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Wissenswertes aus der Laguiole Welt - Hochspannend, Teil 1 des Interviews mit Dr. Schepe

22.08.2020 43:32 Minuten 1.436 Aufrufe

Worum es geht

😍 Herr Schepe verfügt über ein unglaublich breites, fundiertes und umfangreiches Wissen über die Laguiole-Messer, deren Historie und auch noch kleine Geschichten zu den einzelnen Messer oder Schmieden. Das Interview voller wissenswerte Informationen aus der Laguiole-Welt haben wir auf 2 Videos aufgeteilt. Hier siehst du Teil 1 von 2. Herr Schepe präsentiert eine kleine Auswahl seiner besonderen Messer und teil sein Wissen über die Laguiole-Messer mit uns. Selbst beide Videos zusammen geben nur ein kleiner Einblick in seinen umfangreichen Kenntnissen, denn wir mussten aufgrund von Regen das Interview vorzeitig abbrechen. Weitere Interview sind aber geplant und ich freue mich noch mehr von ihm zu erfahren.

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Was Mr. Laguiole im Video sagt

0:00 Hi, hier ist Mr. Laguiole. Heute werde ich einen Zweiteller drehen und zwar treffe ich mich mit Herrn Scheppe. Das ist ein langjähriger Kunde von uns und ich werde dafür hinfahren zu ihm. Das sind ungefähr 200 Kilometer und wir werden dort in dem ersten Teil über die Geschichte von Laguiole-Messer reden und in dem zweiten Teil werden wir dann seine Kollektion zeigen. Der hat ungefähr 200 Taschenmesser und er bringt eine kleine Auswahl davon mit. Bis gleich!

1:49 Ja, hier in Düsseldorf, Wuppertal ist das Wetter leider nicht so schön und ich hoffe, dass entsprechend in der Nähe von Frankfurt, wo ich jetzt hinfahre, wo ich in ungefähr zwei Stunden ankommen werde, Oh je, ich dachte, das Wetter wird immer besser und ich bin mal schlechter.

2:20 Jetzt bin ich angekommen und jetzt wandern wir bis zum Feldbergkastell, wo wir nachher das Video aufnehmen werden und hier haben wir auch den Herrn Schepin. Ja, hallo, herzlich willkommen. Bis gleich. Ja, jetzt sind wir hier angekommen am Feldbergkastell. Das ist eine alte römische Festung gewesen hier in Deutschland nördlich von Frankfurt. Und ja, es ist immer interessant, solche historische Begebenheiten zu besuchen und es passt natürlich auch zu der Vorstellung, die wir heute hier machen mit dem Laguiole-Taschenmesser.

2:59 Und ja, das sind alte Ruinen, aber die Laguiole sind keine Ruinen natürlich. Ja, und Herr Schepin wird uns heute seine schöne Kollektion vorstellen. Das sind ungefähr 25 Laguiole-Taschenmesser aus verschiedenen Zeitepochen, könnte man fast schon sagen. Und bevor wir hier mit der Vorstellung des Taschenmesser beginnen, stellen wir uns beide mal kurz vor. Und ja, ich gebe jetzt mal das Wort kurz an Herr Schepin, dass er mal ganz kurz seinen Werdegang vielleicht sagt. Ja, vielen Dank, Mr. Laguiole. Ja, ich bin der Rüdiger Schepin.

3:32 Ich bin von Hause aus Mathematiker und Physiker und beschäftige mich in meinem Berufsleben in einer Bank mit der IT. Und bin privat auch im Bereich Yoga sehr viel unterwegs und habe eine große Leidenschaft. Ich bin ein leidenschaftlicher Sammler und eines meiner besonders großen Leidenschaften sind Taschenmesser. Ja, französische Taschenmesser. Und da bin ich gestartet mit dem Opinel und gelandet, nicht als Bettvorleger, sondern bei den wunderbaren Laguiole-Messern. Und beschäftige mich auch historisch ein bisschen damit. Ja, das ist richtig.

4:15 Der Herr Schepin hat ein sehr, sehr großes historisches Wissen. Und er wird uns sicherlich gleich auch ein bisschen von seinem Wissen hier mitteilen. Da bin ich auch sehr dankbar, dass er sein Wissen mit uns teilt oder mit dir auch teilt. Ja, ich bin Mr. Laguiole. Das ist natürlich nicht mein richtiger Name. Mein richtiger Name ist Justine Jarnojo. Und manche vermuten, dass ich aus Frankreich komme, weil ich mich mit französischem Taschenmesser beschäftige. Oder weil auch der Name Jarnojo vielleicht ein bisschen französisch klingt.

