Vorausschau Interviews mit 8 Laguiole-Schmieden in Laguiole und Thiers
07.05.2023 44:34 Minuten 406 Aufrufe
Worum es geht
💜 Eine Übersicht meiner Reise nach Frankreich mit vielen Informationen Abseits der Interviews mit den Schmieden, einige Begebenheiten und interessante Infos. Eine sehr gute Vorbereitung auf die hochspannende anstehenden Videos mit den Interviews mit den 8 Laguiole-Schmieden in Thiers und Laguiole.
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Was wann im Video passiert
- 00:00 Begrüßung
- 04:14 ARCO VIP Bereich
- 09:10 Laguiole du Barry
- 20:00 Jean-Michel Cayron
- 22:21 Laguiole en Aubrac
- 25:00 Laguiole Honore Durand
- 29:46 Claude Dozorme
- 32:55 Goyon-Chazeau
- 35:39 Arbalete G. David
- 37:24 Le Fidele
- 41:25 Foto-Aktion
Was Mr. Laguiole im Video sagt
0:00 Hi, hier ist Mr. Laguiole. Ich war gerade in Frankreich und habe dort acht Schmieden besucht, vier Schmieden in Thiers, vier Schmieden in dem Dorf Laguiole oder drumherum. Ich habe mit den Chefs oder Inhabern dieser Schmieden jeweils ein Interview geführt und dabei immer die gleichen Fragen gestellt und ganz, ganz viele interessanten Sachen erfahren. In diesem Video möchte ich noch mal kurz ein bisschen über die Reise erzählen und ein bisschen über die Schmieden, was man vielleicht in den Interviews nicht so ganz deutlich heraushört.
0:37 Und dann werde ich anschließend nach und nach Stück für Stück jeweils die Interviews veröffentlichen und schauen wir erstmal ein paar allgemeine Sachen dazu. Bis gleich!
1:00 Von Wuppertal nach Laguiole in Frankreich sind ungefähr 1050 Kilometer und ich habe diese in einem Stück durchgefahren, habe dann zwölf Stunden gebraucht. Also ist schon eine Menge Fahrzeit. Es ging alles gut und ich habe schon am nächsten Tag angefangen, die Schmieden zu besuchen. Ich habe jeweils zwei Schmieden pro Tag besucht. Dann war ich zwei Tage in Laguiole, abends bin ich dann nach Thiers gefahren, da sind ungefähr 220 Kilometer und habe dann danach wiederum vier Schmieden in Thiers gefragt, interviewt und insgesamt habe ich dann also acht Schmieden gefragt.
1:47 Ich habe bei allen die gleichen Fragen gestellt oder weitgehend die gleichen Fragen und es ist sehr interessant, später mal, wenn man alle acht dann gesehen hat, einfach mal zu vergleichen, wie hat die eine Schmiede diese Frage beantwortet, wie steht die eine Schmiede dazu. Ich habe natürlich auch richtig interessante Fragen gestellt, wie zum Beispiel, wie verstehen sich die Schmieden untereinander, einmal in einem Dorf Laguiole, einmal in der Stadt Thiers und wie verstehen sich dann die beiden miteinander, Laguiole und Thiers, kämpfen die noch?
2:22 Wie verstehen die sich oder wie sehen die die Konkurrenz zu China? Sehen dies als Gefahr oder ist das gar kein Problem? Wie die Unterschiede zwischen den Stahlarten sind bzw. warum benutzen alle immer dieses 12C27 oder 14C28? Es gibt nämlich ganz, ganz viele andere Stahlarten und da werden wir erfahren, warum immer nur diese Stahlart benutzt wird, auch bezüglich Damast. Die einen benutzen Damast von der Firma Damasteel, auch in Schweden, die anderen benutzen von Balbach in Deutschland und andere wiederum benutzen ja nur Carbon-Damast-Stahl aus der Umgebung oder von größeren Firmen in Frankreich.
