Taschenmesser Laguiole Honore Durand, Damast, G10/Ebenholz 2
Taschenmesser Laguiole Honore Durand, Damast, G10/Ebenholz 2
Produkt bereits 5% rabattiert - max. noch 15 CARMOS-Punkte einsetzbar · Was sind CARMOS-Punkte?
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Art.-Nr.: HD_damast_G10_2
Eine außergewöhnliche farbliche Kombination aus schwarzem Ebenholz und hochwertigen G10-Kunstoff in Orange gehalten. Diese starke Kontrast unterstreicht die wunderbare Maserung der handgearbeiteten Damastklinge und veredelt das Messer in einer einmaligen Art und Weise. Ein absoluter Hingucker und "must have"-Messer für alle Laguiole-Sammler.
Diese Klinge wurde per Hand hergestellt und verfügt über eine besondere Maserung.
Damastklinge: Carbondamast (nicht rostfrei), ca. 220 Lagen
Pflegen Sie Ihre Damastklinge mit dem von uns entwickeltem Spezial-Pflegebalsam für Damastklingen mit Carbonstahl, 30 ml, 16,50 € -->
Die Messer der Coutellerie von Honoré Durand werden einzeln von Hand in der Tradition der französischen Maîtres couteliers (Messerschmiedemeister) aus hochwertigen Materialien hergestellt. Je nach Ausstattung der Messer werden bis zu 105 Arbeitsschritte benötigt, bis diese ihr endgültiges Aussehen bekommen. Daher ist jedes Stück in seiner Art einzigartig. Zahlreiche Preise auf nationalen und internationalen Ausstellungen und Messen zeugen von der großen Kreativität der Firma. Ein Mann – ein Messer, so lautet das Motto der Firma. Jedes Messer wird nur von einem ausgebildeten Messermacher angefertigt, der für das Produkt verantwortlich ist, ganz im Unterschied zur industriellen Massenproduktion.
Nach der Herstellung gehen die Messer noch durch die kritischen Hände des Werkstattmeisters, und nur einwandfreie Laguioles erhalten das Firmenemblem „Laguiole de l’Artisan“ im Zeichen des Stiers. Und darauf ist man stolz in Laguiole und Umgebung.
Geschichte des Damast-Stahles:
Historisch gesehen hatten die Schmiede zunächst das Problem, dass sie entweder hartes, aber sprödes Eisen erzeugen konnten oder weiches, aber zähes Eisen. Zähe Eisensorten brachen zwar im Kampf nicht, verbogen sich aber leicht und trugen bei jedem Schlag tiefe Kerben davon. Harte Eisensorten und solche, die durch einfache Verfahren härtbar wurden (sie bezeichnet man als Stähle), blieben lange scharf, hielten mehr aus als die zähen Stahlsorten, brachen aber bei Überlastung plötzlich durch - aber leider trafen die Bruchstücke nicht immer den Feind, vor allem wenn man trainierte. Ziel der Schmiede war es nun die guten Eigenschaften von harten und zähen Eisensorten zu verbinden, ohne dass das Schwert unter den Nachteilen dieser Eisensorten leidet. Die ersten Versuche die Vorteile von harten Eisensorten mit denen von zähen Eisensorten zu kombinieren, konnten Archäologen bereits vor 2500 Jahren feststellen.
Die Herstellung:
Die Verbindung gelang den Schmieden, indem sie harte und weiche Eisenpakete aufeinander legten und durch Schmieden verbanden. Der Schmiedevorgang wurde dann in mehreren Schritten fortgesetzt:
1. Erhitzen des Eisenpakets bis zur Weißglut.
2. Das Eisenpaket wird flach ausgeschmiedet.
3. Der Schmiedling wird in Längs- oder Querrichtung geteilt.
4. Die beiden Hälften werden aufeinander gelegt. Diese vier Schritte entsprechen einer Faltung, bei der sich die Zahl der Lagen verdoppelt.
Unter der Voraussetzung, dass der Schmied mit drei Lagen beginnt, entstehen bereits nach 7 fehlerfreien Faltungen rechnerisch 384 Lagen, wegen der Verluste beim Schmieden sind es dann allerdings etwas weniger. 300-400 Lagen entspricht der in Europa üblichen Anzahl. Japanische Klingen haben etwa 1000 Lagen (rechnerisch ca. 8-9 Faltungen) und es wurden sogar Klingen mit 1,2 Millionen Lagen gefunden (ca. 18-19 Faltungen).