4:43 Ich komme auch aus einem sprachlich verbannten Raum. Und zwar aus Rumänien. Da bin ich geboren. Und mit 16 Jahren bin ich hier nach Deutschland mit meiner Familie zusammen ausgewandert. Und habe hier entsprechend Abitur gemacht. Hier studiert. Auch Physik. Da haben wir auch eine Gemeinsamkeit, wir beide. Und habe mich aber dann schon während des Studiums mit Unternehmer sein beschäftigt. Das war irgendwie schon immer meine Leidenschaft. Ich habe da Studienreisen veranstaltet. Anschließend habe ich Sachen erfunden, wie zum Beispiel ein wasserdichter Verbandsschutz, damit man mit einem Gips oder mit einem Verband duschen oder baden kann.

5:20 Dann hatte ich ja Einzelhandelsgeschäften gehabt. Und schon vor 25 Jahren habe ich per Zufall ein Laguiole-Taschenmesser gefunden. Dann habe ich angefangen, erst mal im Webartikelbereich zu verkaufen. Und ja, nach und nach habe ich dann entsprechend, je mehr man davon weiß und kennenlernt, habe ich da die Leidenschaft dazu gefunden. Bis ich dann entsprechend auch einen Shop für Endverbraucher aufgebaut habe. Und wir sind heute der Shop unter originallaguiole.de mit der größten Auswahl in Europa an Laguiole-Taschenmesser. Und seit ungefähr anderthalb Jahren auch in YouTube tätig.

5:59 Ja, dann fangen wir mal jetzt heute an mit der Sammlung von Herrn Scheppe, welche er uns gerne zur Verfügung gestellt hat heute. Und er wird uns ein paar seiner wunderschönen Stücke präsentieren. Einige hat er von uns, von originallaguiole.de. Einige hat er natürlich noch weit vorher gekauft. Wie schon sagte er, er sucht ja nicht nur moderne Stücke, sondern auch vor allem solche, die eine Tradition haben, die eine Geschichte haben.

6:26 Auch erfahren. Ja, also nicht, dass du dich wunderst. Du wirst einiges auch an Impulsen für dich erfahren. Und ich kann www.laguiole.de, originallaguiole.de, eigentlich nur empfehlen, wenn du wirklich sozusagen ein Sahnehäubchen in deiner Sammlung auch suchst. Da auf jeden Fall dich immer wieder zu informieren, auch über den Newsletter, wie du das im Einzelfall auch ausgestalten kannst. Einiges wirst du hier auch gleich sehen. Und ich möchte ganz am Anfang mal beginnen. Wo kommt das Laguiole eigentlich her? Das Laguiole ist am Anfang ein Arbeitsmesser gewesen.

7:18 Wir haben hier eine Vorform von dem Laguiole, was auch bis heute immer noch von einigen Schmieden neu aufgelegt wird. Das ist ein sogenanntes Isang-Jou. Ein Isang-Jou ist ein schlichtes Arbeitsmesser, was hier oben einen geraden Schaft hat. Und am Ende eines der Besonderheiten, so einen gebogenen Teil, der wird als Rabenschnabel, wird der bezeichnet. Im Französischen wird der Begriff Bec du Corbin, vielleicht auch unterschiedlich. Ich bin jetzt kein Muttersprachler ausgesprochen. Und dann ein anderes Charakteristikum ist die Klingenform, eine Mittelspitze Klinge.

8:00 Die wird auch dir begegnen in der Form des Begriffs Bobonet-Klinge. Sie ist salbei-blattförmig. Und das Besondere an diesem Messer, das ist circa 80, 90 bis 100 Jahre alt, ist eigentlich die Form der Fertigung. Das ist eine Kohlenstoffklinge. Hinten die Rückenfeder ist auch aus Kohlenstoff. Die Griffe sind aus zweifarbigem Rinderhorn, wie wir sagen. Und das ist noch ein richtiges Rinderhorn, wie das traditionell aus der Region um Thiers herum damals käuflich erwerbbar war. Das ist das Charakteristische hierbei. Die Fertigung ist hier mit so ganz dicken Messingrosetten eingesetzt, versehen, in die dann nochmal so Nieten eingebracht sind.

8:56 Das ist eine genietete Griffkonstruktion hierbei. Ja, ich würde leicht sagen, dass heute eben halt viele auch nur geschraubt sind. Übrigens, wenn man kurz nochmal die Klinge sieht, bei manchen Messern werden wir so ein paar Tröpfchen sehen. Das sind entsprechend Öltropfen. Und zwar muss man ja Karbonstahl, ob der Mast oder normal, entsprechend immer wieder pflegen. Das macht man ja mit einem Öl. Man kann ja Sonnenblumenöl nehmen oder einfach Ballistolöl. Und die Holzgriffe sollte man ebenfalls nach Möglichkeit pflegen.

