Laguiole und O'Brag, da beginnt der Bauch schon relativ früh von der Klinge. Und bei Le Fidele ist ja auch relativ spitz, aber nicht so ganz spitz wie bei Laguiole und O'Brag. Also sieht man schon ziemliche Unterschiede.
12:46 Kommen wir bei der Gestaltung der Metallbacken. Und da sieht man, dass die Metallbacken bis auf Le Fidele, die so zwei Streifen hat, sowohl vorne als auch hinten, bei den anderen alle glatt sind. Le Fidele hat hier eine Eigenheit. Es gibt auch andere Schmieden, die so etwas haben. Aber wir vergleichen jetzt nicht alle Schmieden, sondern eben halt nur diese vier. Und hier kann man deutlich sehen, dass Le Fidele diese zwei Streifen ein bisschen als Markenzeichen haben. Die anderen haben da entsprechend keine Verzierungen.
13:20 Bei den Kreuzen auf der Klinge ist er schon wieder ein bisschen anders. Also alle haben etwas dort an der Stelle, wo das Kreuz kommt. Hier Laguiole und O'Brag, sehr schön, relativ gleichmäßiger Kreuz, muss ich sagen. Laguiole und Honoré Durant. Da sind oben die drei Nieten sehr gleichmäßig, die anderen zwei mehr auseinander. Le Fidele hat gar kein Kreuz auf diesem Messer, sondern eher so eine Raute. Das steht hier der Milchschmiede natürlich frei. Wobei Le Fidele hat auch Kreuze auf dem Messer.
13:56 Und hier haben wir bei Fontaine Pateau ein sehr, sehr gleichmäßiges Kreuz. Also da sind schon ziemliche Unterschiede in den Gestaltungen des Kreuzes.
14:10 Bei den Logos kann man schon relativ gut sehen, dass sie sich alle an eine ungeschriebene Norm halten. Das heißt, die schreiben alle ihr Logo fast an der gleichen Stelle. Und es sieht so aus, als wenn die Gesamtbreite oder Länge entsprechend ähnlich ist. Und dann, je nachdem wird das Logo aufgebaut, ist ergibt sich die Höhe automatisch. Hier bei Laguiole und Honoré Durant kann man ziemlich gut sehen. Die haben unterschiedliche Höhen, aber die Länge ist bei beiden gleich. Nur je nachdem, wie das Logo wirkt oder gestaltet ist, grafisch ergibt sich eine mehr Höhe, sodass Laguiole und Honoré Durant größer aussieht.
14:55 Bei den Etiketten. Viele oder die meisten haben auf die Klinge ein Etikett aufgeklebt. Und ich muss sagen, als Benutzer habe ich so ein bisschen mein Ärgernis damit, weil manche lassen sich echt schwer wegmachen. Manche lassen das weg, aber ich muss sagen, oft oder fast immer ist ein solches Etikett dabei. Hier bei den Zweien unten, Laguiole und Honoré Durant ist er schon dabei. Le Fidele hat es auch sehr oft hier vielleicht vergessen. Auf jeden Fall, die lassen sich echt schwer wegmachen.
15:28 Wegmachen.
15:32 Der sechste Kriterium, was wir uns anschauen wollen, sind die Spaltmaße zwischen Metallbacke und Holz. Hier bei der Messe von Fontaine de Patteau. Sehr, sehr gut gemacht. Also da sieht man ja gar kein Spaltmaß. Also wirklich hervorragend verarbeitet. Sehr, sehr schön. Ich muss sagen, gerade weil es so eine komplexe Form hat, finde ich sehr schwierig, das genau anzupassen. Wenn man sich mal anschaut, wie solche Messer hergestellt werden und die Griffe praktisch getrennt gemacht werden, ist es wirklich sehr schwer.
16:05 Hier bei Laguiole und Le Fidele ist schon ein bisschen mehr Spalt. Kann man schon echt gut sehen, dass da ein Spalt war. Minimal, würde ich sagen, immer noch akzeptabel, aber er ist zu sehen. Also deutlich zu sehen, wobei wir hier natürlich auch vergrößern. Hier am Ende ist perfekt. Hier ist wieder ein bisschen Spalt. Also da kann man schon ein bisschen nach den Ansprüchen sehen. Kostet das 208 Euro von Fontaine de Patteau 229. Bei Laguiole Honore Durand sieht auch sehr gut aus.