3:10 Also es ist ganz unterschiedlich, da werden die auch was dazu sagen und natürlich auch die persönlichen Geschichten der Inhaber oder der Schmieden, wie die Schmiede so entstanden ist. Da werden wir einiges erfahren, zum Beispiel Laguiole-du Barry kommt oder der Vater der jetzigen Inhaberin kommt ursprünglich aus Portugal. Sehr interessant. Le Fidele hat weiter zurück einige Wurzeln in Italien, auch sehr interessant. Und ja, so erfährt man ganz, ganz viele andere Geschichten, die man sonst im telefonischen oder im schriftlichen Kontakt nicht so unbedingt erfährt.
3:47 Und ich habe eine ganze Menge dann für euch erreicht. Ich hoffe jetzt ganz kurz zu den ganzen einzelnen Firmen oder was ich so erfahren habe, was vielleicht in den Interviews nicht so unbedingt rübergekommen ist. Nehmen wir mal ganz kurz, ich habe jedes Mal, wo ich mit dem Interview fertig war, einen ganz kurzen, zweiminütigen Feedback gegeben. Und das alles findet ihr natürlich in dem neuen Bereich Arco VIP. Und dort habe ich jetzt auch noch ein Unboxing gemacht und da werde ich Stück für Stück immer wieder so kleine Videos von, ja, eine Minute bis maximal fünf Minuten einstellen.
4:28 Und dieser Bereich, dieser Arco VIP findet hier auf unserer neuen OLC Seite. Das ist die Original Laguiole Community. Und ich kann heute schon mal sagen, das hört sich vielleicht abgehoben ab, aber das ist natürlich die größte Laguiole Community. Nicht zuletzt deswegen, weil sie einfach die einzige ist derzeit. Und da kannst du ganz viele neue Sachen erfahren. Da kannst du Fragen stellen, da kannst du dich beraten lassen, da kannst du mithelfen bei der Entwicklung von neuen Editionen. Kommt gleich dazu, denn ich habe versucht, bei dieser Reise die Schmieden mit einzubinden in diese OLC Community.
5:10 Und in dieser OLC Community ganz, ganz unten gibt es auch einen Bereich, der nennt sich Arco VIP Bereich. Und diejenigen, die dort Zugang haben, nennen wir Arconia. Zu der OLC allgemein haben alle Zugang, die auf unserer Seite registriert sind. Das kostet nicht. Jeder kann sie registrieren und kann dort die Inhalte dann lesen. Die Übersicht, das heißt die Themen und die Kategorien, kann jeder lesen. Jeder Besucher der Seite, das heißt da muss man sich nicht registrieren. Aber um die Inhalte dann zu lesen, die einzelnen Beiträge zu den Themen, da muss man sich auf der Internetseite Original Laguiole einmal anmelden, Zugang sich anlegen.
5:54 Und dann kann man sich anmelden und dort alles lesen. Jetzt kommen wir zu dem unteren Bereich, der Arco VIP Bereich. Der ist erstmal in einem Umrandu in Rot, wenn man keinen Zugang dazu hat. Und wenn man Zugang dazu hat, wenn man gerechtigt ist, dann ist dieser Umfeld grün. Und da kann man auch die Inhalte sehen. Und das werde ich jetzt immer wieder Stück für Stück vergrößern. Denn zu diesem Bereich haben erst einmal alle unsere OL Premium Gold Kunden Zugang.
6:25 Denn dieser Bereich ist dafür gemacht, für diejenigen, die uns in der YouTube Arbeit unterstützen. Ich habe ja in diesem Video hier oben mal gezeigt, wie ein solches Video, wie das hier entsteht. Wo ich ja zwischen 8 und 12 Stunden brauche pro Video. Und ich veröffentliche zwei Videos pro Woche. Also eine ganze Menge Zeit. Jetzt war ich in Frankreich, habe da entsprechend auch diese Videos gemacht. Kommen wir gleich kurz dazu.
6:55 Sehr viel Arbeit, sehr viel Know-how, dass ich mich ein eignen muss. Technische Geräte werden wir auch noch später sehen. Und das alles kostet natürlich viel Geld und Zeit. Und wir möchten aber auf der anderen Seite, dass diese Videos für dich so eine Art Entspannung da bedeuten oder darstellen. Und deswegen möchten wir keine Werbung einblenden in diesem Video, wie eigentlich alle unsere Mitbewerber.