9:28 Wir bieten da an, zum Beispiel von originalagiolde, entsprechend ein Pflegebalsam für Holzgriffe und ein Pflegebalsam für Karbonstahl. Und hier fällt mir noch eben gerade auf, dass früher die Taschenmesser, die ersten Taschenmesser, gar nicht so eine richtige Biene hatten, wie wir es heute kennen. Die kam etwas später. Und da können wir vielleicht nochmal kurz sagen, ob es eine Biene oder eine Fliege ist. Das liegt aber auch daran, zum Beispiel, dass der Name, der französische Name dieses Stücks, das da eingesetzt wird, einfach Lamouche heißt.

10:03 Das ist, ich glaube, das war das Wort für Fliege, meine ich. Genau. Aber es sieht dennoch aus wie eine Biene. Also wenn man die Franzosen sagt, ist es noch nicht ganz eindeutig, ob es wirklich eine Fliege oder eine Biene ist. Und wir werden auch gleich einige sehen, dass manche Künstler entsprechen, dieses Stück, das da ankommt, als Biene gestalten, andere als Fliege. Also beide Muster sind dort und dennoch hat sich hier in Deutschland eingebürgert, dass wir dazu Biene sagen und nicht Fliege.

10:32 Also wie gesagt, dieses hier ist ein Isang-Ju-Platt, einfach von der Form dieses Griffes eben, weil der völlig gerade ist. Und es gibt eine entsprechende Form, das ist das Laguiole-Druid. Und dieses Laguiole-Druid besitzt schon eine Vorform, vielleicht von dir heute so, wenn du dich schon mal informiert hast, zu dieser Form von Laguiole-Messern, eine Vorform, die so vielleicht 1860 bis in die 20er Jahre hinein, bis dort in Thiers die Produktion sozusagen eigentlich fast flächendeckend zunächst mal verschwunden war. Trend wieder, so neoregionale Messer, auch alte Messerdesigns, wieder aufzulegen.

11:27 Das wirst du bei einigen der großen Schmieden, wirst du das zum Beispiel bei Laguiole-En-Ombrac, gibt es ein großes Programm, oder auch Fontenil-Pateau hat auch diese traditionellen, neoregionalen Messer, die wieder aufgelegt werden. Und dieses Messer selber ist von der Coutellerie Collas hergestellt worden, 1880 gegründet. Und ja, vor zehn Jahren ist der Chef erkrankt, schwer erkrankt, wie die Nachbarn, die drumherum um die Coutellerie wohnen. Und er hat angeblich einfach seine Werkstatt zugeschlossen, hat sich zurückgezogen. Niemand weiß, ob er noch lebt.

12:09 Er hat sich nicht mehr sehen lassen. Und jetzt steht diese verschlossene Fabrikhalle noch da. Man kann durch die verstaubten Fenster natürlich durchgucken. Und man ahnt, da ist das Arbeitsgerät noch da. Wahrscheinlich gibt es auch noch einen gewissen Bestand von Teil- oder auch vollständig gefertigten Taschenmessern dort, die auch in der letzten Zeit erstaunlicherweise auch auf der eBay-Plattform dann auftauchen. Und wenn dich das interessiert, kannst du einfach mal auch teilweise für relativ kleines Geld so etwas mal selber recherchieren, wenn dich so ein historischer Kontext mal interessiert.

12:52 Dann möchte ich mal auch noch mal, du siehst es ja selber, das ist alles insgesamt sehr schwergängig hier. Früher war man traditionell an so einem fließenden Gang als Arbeitsmesser nicht so interessiert. Das gab früher eine Zeit, wo man nur Arbeitsmesser betrachtet hat in dieser Form. Und da war eigentlich nur wichtig, dass die Funktion gegeben war. Das heißt, eine vernünftige Klinge, die auch, die man selber schärfen konnte und die durfte eben auch nicht erst mal verbiegen oder sowas, sondern musste auch entsprechend hart sein und was abkönnen und alles so wie Klingengang oder wie hier vorne zum Beispiel, dass das mittig ausgerichtet ist, die Schneide war völlig nebensächlich.

13:41 Und auch so Spaltmaße hier, wenn man hier gegen das Licht gucken würde, würde man sehen, Knochen, Naturmaterialien, allgemeiner, wie hier dieses Horn, die arbeiten über die Jahre und die werden schrumpfen, die werden, wenn es nass wird, sich auch verformen und da ist also ein bisschen Vorsicht auch angesagt. Also, kleiner Geheimtipp, wenn dich das interessiert, einfach Augen aufhalten. Man muss in dem Zusammenhang auch noch mal kurz erwähnen, dass manche Schmieden heute dieser Tradition sich verpflichtet fühlen und deswegen auch immer noch Messer herstellen, die schwergängig sind.