16:38 Auch kaum, also gar kein Spalt. Sehr, sehr gut verarbeitet.
16:53 Und das eben halt bei 215 Euro, muss ich sagen, echt super gemacht. 275 Euro Laguiole und Brac haben wir jetzt. Und hier sieht man schon auch sehr gut, aber ich würde sagen, nicht so perfekt wie bei Fontaine de Patteau und Laguiole Honore. Hier sehe ich ja gerade im oberen Bereich war ein bisschen Spalt.
17:20 Das nächste, was wir uns anschauen, ist die Guilochage. Die Guilochage kann man hier schon sehen. Es ist sehr unterschiedlich. Hier ist bei Fontaine de Patteau dreidimensional gestaltet. Sehr schön abgerundet. Die Flächen sind relativ senkrecht nach unten. Nicht ganz, aber senkrecht nach unten, sodass man diese Dreidimensionalität sehr gut erkennen kann. Man kann auch das Pfeilen an den Guilochage nicht so gut erkennen. Also sehr schön gemacht. Bei Le Fidele haben wir auch eine dreidimensionale Gestaltung. Allerdings gehen diese Metall-Innenteile nicht so senkrecht nach unten.
18:02 Hier kann man und da kann man auch ein paar Pfeilspuren erkennen. Dennoch auch gut gemacht. Und hier als einziges hat ja die Platine auch nochmal gelochiert.
18:14 Laguiole Honore Durand. Auch eine dreidimensionale Gestaltung. Ähnlich wie bei Fontaine de Patteau, würde ich sagen. Sehr schön gemacht. Sehr gut dreidimensional herausgearbeitet. Sieht fast genauso aus wie Fontaine de Patteau. Kostet 215 Euro. Fontaine de Patteau 229 Euro. Hier kann man natürlich nie so gut vergleichen. Laguiole Honore Durand, weil wir hier eine double Platines haben. Das ist extrem schön verziert. Ganz viele Details. Ganz viele Verzierungen. Das Messer kostet 225 Euro. Also gut 60 Euro mehr als die anderen.
18:50 Das liegt dem Macher an dieser Arbeit. Deswegen kann man das vielleicht nicht so ganz gut erkennen. Aber dennoch hervorragend verarbeitet. Kommen wir jetzt zu der Biene. Die Biene ist immer charakteristisch für jede Schmiede. Gerade in diesem Preisbereich. Wo es nicht von einem Messer-Künstler, sondern von einem Messer-Macher gemacht werden. Und hier kann man direkt schon sehen, dass jede Schmiede ganz anders aussieht. Also echt unverwechselbar. Schauen wir uns das von Fontaine de Patteau an. Das sind glatte Flächen ohne große Verzierungen.
19:24 Gut gemacht. Man kann ja auch direkt sehen, ein bisschen wie das gefeilt wurde. Das ist fast schon perfekt symmetrisch. Also sehr, sehr gute Arbeit. Le Fidele macht es standardmäßig schon seit Jahrzehnten so. Das wirkt ein bisschen grob für mich. Sehr unregelmäßig. Man kann deutlich die Handarbeit sehen, weil das eben halt nicht perfekt ist. Hier ist noch sehr gut gearbeitet. Aber dennoch sehr, würde ich eben halt sprechen, als grobe. Also gröber als bei den anderen. Hier bei Laguiole Honoré Durant haben wir auch eine Biene, die relativ gut aussieht.
20:05 Fast schon gestanzt. Wenn man nicht wüsste, dass die Behandlung gearbeitet ist, würde man sagen, ist fast gestanzt. Und hier bei Laguiole Nobrac haben wir ein bisschen mehr Details. Wie schon gesagt, es ist auch ein bisschen höherwertiger mit Dolplatinis. Und auch am Rücken sehr schön verarbeitet. Sehr gut, symmetrisch. Also hier hat sich der Messermacher auch gut Mühe gegeben, das gut zu machen.