7:25 Wir möchten die Werbe frei halten. Damit erzielen wir dadurch ja keine Einnahmen. Und meine Frage oder mit der Neustadt ist ja, wenn du unsere YouTube Arbeit unterstützen möchtest, freuen wir uns, wenn du mit uns, wenn du uns mit einem kleinen Beitrag monatlich unterstützt. In dem OLC siehst du ja, oder blende ich gerade ein, wie das da funktioniert, was du da alles sehen wirst. Und wir würden uns freuen, wenn du uns unterstützt. Gerade wenn du zum Beispiel nicht bei Original AG Olde deine Produkte kaufst, also welche Brunnen auch immer.
7:59 Aber gerne die Videos, die ich produziere, einfach genießen möchtest. Und da würde wir uns natürlich freuen, wenn du eben halt nicht durch Käufe bei Original AG Olde, so wie die Eul Premium Goldkunde unterstützt. Dann einfach vielleicht durch einen monatlichen Beitrag. Da würden wir uns sehr, sehr freuen. Im Gegenzug schalten wir diesen ARCO VIP Bereich frei, sodass du Zugang hast zu noch mehr Inhalten, noch mehr kurze Videos, die ich mache. Zum Beispiel über ein Paket von Voisier, steht jetzt gerade dort, wie ich das auspacke, wie der das einpackt, was man da alle so sieht.
8:39 Dann kurze Feedbacks von Reisen, wo ich eben war. Das, was normale Kunden, die nicht in diesem ARCO VIP Bereich sind, nicht sehen können. Und das stelle ich jetzt nochmal extra zur Verfügung als Dankeschön für deine Unterstützung. Das heißt also, alle Eul Premium Goldkunden haben Zugang dazu. Da werdet ihr sehen, wenn du dich einloggst oder solche Kunden bist, ist das schon direkt grün. Das heißt, du kannst dich da direkt einloggen und alles sehen. Oder wenn du zu denen gehörst, die uns entsprechend finanziell unterstützen.
9:10 Zusätzlich zu diesen Inhalten habe ich also diese Interviews gemacht. Die werde ich nach und nach veröffentlichen.
9:19 Ich habe angefangen mit der Schmiede Laguul du Barry. Das war die erste Schmiede, die ich interviewt habe. Dieses Interview habe ich heute mit diesem Video gleichzeitig veröffentlicht. Und ich muss sagen, das ist doch relativ gelungen. Das sind meine ersten Interviews mit den Schmieden. Habe ich vorher auch noch nie gemacht. Und man kann aber auch schon sehen, hier und da werdet ihr dann, wenn ihr reinschaut. Ich musste auch erst mal mich zurechtfinden. Und man hat natürlich nicht ewig lange Zeit, alles perfekt einzustellen.
9:51 So wie ich vielleicht hier in dem Studio mache. Deswegen hat man schon mal, man sieht ja, wenn ich verschiedene, ich habe drei Kameras benutzt. Eine Kamera, also das iPad, wo wir beide drauf sind. Dann eine Kamera nur für den einen Gesprächspartner und die andere Kamera für mich. Also insgesamt drei Kameras mit entsprechender Beleuchtung. Und manchmal habe ich ja natürlich diese Kameras nie so perfekt eingestellt von Helligkeit. Deswegen sind es manchmal ein bisschen kältere Töne, manchmal ein bisschen wärmere Töne.
10:19 Da sieht man ja, wenn ich die Schnitte mache, da möchte ich mich jetzt schon mal praktisch dafür entschuldigen. Ich muss ja auch noch in diesem YouTube-Bereich mit hineinwachsen. Und in diese neue Art der Darstellung mit den Interviews. Da habe ich alles aufgebaut bei Elodie. Und dann haben wir das Interview begonnen. Und ich muss sagen, das war sehr, sehr aufregend. Auch für mich war mein erstes Interview. Und vor allem, es war sehr außergewöhnlich, weil ich die Fragen auf Deutsch gestellt habe.
10:53 Elodie hat auf, oder genauso wie alle anderen, auch französisch geantwortet. Und wir müssen natürlich gucken, dass wir beide die gleichen Fragen natürlich beantworten. Oder dass sie auf die Frage antwortet, die ich auch stelle. Und nicht in dem Blatt Papier, dass sie als Gedankenstützer oder ich auch hatten, dass wir da verrutschen. Und ich stelle eine Frage auf Deutsch und sie antwortet auf Französisch auf eine ganz andere Frage. Zum Glück verstehe ich so ein bisschen französisch, nicht allzu viel.