14:21 Also, das hat nicht damit zu tun unbedingt, dass die Schmiede schlecht arbeitet, bei manchen schon, ich möchte es nicht jetzt pauschalisieren, aber manche fühlen sich in vielerlei Hinsicht dieser alten Traditionen verpflichtet und stellen deswegen auch immer wieder Messer her, die bestimmte Merkmale von früher hatten, unter anderem auch, dass es eben schwerer auf und zu geht. Also, dieser Umstand, dass eine Klinge sehr, sehr leicht zu öffnen, nicht so wie heute allgemein eigentlich üblich, ist es nicht überall anzutreffen.

14:52 Deswegen, bitte verbinde nicht immer dieser Umstand, dass eine Klinge schwer zu öffnen ist, gleich mit schlechter Qualität. das kann ich nur unterstreichen auch und wenn wir jetzt einfach mal einen Sprung machen, und zwar springen wir jetzt so in die 80er Jahre und was ich hier habe, ist ein ganz kleines Laguiole-Messer, wir würden sagen, das ist ein Kindermesser und das ist tatsächlich dass es einen Brauch in Frankreich gibt, wo man so kleinformatige Messer, gerade da, noch sehr christlich die Tradition pflegt und die Kinder zur Kommunion gehen oder zur Konfirmation gehen und da ist es so üblich, dass man dort auch durchaus in den Regionen, gerade im Zentralmassiv, Kindern solche kleinen Messer auch schenkt und diese Tradition gibt es auch so, dass man eben halt diese kleinen Taschenmesser auch in der ursprünglichen Fertigungsqualität, die wir, wir würden heute sagen, vielleicht Mittelklasse-Messer auch in dieser kleinen Ausprägung findet.

16:08 Dieses hier ist ein kleines Messer, was verschiedenerlei Besonderheiten hat. Es ist ein echtes Laguiole-Messer, es ist aus richtigem Horn, auch aus dieser Region wieder gefertigt und es ist kein Presshorn, sondern es ist eben dann wirklich oben aus der Hornspitze gefertigt und das Besondere ist hier, dass wir hier das, was in der langen Geschichte des Laguiolls dann, wie das nun mal so ist, auch passiert ist, dass der ursprüngliche Herstellungsort in Laguiole sich aufgrund verschiedener historischer Entwicklungen, zum Beispiel, weil im Ersten Weltkrieg dort viele eben an die Front mussten, leider verstorben sind, bis hin zu mit dem wachsenden Bekanntheitsgrad durch den Gewinn von regionalen Wettbewerben oder auch großen internationalen Wettbewerben wie der Weltausstellung 1900 in Paris mit der Bepreisung der Bekanntheitsgrad und das Gefühl, ich will das auch haben, ein solches Messer, Begehrlichkeiten geweckt haben und dann die wenigen Familien, die wir in Laguiole haben, dieses Auftragsvolumen und sich dann in der Umgegend Richtung Thiers orientiert haben, wo man über 600 Jahre Fachwissen aufgebaut hat und wo dann einige berühmte Kutellerien zu der Zeit, wie zum Beispiel Bessé,

17:40 diese Fertigung auch zu deutlich günstigeren Preisen, weil man da eben ein arbeitsteiliges Modell hatte mit vielen Heimarbeitern, so wie wir das etwa in der Klingenstadt Solingen traditionell auch vorfinden würden, besessen hat. Und was dann nur passiert ist im Laufe der Jahre, wurde das Interesse, ist so ein bisschen abgeebbt an dem Laguiole. Und wir finden dann so in den 70er Jahren den absoluten Tiefpunkt, wo dann andere Regionen sozusagen dort interessantere, günstigere Taschenmesser, auch funktionell anders geartete Taschenmesser in großen Stückzahlen produziert haben.

18:23 Also Victorinox beispielsweise hat dort mit Wenger zusammen Revolutionäres natürlich auch geleistet. Und auch der asiatische Raum war im Aufwind begriffen und das hat dazu geführt, dass das Laguiollmesser so ein bisschen ins Hintertreffen gekommen ist. und diese Firmen sind dann zum Teil eben stark geschrumpft.

18:49 Und man hat diese Familien, die damit das Know-how aufgebaut haben, die hat man sozusagen, die haben sich dann auf so kleine Produktionsstätten nur noch zurückgezogen, bis hinterher halt auch einige Kutellerien geschlossen haben. Die Markenrechte haben sich dann kleinere Unternehmen teilweise gekauft, teilweise haben sie dann auch das Firmen-Equipment, womit die Messer hergestellt worden sind, dann auch aufgekauft. Und ein solcher Kutellier aus den Bergen um Thiers herum, aus dem Puy-de-Domme, Jus Fayer, hat die Marke BC aufgekauft. Und da hat er ihr Folgendes gemacht, er hat nur noch den Kopf von einem der BC-Unternehmen übernommen und hat dann sein eigenes Firmen-Logo, das war ein Ein-Mann-Betrieb, hat einen Heimarbeiter noch gehabt, hat er dann hier eine Bergraubkatze in das Rikasso, Fachbegriff für Fehlunschärfe, das ist der Teil der Klinge, der ungeschliffen bleibt und der dann hier oben an dem Kopf, wo das Messer zusammengeklappt wird, so stehen bleibt, hat er hier seine Bergraubkatze gesetzt und hat dann seine Anfangsinitialen hier so reingegeben, die F.