Weitere wichtige Informationen und Links zu Laguiole Honore Durand
1. Alle Videos mit Messern von Laguiole Honore Durand:
Oben sehen Sie das Video, in dem wir das hier vorgestellte Produkt präsentieren, unten das Video mit dem Interview. Aber wir haben viel mehr Videos mit Messern von Laguiole Honore Durand gedreht. Hier in YouTube findest du alle Videos -->
2. Aktuelle Bilder und Infos zu Laguiole Honore Durand:
In der original-laguiole-community OLC haben wir in einem neuen Bereich aktualisierte Informationen über Laguiole Honore Durand, mit wunderbaren Bilder, News und Aktivitäten der Schmiede. Schaue hier rein, um mehr zu erfahren -->
3. SPONSOR und UNTERSTÜTZER von The Laguiole Way of Life:
Laguiole Honore Durand gehört zu den Schmieden, die uns bei der Foto-Aktion The Laguiole Way of Life unterstützen, kostenlos Taschenmesser für die Teilnehmer zur Verfügung stellen und die Bewertung der Bilder vornimmt. Unser herzlichsten und tiefsten Dank an die fantastische Schmiede Laguiole Honore Durand! Hier mehr Infos dazu in der OLC -->
4. Interview mit Honore Durand Jr. der Sohn des CEO von Laguiole Honore Durand:
In diesem Video haben wir ein hochspannendes Interview durchgeführt, wo du viel über die Schmiede, die Geschichte und die Laguiole-Messer erfährst.
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* Griff: Ebenholz
* Messer geschlossen: 12 cm Klinge
* Länge Klinge: 9,2 cm
* Backen: G10
* Klinge: Carbon Damaststahl
* dekorativ geschmiedeter Messerrücken
Die Laguiole-Taschenmesser, Steak- und Küchenmesser werden aus einer großen Anzahl an Stahlarten hergestellt. Hier eine Übersicht dieser Stahlarten mit einigen Informationen dazu:
ÜBERSICHT STAHLARTEN
Griffschalen aus Ebenholz und G10
Ebony (Ebenholz)
Ebenholz ist sehr hart, schwer und gehört zu den wertvollsten Holzarten. Die Dichte von Ebenholz beträgt 1,05 kg/dm³ bei einer Holzfeuchte von 15%. Das bedeutet, dass dieses Holz nicht schwimmt, da seine Dichte höher als die von Wasser (1,0 kg/dm³) ist. Ebenholz wurde bereits in frühgeschichtlicher Zeit über die Grenzen der Erzeugerländer gehandelt und als eine exotische Kostbarkeit bewertet.
Es gibt nicht nur den einen Ebenholz-Baum, sondern mehrere Ebenhölzer. Anders als man meinen könnte, wer in seiner Kindheit das Märchen „Schneewittchen“ vorgelesen bekam, ist Ebenholz nicht zwangsläufig schwarz. Es gibt tatsächlich dunkelbraune bis schwarze Sorten, aber auch hellere, gestreifte Ebenholzarten wie das Makassar-Ebenholz aus Indonesien. Tatsächlich gibt es schwarze Ebenhölzer wie das Kamerun-Ebenholz, das die weltweit am weitesten verbreitete Ebenholz-Sorte ist. Viele Ebenhölzer sind aber auch dunkelbraun oder weisen Strukturen auf, etwa das auch Zebraholz genannte Makassar-Ebenholz aus Indonesien, das im an sich schwarzen Kern einige zum Teil sehr helle Maserungen besitzt.
Ebenholz gilt als eines der härtesten Hölzer der Welt, wobei die Dichte je nach Sorte recht verschieden sein kann – ebenso wie die Holzqualität selbst.
Wertvoll ist bei Ebenholz nur der festere, härtere Kern. Dessen Anteil beträgt bei manchen Bäumen gerade einmal ein Drittel des Holzes, das äußere Holz – im Fachjargon Splintholz genannt – ist hingegen nicht viel mehr wert als klassisches Buchenholz.
Wird der Preis für einen Kubikmeter Eichenholz mit plus/minus 1.500 Euro angegeben, so ist für die gleiche Menge Ebenholz mehr als das Zehnfache zu berappen. Preise von 20.000 Euro und mehr sind nicht selten, hängen aber natürlich von der jeweiligen Sorte ab.