11:22 Aber ich kann so ein bisschen den Zusammenhang heraushören, sodass ich natürlich einschätzen kann, so ein bisschen, geht sie zumindest auf diese Frage ein, die ich gestellt habe oder nicht. Ich muss sagen, das hat sehr, sehr gut geklappt, war sehr, sehr schön, erfolgreich. Ich habe für ein Interview ungefähr drei Stunden gebraucht. Und letztlich, das Interview ist dann gekürzt, also nicht gekürzt, sondern dann geschnitten. Gerade mal 15 Minuten lang. Das ist sehr interessant auch für mich, das zu erfahren.
11:53 Ich habe dann natürlich für die Übersetzung sehr, sehr lange gebraucht. Und ich habe es ja immer versucht mit einer App, das heißt, ich habe das Handy dagegen gehalten, gegen den Bildschirm. Und dann hat diese App entsprechend übersetzt. Und das war sehr, sehr schwierig. Einfach, weil natürlich die ganzen Gesprächspartner von mir ja keine richtig geübten YouTuber oder Interviewnehmer sind. Und deswegen, Bern, wollten wir auch nicht einen Satz komplett, sondern sprechen ja schon mal dazwischen. Ja, es ist vielleicht so, nee, da ist so viel anders.
12:29 Das heißt also, die sprechen umgangssprachlich und nicht fernsehgerecht mit Sätzen von Anfang bis Ende Punkt. Und da hat natürlich so eine App schon ihre Schwierigkeiten. Und dann haben wir aber noch den Bernhard angesprochen. Den haben wir gerade in der Walk of Fame vorgestellt. Und der hat sich echt bereit erklärt, für uns zu übersetzen. Er ist ein All Premium Goldkunde und ein sehr, sehr treuer Kunde. Und der hat sich wirklich für uns bereit erklärt, ohne Gegenleistung, also Wahnsinn, ohne Gegenleistung.
13:04 Also entsprechend die Übersetzung, die ich mit der App gemacht habe, ein bisschen durchzuschauen, zu gucken, was sagt Elodie? Passt das zu dem Text ganz genau? Denn manchmal kommt es auch Feinheiten. Und das haben wir nachher gesehen, der Korrektor, der mir geschickt hat. Manche Sachen sind falsch übersetzt worden, nicht vollständig. Der Zusammenhang war nicht so richtig dargestellt. Also ich bin wirklich sehr, sehr glücklich, dass der Bernhard uns geholfen hat. Vielen, vielen Dank. Und auch noch unentgeltlich, also kann ich sagen, wow.
13:33 Aber ich finde diese Laguiole-Community fantastisch. Denn nicht nur der Herr Bernhard hilft uns, sondern es sind auch andere dabei, kann man in dieser Walk of Fame in der OLC sehen. Der Herr Bruno hilft uns mit den Fotos, er ist ein Mitmoderator bei der OLC. Andere helfen uns mit der Entwicklung der Editionen. Also es gibt ganz viele, die Teil der Laguiole-Welt sehen und sich gerne einsetzen. Und da möchte ich mich an dieser Stelle wirklich noch bedanken. Nicht nur an Bernhard, sondern alle, an all die wirklich Teil dieser Laguiole-Welt sind und uns wirklich tatkräftig unterstützen.
14:11 Da bin ich wirklich wahnsinnig dankbar. Auch zum Beispiel gerade in diesem Fall hier bei der Übersetzung, da wäre einiges, haben wir nachher gemerkt, gar nicht so deutlich geworden bei dem Übersetzen. Ja, in sofern bin ich sehr, sehr dankbar. Und das ist natürlich sehr, sehr viel Arbeit. Das heißt, ich brauche, sag mal, für diese 15 Minuten Video auch nochmal ungefähr, habe ich ja drei Stunden gebraucht. Plus dann die Arbeit von Bernhard, das alles zu korrigieren. Dann nochmal meine Korrektur.