20:12 Und dann hat er hier schließlich noch eine dritte Prägung drauf gemacht, auf der Klinge, das ist die Marke für den Händler, für den er dieses Messer hergestellt hat. Und das ist Francis Mercier gewesen, der sitzt in Milau, Milau, ausgesprochen auf Deutsch, und das ist ein kleiner Kutellier, der so in der Randzone des ursprünglich historischen Gebietes, was heute nach aktuellem Stand ein bisschen größer gefasst werden muss. Eigentlich wurden im gesamten Zentralmassiv um die Jahrhundertwende vom 19. bis zum 20.

20:48 Jahrhundert eigentlich solche Laguils gefertigt. Da gibt es wunderbare Einzelstücke von, da kommen wir vielleicht noch nachher drauf. Und insofern ist das eine große Besonderheit. Und was man hier eben sieht, ist eben, dieses Laguiole komplett genietet, sehr hochwertig verarbeitet. Es ist von Hand georgiert. Es ist also von Hand, hier hinten auf dieser Rückenfeder, ist ein Muster mit der Pfeile, mit verschiedenen Pfeilen würde man hier in diesem Fall sagen, eingebracht worden. Und wir haben hier auch eine Biene, eine Fliege drauf, die ist hier in diesem Fall, es ist ein Kindermesser.

21:31 Auch da ist immer wieder das, was wir auch heute kennen, du kennst es wahrscheinlich, wenn du Mr. Laguiole schon mal angeguckt hast. Es gibt geschweißte Fliegen, Bienen, und es gibt welche, die zusammen mit der Rückenfeder aus einem Stück geschmiedet worden sind. Und dieses hier ist ein Beispiel, wie es eben aufgeschweißt ist, und zwar hier an dem kleinen Strich, den du hier in der Vergrößerung siehst, einfach zwischen der Rückenfeder und der Biene. Eindeutig. Aber das hat diese Leute in der Zeit gar nicht mehr so gestört, ob das von Hand durchgeschmiedet war oder ob das eben angeschweißt war.

22:11 Da war dann wichtiger, okay, das ist ein altes Laguiole, weil Großpapa das auch schon hatte. Und die Tradition ist so, ich gebe das Messer dann an die nächste Generation vielleicht weiter. Es wurde in der Regel geschenkt.

22:26 vielleicht ist es auch nochmal schön zu erfahren, es gibt zu dem Thema Schenken von Messern auch eine sehr schöne Geschichte und die wird heute auch teilweise in Deutschland weiter fortgeführt und ja, Herr Schäpe weiß sicherlich genau oder zumindest ungefähr genau, wie das gekommen ist, diese Sache mit der Münze. die Sache mit der Münze, dass diese Frage hat auch ein sehr bekannter Kotelier, der heute der Chef der Firma Renaud Durand ist, in Laguiole selber gestellt. Das ist Christophe.

23:06 Christophe hat selber ein kleines Museum eingerichtet, wo er Fertigungsschritte auch nochmal gezeigt hat, aber auch traditionelle Messer einfach vorstellt, aus der ersten Zeit wunderbar anzuschauen. Der hat genau die Frage aufgeworfen, dieser Brauch, wo hat der eigentlich seinen Ursprung, dass ich ein Laguiole-Messer nicht wirklich verkaufe, sondern eigentlich in einem Tausch jemandem gebe und er gibt mir eine Münze dafür. Wo kommt das eigentlich her?

23:40 Hat er auch auf seiner Webseite, hat er das als Fragestellung mal in den Raum gestellt und dabei ist rausgekommen, dass das eigentlich ein Europa-weiter Brauch ist, traditionell auch sich sehr weit in das Mittelalter, sogar in das frühe Mittelalter zurückverfolgen lässt, bis in die Wikingerzeit und vielleicht auch noch älter ist. Da steht nämlich so ein bisschen mythische, würde ich so formulieren, Vorstellung dahinter, dass ein Messer etwas sehr Kostbares ist und ein Messer auch gleichzeitig etwas ist, Anspruch an Macht und auch an Ausübung von Macht symbolisiert.

24:30 ich kann nicht einfach, wenn mir von Gott einer hohen Instanz, an die die Menschen immer zu jeder Zeit auch geglaubt haben, wenn ich ein Messer in die Hand gelegt bekommen habe, als Symbol meiner Macht, dann kann ich das nicht einfach jemandem mit einem lapidaren Kaufvertrag übereignen und er gibt mir dafür vielleicht irgendwo eine definierte Anzahl, vielleicht von viel Geld oder wenig Geld.