20:32 Bei dem Öffnen und Schließen haben wir gesagt, haben wir jetzt erstmalig eine Skala eingeführt. Von 1 bis 10. Und Jenny hat uns dann die Zahlen genannt, wie sie persönlich subjektiv empfindet, wie schwer die Messer sich öffnen und schließen lassen. Man muss sagen, dass da auch innerhalb einer Serie es Unterschiede gibt. Dennoch kann man trotzdem sagen, dass ungefähr, ja, Pi mal Daumen, schon die Leichtigkeit des Öffnens eines Messers wirklich für entsprechende Insgesamtheit der Verarbeitung dieser Schmiede spricht. Das heißt also, wenn wir jetzt hier zum Beispiel für das erste Messer sagen, das ist, also für Fontaine de Pateau hat sie Jenny eine 8 genannt, dann spricht das schon insgesamt für die gesamte Schmiede.
21:31 Das heißt, vielleicht ist sie eine 7, vielleicht eine 9, aber insgesamt ist eine 8 eine gute Durchschnittswert, auch was meine Erfahrung mit Fontaine de Pateau betrifft. Leftel hat manchmal so seine Schwierigkeiten, das wirkt ein bisschen gröber, ein bisschen schwerer zu öffnen, kann man hier gerade sehen. Es hackt so ein bisschen an manchen Stellen. Da gibt es ja Stellen, wo es wirklich ein bisschen mehr Reibung gibt. Hier hat Jenny eine 5 gesagt. Ich hätte auch gesagt, mal ist es eine 6, mal ist es eine 4.
22:04 Bei Fontaine de Pateau hat sie mit 7 gegeben. Meine Erfahrung nach sind es auch oft 8 bis teilweise 9. Also auch ein Honoré Dourant lässt sich sehr gut öffnen und schließen. Hier bei den etwas tieferen Werten von 215 Euro eben halt eine 7. Honoré Dourant hat Jenny eine 8 gegeben, weil sie sich wirklich sehr gut öffnet und schließt. Und Honoré Dourant legt sehr viel Wert darauf, dass sie sich leicht öffnet und schließt. Und auch die Messer in meinem unteren Preissegment, die auch teilweise für 100 Euro zu haben sind, lassen sich wirklich jedes Mal sehr gut öffnen und schließen.
22:49 Also nochmal einen Überblick. Fontaine de Pateau 8, Le Fidele 5, Honoré Dourant 7, und ich würde das als Mittelwerte auch genauso bestätigen, laut meiner Erfahrung.
23:04 Schauen wir uns jetzt die Mittigkeit der Klinge, ein sehr, sehr wichtiger Wert für sehr viele Kunden.
23:11 Hier bei Fontaine de Pateau, das eigentlich eine gute, sehr, sehr gute Verarbeitung hat, ist es jetzt hier ein bisschen nach rechts.
23:21 Le Fidele ist fast schon mittig. Und das ist das günstigste Messer. Also gleich ein bisschen nach links. Übrigens hier ist die gesamte Klinge bis zur Spitze, gelochiert, und das auch nur für 208 Euro. Laguiole Honoré Dourant ist auch fast mittig, ich würde sagen, so ziemlich mittig. Ein Idechen rechts für 215 Euro. Und Laguiole en Aubrac ist auch ein ganz bisschen nach links.
24:06 Abschließend kann man sehr gut sagen, dass die, ich vergleiche das immer so, die Laguiole mit den Autos sehr gut vergleicht, beglichen werden können. Denn auch bei den Autos, zum Beispiel bei Mercedes-Benz oder Skoda, wo sie da die Unterschiede mit beiden kommen, von 1 nach B. Aber wenn man sich in den Details das genauer anschaut, die Spaltmasse, die Verarbeitung im Detail, da ist natürlich bei Mercedes etwas mehr als bei Skoda oder wenn man sich das Auto so anguckt, Fiat, Peugeot.
24:40 Aber in letzter Zeit haben die ziemlich gut nachgeholt, finde ich. Das war früher, vor 15, 20 Jahren, viel, viel größer der Unterschied. Aber dennoch, wenn ich das immer damit vergleiche, hat man so ein bisschen eine Ahnung, jetzt, was ich meine, gerade für diejenigen, die neu mit dem Sammeln beginnen. Ich möchte jetzt keine Automarke diskriminieren, aber es ist dann nun mal so. Und hier haben wir auch gesehen, dass zum Beispiel bei Defi-Del hier und da ein bisschen mehr Spalt da war, vielleicht die Verarbeitung nicht so ganz perfekt im Detail war.