Ebenholz ist ein regelrecht mythisches, sagenumwobenes Holz. In der Welt der Zauberei hält Ebenholz böse Geister fern. Magische Gegenstände werden in Ebenholz-Schatullen aufbewahrt, weil sie nur dort ihre Kräfte bewahren sollen. Zauberstäbe wurden aus Ebenholz gefertigt und Häuser auf Ebenholz-Pfähle gestellt, weil dem Glauben nach Geister diese Häuser nicht betreten können.
Aber auch jenseits allen Aberglaubens ist Ebenholz einzigartig. Dieses Holz ist hart, witterungs- und zeitbeständig und eignet sich so für Gegenstände, die lange halten sollen. In den vergangenen Jahrhunderten wurden hochwertige Möbel daraus gefertigt.
Alle Schmieden, deren Messer bei original-laguiole angeboten werden, erfüllen die strengen Handelsauflagen der Weltartenschutzkonferenz CITES bei der Verwendung von tropischen Hölzern, Horn, Koralle oder Elfenbein für die Messergriffschalen!
Wir haben für Sie eine Übersicht aller Griffmaterialien zusammengestellt. Sie sehen dort die Beschreibung aller bei uns erhältlichen Griffmaterialien, wie Horn, Holz, Mammutbackenzahn, Giraffe u.s.w. sowie ein Bild dazu, so dass Sie sofort auch optisch wahrnehmen können, wie die entsprechenden Messer aussehen.
Übersicht aller Griffmaterialien hier —>
Das AIPCL-Echtheitszertifikat
Die A.I.P.C.L. (Association Interprofessionnelle de la Coutellerie de Laguiole) wurde gegründet, um die Echtheit und Herkunft von Laguiole-Messern aus Frankreich offiziell zu belegen und zu schützen. Da der Name "Laguiole" nicht markenrechtlich geschützt werden kann, fluteten Billigimitate aus Fernost den Markt.
Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) ist Mitbegründer der A.I.P.C.L. Jedes Messer bei uns trägt ein physisches Zertifikat mit individueller Seriennummer - jederzeit online verifizierbar.
Das Zertifikat wird im offiziellen Online-Register der A.I.P.C.L. auf aipcl.com geführt. Dort können Sie zu jedem Messer die Schmiede und den Ursprungsort einsehen und die Echtheit über die Seriennummer prüfen. Verkaufen Sie Ihr Laguiole eines Tages weiter, lässt sich die Übertragung auf den neuen Besitzer mit Datum dokumentieren - so bleibt die Herkunft eines Messers über Generationen lückenlos nachvollziehbar.
Als Mitbegründer arbeiten wir eng mit den renommierten französischen Laguiole-Schmieden zusammen, die das Zertifikat mittragen. Genau diese gemeinsame Verpflichtung schützt Sie zuverlässig vor den zahllosen Billigimitaten aus Fernost, die den Markt überschwemmen.
Verifizierbare Echtheit
Jedes Zertifikat trägt eine individuelle Seriennummer. Die Echtheit Ihres Messers ist jederzeit online prüfbar - für immer.
Mitbegründer der A.I.P.C.L.
original-laguiole.de war von Anfang an Teil der Gründung. Wir kennen die Standards von innen - und setzen sie konsequent um.
100% aus Frankreich
Alle Lieferanten in Laguiole (Aveyron) oder Thiers (Auvergne). Direkte Partnerschaft, keine Zwischenhändler.
Woran erkennt man ein echtes Laguiole-Messer?
Handgraviert auf dem Rücken des Messers - nie aufgeklebt oder gestanzt. Das unverwechselbare Erkennungszeichen jedes echten Laguiole-Messers.
Typische Federkonstruktion mit charakteristischem Klick beim Öffnen und Schließen - handgefertigt, keine Massenware.
Gesetzlich vorgeschriebener Stempel auf der Klinge - jedes echte Laguiole-Messer aus Frankreich trägt diesen Stempel.
Physisches Zertifikat mit Seriennummer, das jedem Messer beiliegt und die Herkunft unwiderlegbar beweist.
Auf Klinge oder Griff eingraviert. Keine echte Schmiede versteckt ihren Namen - das ist ihr Stolz und ihr Versprechen.
Messer unter 30-40 € ohne Schmiedenangabe sind fast immer keine echten Laguiole. Biene gestanzt, kein "Made in France", kein Zertifikat.
Warum bei uns sicher kaufen?
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