25:02 ist zu wenig, weil dieser göttliche Anspruch, dass mir diese Macht verliehen worden ist und sonst niemand anderem. Und ich kann nicht einfach ohne Rücksprache einem höheren Wesen Macht irgendjemanden abgeben. Deshalb hat man eine Art Kompromiss geschlossen und hat so eine Art Tauschsystem dafür eingerichtet. Man hat diese Messer früher tatsächlich im familiären Rahmen, aber auch von Freund zu Freund weiter verschenkt und hat gesagt, du gibst mir einen symbolischen Gegenwert dafür und hat dann einfach gesagt, okay, egal wie viel du mir geben würdest, tu es mir von Herzen geben.

25:47 Dieses Herzen geben dann symbolisch einfach du gibst eine kleine Münze wertvollste Leben. Wikinger zum Beispiel, das ist frühes Mittelalter, die sind ungefähr gestartet mit ihren Aktionen ungefähr nach Christus, Lindisfarleen und so weiter kannst du selber mal für dich recherchieren, da ist zum ersten durch Alcuin die erste urkundliche Erwähnung, dass sie da auf Hauptzüge gehen und da wird dieser Brauch, weil Wikinger mit Silber und Gold immer unterwegs waren, wird dieses symbolische Geben einer Silber oder einer Goldmünze, demjenigen, der mir das Messer gibt, gewährleisten.

26:33 Man war damals auch heidnisch noch unterwegs, also dieser Brauch hat mit reinen christlichen Lehre auch entfernt etwas zu tun, es ist ein bisschen älter, wir finden es aber auch genauso gut im Frankenland, was damals schon kristallisiert worden ist, und zwar in allen fränkischen Gebieten finden wir das, und zwar hier in Deutschland und auch in Frankreich wieder. Aber das würde bedeuten, man streng genommen das wirklich würde bedeuten, wenn ich ein Messer kaufe und dieses Messer direkt in meinem Schenkel, auch wenn er mir eine Münze dafür gibt, würde es nicht so ganz in der Tradition sein, denn man hat ja praktisch sein eigenes Messer weiter verschenkt, seine Macht weitergegeben, deswegen wäre vielleicht wirklich streng genommen das Ganze umsetzt, müsste man ein Messer kaufen, für sich erstmal in der eigenen persönlichen Verwahrung nehmen, für eine gewisse Zeit und dann erst schenken, und verschenken, dass nur mal so am Rande vielleicht besonders traditionsbewusst das Ganze umsetzen möchte.

27:43 wenn wir jetzt mal so ein bisschen langsamen Sprüngen auf die heutige Zeit annähern, dann würde jetzt einen Sprung machen einem etwas größeren Laguiole dieses größere Laguiole eins Korkenzieher hier hinten dran darüber sind Meinungen geteilt dieses Messer aber auch schon eine sehr alte Form Meinungen sind insofern geteilt ob man immer diesem Korken fährt deswegen gibt noch eine eigene Entwicklungslinie auch eine Form Laguiole Messer aber Design Korkens noch mehr zweckgebunden besser orientiert diese ursprüngliche Form Korken integriert worden erscheint etwa nach bisherigem Stand Wissenschaft wurde nicht findest etwas auch beiden Büchern Laguiole dieses hier sogenanntes Thierry Bouchon das ist Laguiole Messer Korkenzieher eben hinten und es einteiliges Thierry Bouchon und zwar zählt man immer Tool weniger wirklich da sind weil die Klinge nicht zählt dabei und ein Tool eben hier Korkenzieher es gibt dieses auch wirst du gleich sehen noch einem Dorn dabei auch und das besondere hierbei einem Messermacher in Thier auch großen traditionellen Familie Sanagy zugehörig dem Patrick Patrick Sanagy seine Côtellerie und hat dann leider Zuge finanziellen Schwierigkeiten seine Côtellerie aufgeben müssen sein der hat dieses

30:06 Messer gefertigt André Sanagy charakteristische dabei ist immer diese familienbezogene Viochierung ist der Fachbegriff gravieren oder meißeln hinten von einem besonders schönen Dekor oder Muster Rückenfeder einfach auch und das gibt traditionell diese Familie Sanagy eigentlich allen mit du erkennst immer ein typisches Sanagy Muster an dieser typischen Form wie hier sozusagen das Muster gefeilt wird da drauf und an der Fliege oder Biene wie sie hergestellt wird das heißt also früher war ja nicht so dass diese enorme Vielfalt an Rücken Locher und Biene Bienendekoration innerhalb einer einzigen Schmiede war sondern das kennzeichnete eher Arbeit eines Künstlers so dass man allein schon da natürlich die verschiedenen Schmieden erkennen konnte das ist das ist das was wir hier recherchieren können wenn wir uns für so etwas interessieren dieses Messer ist auch ein Karbonstahl Messer und zwar Klinge Rückenfeder sind auch aus seinem Karbonstahl gefertigt das hat hier auch eine Rückengiocharge auf der Klinge auf dem Klingenrücken ich habe das deswegen auch wie vorhin ein bisschen damit es nicht rosten kann André Sanagy der Opa von Patrick ist immer so dafür bekannt