25:12 Dafür aber, und das sage ich ja immer, wie bei einem Skoda, wenn du Skoda kaufst, zu einem Preis von einem Mercedes, dann bekommst du viel, viel mehr Zubehör dazu. Auch wenn du nachher die Ankunft und die Verarbeitung ein bisschen weniger bist. Und so ist auch hier bei Defi-Del. Das heißt also, die Klinge ist bis zur Spitze hin geloschiert. Das war bei keinem der anderen Messer. Und das ist wirklich nicht einfach, eine Klinge bis zur Spitze zu geloschieren.
25:40 Deswegen gibt es sie auch so selten. Dann haben wir nochmal diese Streifen auf den Metallbacken. Da war auch dann zusätzlich die Platine geloschiert, was bei keiner der anderen war, bis auf La Giole en Aubrac, das wäre eine double Platines. Das fällt jetzt im Moment aus dem Vergleich raus. Aber bei den anderen, bei La Giole Honoré Durand und bei Fontaine de Patot waren die Platinen auch nicht geloschiert. Das heißt also, dass der Messermacherkünstler sich hier mehr Mühe gegeben hat bei der Gestaltung der Metallelemente, hat mehr Zeit investiert.
26:10 Dennoch ist das das Einfachste, nicht das Einfachste, sondern das günstigste Messer. Das ist das, was ich ja sagte. So eine Art Skoda VW, die günstig ist als Mercedes, aber dafür mehr Zubehör hat. Und da musst du dir jetzt überlegen, was für dich wichtig ist. So wie beim Öffnen. Die Note 5, die anderen 8. Also lassen sich leichter öffnen und schließen. Und da muss man immer überlegen, was ist mir wert? Wo lege ich jetzt mehr Wert drauf? Und da kaufst du entsprechend.
26:39 Deswegen finde ich ja dieser Vergleich sehr schön, dass du jetzt alles wirklich direkt nebeneinander sehen konntest. Nochmal zu der Mittigkeit. Ich sage es ja immer und immer wieder. Mittigkeit ist kein Zeichen von Qualität. Wenn man die Schmiedenssicherheit interessanterweise sagen viele deutsche Kunden, dass gerade das das Zeichen von Qualität ist. Das heißt, der Hersteller, der interessiert keine die Mittigkeit der Klinge. Der deutsche Kunde sagt aber, das ist ein Qualitätsmerkmal. Ich finde, das passt nicht so ganz. Wir sprechen natürlich immer wieder mit den Schmieden.
27:16 Ich habe hier auch oben in diesem Video die Schmieden auf der Frankfurter Messe gefragt, wie sie zu der Qualität, wie sie zu der Mittigkeit der Klinge stehen. Da haben die auch ziemlich deutlich gesagt, was sie davon halten und dass sie eben keine Wichtigkeit haben. Dennoch Dränge wie die. Na ja, drängen ist das Falsche. wollte ich. Ich kann ja die Schmieden ja nicht drängen, aber bitte mich. Ich bitte die natürlich immer wieder, dass sie darauf achten, dass die Klingen mittig sind, weil die deutschen Kunden das gerne haben möchten.
27:44 Ich muss sagen, in den letzten so zwei Jahren hat sich das sehr verbessert. Früher waren die viel mehr nach rechts, viel mehr nach links. Heute gibt es ja selbst bei Messer um 200 Euro einen Großteil davon mit einer mittigen Klinge. Ich würde sagen, in dem Preissegment unter 500 Euro sind wir da ungefähr bei vielleicht 50, 60 Prozent, wo die Klinge mittig ist. Über 500 Euro würde ich sagen, sind wir vielleicht bei 70 Prozent. Aber ich habe noch keine Schmiede getroffen, selbst die von den Messermacherkünstler jetzt für 1000, 2000 Euro, wo sämtliche Messer immer mittig sind.
28:24 Bei den Messern über 1000 Euro hier von Philipp Ousier, David Ovelier, da würde ich schon sagen, dann sind wir schon in Richtung 90 Prozent, wo die Klinge mittig ist. Aber dennoch, selbst da gibt es immer wieder mal solche Sachen. Also, das ist ein Kulturproblem und das ist eben so.
28:47 Denkt dran, meinen YouTube-Kanal zu abonnieren.
28:51 Dein Mr. Laguerl.
Weitere Videos dieser Art
Zurück zum Videoarchiv mit allen 1.600 Videos von Mr. Laguiole.
