Waldspiele mit meinem Laguiole-Taschenmesser, Outdoorerlebnisse mit Mr. Laguiole
10.08.2019 10:02 Minuten 2.454 Aufrufe
Worum es geht
💜 Ich bin begeisterter Laguiole-Sammler und auch -Anwender undbenutze gerne die Taschenmesser aus meiner eigenen Kollektion. Die Einsatzgebiete sind zum Beispiel beim Abendessen um ein Steak zu schneiden, aber auch, wie in diesem Video, um im Wald Spaß zu haben :-)
Die hier gezeigten Produkte befinden sich in meiner privaten Kollektion, aber du findest diese auch in meinem Shop: original-laguiole.de
▶️ Jagdmesser Thiers Claude Dozorme, Damast, brosse, Mammutbackenzahn, smart lines
▶️ Taschenmesser Laguiole Honore Durand, Damast, Hornspitze mosaic, double Platines, brillant Sehr wichtige Links:
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Was Mr. Laguiole im Video sagt
0:01 Hi, hier ist Mr. Laguiole. Heute möchte ich mit meinen 5 Taschenmesser aus der eigenen Kollektion versuchen, hier im Wald ein Speer zu schnitzen. Ich gehe jetzt mal los und suche mal nach geeigneten Hölzern. Bis gleich!
0:34 Laguiole-Taschenmesser Laguiole-Taschenmesser sind sicherlich nicht gerade dazu geeignet, im Auto damit umzugehen oder vielleicht im Autobereich zu überleben. Wir sind da keine Überlebensmesser, dafür sind andere besser geeignet. Dennoch versuche ich jetzt mit meinem eigenen Laguiole-Messer mal ein Speer zu schnitzen. Ich suche jetzt nach einem geeigneten Holz und versuche damit etwas zu machen. Mal schauen, wie es gut klappt. Und ich teste dabei auch eben diese 5 Taschenmesser von 5 verschiedenen Schmieden und mal mit Damask, mal ohne. Und bin gespannt, wie gut das alles klappt.
1:10 Ach, ich musste ja gar nicht lange suchen. Hier sind schon welche und ich denke, die eignen sich super gut dafür. Mal schauen, was ich daraus machen kann. Aber welche 5 wunderschöne Taschenmesser habe ich heute mitgebracht, mit denen ich schnitzen möchte. Fangen wir erstmal an mit dem großen. Das ist ein Taschenmesser, ein Jagdmesser, ein Thiers-Jagdmesser von Claude d'Orsor. Hier in der Vergrößerung kann man das alles noch viel besser sehen. Man kann ja sehen einen wunderschön verzierten Rücken. Es ist ja Mammutbackenzahn und eine Balbach-Damasklinge mit 120 Lagen.
1:55 Das zweite Messer ist von der Schmiede Philippe Boisier. Auch hier, das ist ein Einzelkämpfer übrigens, also ein Einmann-Unternehmen. Auch hier kann man sehen, der Rücken ist wunderschön verziert. Er gibt sich ganz viel Mühe. Er macht das alles unter dem Mikroskop. Die Biene vor allem ist auch wirklich sehr, sehr detailreich. Und auch hier haben wir eine Damasklinge. Eine Balbach-Damasklinge mit 120 Lagen. Und der Griff ist, wie gesagt, aus Mammutbackenzahn. Also man sieht schon, dass ich also Mammutbackenzahn sehr liebe.
2:33 Es geht aber noch weiter. Wieder Mammutbackenzahn. Und zwar in der Farbe Blau. Diesmal von der Schmiede Laguiole Chevalier aus der Serie Gavain mit einem Feuerritter drauf gelasert. Auch hier ist der Rücken sehr schön. Die Biene sieht auch so ein bisschen wie ein Schild aus der Ritterzeit. Und auch der Rücken kann man so ein bisschen ein Schwert erkennen. Hier haben wir allerdings eine 12C27-Klinge und kein Damast. Also wird man dann sicherlich gleich den Unterschied erkennen können.
3:10 Das vierte Messer ist von der Schmiede Laguiole Honoré Durant. Das ist diesmal ein Horngriff. Auch hier haben wir einen sehr schön verzierten Rücken. Das Besondere hier aber ist die Klinge. Und zwar Laguiole Honoré Durant hat eine eigene Damast-Schmiede. Und diese Klinge kommt aus seiner Schmiede. Es sind 220 Lagen. Und man kann sehen, dass sie wirklich sehr, sehr schön kontrastreich gemacht wurden. Und das letzte Messer kommt von der Schmiede Le Fidele. Das ist in dieser Serie das günstigste Messer.