31:45 gewesen in Thiers dass er sich mit modernen Materialien beschäftigt hat das ist ja ein Trend den wir auch heute wieder in der Vielfalt wenn du manche Kotellerien haben eine Webseite ein Internet auftritt die haben so Konfiguratoren das sind so Tools mit denen du dir auch eigene Messer zusammenstellen kannst das hat Dumbari zum Beispiel aber auch Claude Dorsomme hat so etwas das hat auch meines Wissens Honor Durand die haben auch so etwas diese modernen Materialien die bestehen hier drin das André seinerzeit in den 80er Jahren hier versucht Schildpatt zu imitieren Schildpatt ist auch ein klassisches Griffmaterial hierbei was hat er hier gemacht er hat so ein Harz genommen so ein Epoxidharz und hat da so einen anderen Stoff einfach reingespritzt hat das kalt werden lassen und dann war das ein Kunststoff den er einfach bearbeitet hierbei und wir sehen hierbei wenn wir das mal aufklappen diese Messer gehörten damals sozusagen weil das Interesse an diesen Messern in den 90er Jahren so ein bisschen am Wiedererwachen sozusagen hier Thiers hergestellt worden gibt es Fotos davon die sind im Familienbesitz

33:15 da sitzt André der so dann gerade fabriziert ein solches Thierry Bouchon und dieses hier hat eine Klingenprägung auch wenn man das oben an dieser Guillauche erkennt dass das Sanaju kommt auf die Marke des Kunden Salet ist ein traditionsreiches Unternehmen gegründet worden ist und zwar in Espaljon das ist heute der wo die Guitellerie Laguiole nombrax sitzt Salet gehört diesen ersten Gründerfamilien dieses Laguiole sozusagen in der Form wie du es hier jetzt siehst auch weiterentwickelt Salet der erste von denen das ist eine alte Schmiedefamilie und die haben zum Beispiel Marseille ist eine Regionalausstellung haben sich die drei Kutellerien Paget Kalmel als die Dynastie Kutellerien sozusagen heute zugeschrieben wird das Lajol erfunden zu haben und Salet mit diesen beiden Häusern zusammen sind der hat für eine hoch prämierte Ausgabe dieses Lajols da hat Salet Klinge gemacht Paget Rücken georgiert Kalmel hat hier eine wunderbare geschnitzte Form Elfenbein abgeliefert und das haben sie dann Joint Venture abgeliefert und haben dafür einen Preis gewonnen Firma Salet wurde Schluss Ende 90er Jahre auch Espallion existiert eines ganz seltenen Messer hier sozusagen Original

35:14 dieses Messer ist nur durch die Klingenprägung hier ein bisschen hier oben ausgedünnt Salet noch zuzuordnen Salet ist dann einfach aufgegeben worden Lajol Enonbrac hat dann davon Wesentlichen auch die Produktionsrechte übernommen und wir finden auch heute bei Lajol Enonbrac teilweise wieder Auflagen Stempel durchaus immer wieder mal ab und zu einsetzen ganz selten aber das ist so und das besondere hier dran ist dieses hier ist eine würden wir heute sagen ja eine sehr einfache Giochage also wenn du heute bei Le Fidele gucken würdest oder auch Henri Sanaju der gehört über die Geschwister André Sanaju natürlich auch zu der großen Familie Sanaju würde so ein ähnliches Dekor finden wo die Einfachheit der Fliege so wie sie gefeilt wird hier hervorsticht dieses Messer war früher eigentlich dem unteren und dem mittleren Segment was jetzt den Preis angeht zuzurechnen einfach dadurch dass hier ein modernes Material eben eingesetzt worden ist eben dieses nachempfundene Schildpad trotzdem ist es heute etwas was du auch für einen kleinen Preis historisch erwerben kannst jetzt auch noch mal klarer zu machen wie dieses Messer ist relativ

36:51 schwergängig das ist auch wieder charakteristisch es ist ohne Klingenschutz so dass es hier bisschen knarzen es ist hier aufgesetzt gearbeitet die Klinge und um sozusagen noch mal gleich in den Kontext einzubringen hast du hier offensichtlich gleich fabriziertes Messer auch Sanaju das hat jetzt Patrick Sanaju hat das hergestellt ungefähr Ende 80er Jahre und das jetzt Coutellerie Laguiole hergestellt und die Coutellerie Laguiole ist von Vater Christophe Durand das ist heute Chef Renaud Durand ist das hergestellt worden das ist ganz genau aufgebaut das ist Thuja Holz riecht wunderbar auch Kohlenstoff Stahl hergestellt und es trägt Marke doppelten Stierkopfes das ist also das was der Vater Honore Durand hergestellt und hat hier eben entsprechend Ausprägung Amricasso einer Zahl hier einfach systematisch eine Bestandszahl hochgezählt wird und das typische Fertigungsmuster was wir Rossignol finden Rossignol bis heute aktiv machen viel Arbeitsmessern aber auch Wiederauflagen sozusagen wo sie alte Formen noch haben Sanagis sind nicht immer nur selbstständig gewesen sondern haben auch mitgearbeitet und das eine Unterauftrags Arbeit gewesen über Rossignol gekommen Honore Durand Rossignol gegeben dieses Messer wurde dann Subunternehmer Vertrags

38:48 dazu noch mal kurz dass gerade Thier sehr viele Messerschmieden einfach viele Arbeiten weitergegeben haben Auftragsnehmer spezialisiert haben kleinere Bereiche bei der Herstellung eines Messers anzufertigen zum Beispiel auch Maklod Osorm in der ersten Generation spezialisiert einzelne Teilbereiche einer Messerherstellung könnte man schon vielleicht sagen zwar früheren Anfänge einer Industrialisierung einer Teilung Arbeit viele diesen kleinen Auftragsnehmer kleinere Bereiche gemacht haben hergestellt haben später dann entschieden wenn anderen diese Taschenmesser solches herstellen können auch Beispiel sagt auch Clodo Sorm welche heute auch eine Vielzahl Tier Laguiole Taschenmesser herstellt begann damals schon praktisch Werdegang viele heutige große heutige Schmieden da sind sozusagen in der Gründerzeit in der jetzt praktisch Wiederaufleben ungefähr seinen Ursprung findet also Tiefpunkt wirklich vielleicht kann man festmachen da hat Fradal sozusagen letzte große Marke Sonset Angélie Besset Ancheval aus seinem Besitz weiter veräußert da sind dann Markenrechte wurden dann übergeben irgendwo es ist historisch kann man vermuten kommt jetzt neue Trend Christian Lemasson einer Frankreich sehr viel beachteten Wissenschaftler Historiker sich jetzt Aufdecken Hintergründen bemühen dazu einiges Vermutungen natürlich angestellt wenn du das nachlesen willst dann kannst du ein bisschen

40:53 recherchieren oder seine Bücher einfach lesen auch die haben wir hier auch immer beachtet dabei dazu möchte ich nur ganz kurz sagen zu dem zu dem Korkenzieher wir sind hier zwar fünf Spiralen dennoch aus der Tradition heraus wie wir gehört haben kurz vor dem Jahrhundert ist diese Länge entstanden es mag sein dass damals die Weinflaschen oder die Korken der Weinflaschen kürzer waren als heute das habe ich jetzt nicht recherchiert jedenfalls kommt man heute mit dieser Länge nicht so gut hin ich würde sagen dass bestimmt 70 prozent der Weinflaschen gerade aus dem Bereich Deutschland Österreich mit diesem kleinen Korkenzieher nicht zu öffnen ist deswegen empfehlen wir nicht unbedingt ein solches Taschenmesser für unterwegs als Notlösung um Flaschen zu Weinflaschen zu öffnen sondern zusätzlich ein Sommelier zu kaufen oder zu erwerben welches eine viel viel längere Spirale hat und damit kann man so gut wie alle Weinflaschen öffnen einfach nur so als praktisches Beispiel nebenbei Ja und es ist auch ein faszinierendes Sammelgebiet diese Sommeliers die zusätzlich mit zu beachten in der Sammlung wenn dir das am Herzen liegt und die Sommeliers

42:12 sind auch wunderbar gearbeitet findet man ganz tolle Materialien die da verarbeitet werden gerade Claude dorsom tut sich da besonders mit edlen Materialien so Mammutelfenbein hervor wunderbare Giorgierungen findet man da was sehr auch nicht alltäglich ist dass man eben Hand Giorgierungen eben bei Sommeliers findet Man könnte jetzt denken dass man so ein Arbeitsmesser möglichst günstig auch hat aber das kannst du mal deinem eigenen Instinkt mal und deinem Entdecker Geist mal überlassen oder deine Lust auch einfach mal die unterschiedlichen neuen Designs auch mal zu entdecken so wie sie entstanden sind

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Justin Jernoiu - Mr. Laguiole
Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Justin Jernoiu (Mr. Laguiole) erstellt. Seit 2004 beschäftigt er sich mit original französischen Laguiole-Messern und betreibt die weltweit größte Spezialisierung auf handgefertigte Laguiole-Messer.

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