3:47 Diesmal haben wir hier einen Korallengriff, also versteinerte Koralle. Einen relativ einfachen Griff. Aber immer noch eine Balbata-Mast-Klinge mit 120 Lagen. Also los geht's. Ja, ich fange mal mit der Spitze an. Und zwar erstmal mit dem Jagdmesser von Clodosorm. Also ich muss sagen, das liegt sehr gut in der Hand. Es ist natürlich größer als der normale Laguiole-Messer. Es ist auch schwerer. Und hat zusätzlich hier ein Linalock-System, sodass die Klinge arretiert ist und nicht zugeht. Also schauen wir mal, wie der schneidet.
4:30 Fantastisch.
4:34 Unglaublich gut. Jetzt mache ich das Gleiche mit dem Messer von Philippe Voysier. Das ist ein Laguiole-Taschenmesser. Und wie gesagt, auch mit der Damask-Klinge. Und schauen wir mal, wie es dann klappt. Also man merkt schon, dass es in der Hand natürlich nicht so satt und toll liegt wie das andere. Aber dennoch immer noch gut. Und schauen wir mal, wie es schneidet.
5:01 Also es schneidet genauso gut. Und dadurch, dass der andere größer ist, auch die Klinge größer ist, kann ich einfach größere Stücke von dem Holz wegschneiden. Also hier geht auch. Aber die Stücke von dem Holz sind kleiner. Das heißt also, damit würde ich weniger Zeit brauchen. Mehr Zeit brauchen, nicht weniger, weil ich ein bisschen kleinere Stücke schneide. Ich versuche jetzt die anderen Messer.
5:32 Wir haben hier wieder den 12C27, Laguiole Chevalier. Schauen, wie das geht. Oh, das schneidet tatsächlich deutlich besser als der andere. Also der schneidet im Prinzip genauso gut wie das Jagdmesser. Große Stücke lassen sich hier entfernen. Wow, Wahnsinn. Also man erkennt hier daran, dass ein Damask-Messer nicht unbedingt besser schneidet als ein 12C27-Stahl. Unglaublich. Ich bin ja wirklich erstaunt.
6:09 Jetzt nennen wir das Messer von Le Fidele. Schauen wir, wie der schneidet.
6:17 Der ist auch gut.
6:22 Toll. Aber super. Und als letztes nehmen wir das Messer von Laguiole Honoré Durand mit der 220er Damasklinge.
6:38 Also ich muss sagen, dass der auch genauso gut ist wie das Jagdmesser. Und dem ihm nichts nachsteht. Toll.
7:05 So, jetzt haben wir eine schöne Spitze für unser Speer.
7:12 Jetzt versuche ich mal das Ende hier wegzumachen. Gucken, wie das jetzt hier so gut klappt.
7:22 Ich starte wieder mit dem Jagdmesser.
7:30 Dafür sind die natürlich die normalen Taschenmesser sicherlich nicht geeignet und hier so ein großes Teil wegzuschneiden. Da bräuchte ich jetzt wirklich sehr lange.
7:51 Ich glaube, da fehlt mir einfach auch die Übung, um das hier wirklich vernünftig zu machen. Ich werde mal mit diesem Speer einfach so versuchen, auch gute Ergebnisse zu erreichen.
8:04 Nach getaner Arbeit schauen wir mal, wie dieses schöne Stück hier fliegt.
8:16 Also damit hätte ich sicherlich ein Kaninchen oder sonst ein Tier erlegen können.
8:25 Und weil es wirklich Spaß macht, mache ich nochmal einen Weitwurf.
8:39 Und wie ist nun das Fazit? Also es macht immer noch sehr viel Spaß, mit dem Messer und Holz im Wald zu schnitzen. Also da fühlt man sich wieder wie ein Kind und ja, da kommen wieder die alten Gefühle her. Also ich habe festgestellt, dass die Messer unabhängig davon gut schneiden, ob die eine Damasklinge haben oder 12C27.
8:59 Von vornherein einfach geschärft worden. Ich bin also von, sowohl von Laguiole Chevalier ohne Damasklinge, minus 12C27, als auch mit dem Laguiole von Redouro oder das große Messer von Clodosorm begeistert. Die Steinlein, alle ganz, ganz, ganz hervorragend. Also am einfachsten finde ich dieses Jagdmesser, das große Jagdmesser, das sieht er am besten in der Hand. Aber die anderen kleineren Messer, die man vielleicht immer dabei halt, so wie ich, damit kann man auch spontan was Schönes im Wald machen und immer noch richtig was tolles schnitzen.
9:29 Ich kann also Laguiole Messer auf jeden Fall empfehlen, wenn man einfach mal kurz was Kleines schnitzen möchte im Wald und nicht zum Überleben braucht. Ich hoffe, das Video hat euch gefallen und ich sage mal bis zum nächsten Laguiole Einsatz.
9:59 Ich hoffe, das Video hat euch gefallen.
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