14:40 Also es ist nicht so ganz, ganz einfach. Auch wenn es dann nachher im Video, die 15 Minuten, wie im Flug vergehen. Und deswegen werde ich jetzt, ich sage die Zeiten, deswegen, weil ich werde natürlich mehrere Wochen brauchen, bis ich alle restlichen sieben Interviews veröffentlichen kann. Deswegen sei gespannt und abonniere den YouTube-Kanal, damit du alle Interviews natürlich nicht verpasst und immer informiert wirst. Denk an, am besten auch die Glocke aktivieren, damit wenn ich ein neues Video veröffentliche, darüber informiert warst.
15:13 So, nachdem ich die Elodie interviewt habe, die war super, super nett, hat uns das ganze Atelier gezeigt und auch über alles informiert. Da, wo du normalerweise, wenn du da drin bist, nicht unbedingt so Einblick hast. Das gilt auch für die anderen Schmieden, wie sie natürlich in alle Ecken und der Schmiede mit reingekommen, wo man teilweise natürlich auch Sicherheitsgründen auch nicht als Besucher da rein kann. Und da gewinnt man noch ganz andere Einblicke. Und so haben wir zum Beispiel auch bei Elodie erfahren, warum so viele Schmieden dieses 12C27 Stahl einsetzen.
15:52 Es liegt einfach daran, dass sie zwar, wie nennt das eine Schmiede, im Französischen gibt es ja zwei Wörter dafür. Einmal Coutelier, das ist der Messermacher. Und einmal der Forgeron. Für uns ist der Messerschmied, könnte man sagen. Das heißt, wer der wirklich das Metall erhitzt, in dem Ofen macht, dann natürlich mit dem Hammer schmiedet. Das ist der Schmied sozusagen. Und du Barry, so wie viele andere, kleinere, sind eher, könnte man sagen, ein Messerschmied. Also nicht als Messerschmied eigentlich zu verstehen.
16:27 Und sie kaufen natürlich die Klingen und auch teilweise den Rücken mit der angeschmiedeten Bienen. Kaufen sie ja schon direkt fertig. Also ohne die Biene, ohne die Verzierung der Biene. Die ist ja natürlich einfach nur als Dreieck daran geschmiedet. Und das kaufen sie in Montézic. In Montézic ist ja ungefähr so 25 Kilometer entfernt von Laguiole. Da ist eine Schmiede, die das alles vorbereitet und für die meisten Schmieden zur Verfügung stellt oder verkauft. Diese Schmiede gehört dann Laguiole in Aubrac.
17:00 Da weiß man da so ein bisschen die Hintergründe, die Zusammenhänge. Sehr interessant. Und sie kauft die Sachen dort ein. Das heißt also, sie hat gar nicht die Möglichkeit, ganz andere Stahlarten zu nehmen. Denn dann müsste sie ja diese andere Stahlart ja schmieden. Und das macht sie ja nicht. Sie ist ein Coutelier. Das heißt also, Laguiole-Bari stellt dann die Messer zusammen, graviert die, macht da die Kunstarbeit. Und deswegen hat sie gar nicht die Möglichkeit, völlig andere Stahlarten zu kaufen.
17:30 Kauft das ganze Paket in Montézic ein. Das ist natürlich auch eine Erklärung, warum diese Kleider und Schmieden diese Stahlart benutzen. Weiterhin haben wir erfahren, dass sie zum Beispiel diese besonders tollen Gravuren, das ist eine Skorpion zum Beispiel, das wir jetzt hier gerade zeigen, dass du hier siehst, das hat ja nicht die Laguiole-Bari gemacht, sondern, das ist sehr interessant zu erfahren, sie arbeitet mit Céline. Céline ist die Ehefrau von Jeanne-Michel Cairo. Das heißt also, diese ganz tollen Arbeiten, nicht das Messer, sondern die Bienen, die werden von Céline gemacht.
18:10 Und da haben wir auch natürlich als zweites Interview mit Jeanne-Michel Cairo, da habe ich da die Céline kennengelernt. Und sie hat gesagt, dass sie vom Beruf her Juwelierin ist. Insofern ist sie ja schon künstlich begabt. Sie hat auch eine eigene Kollektion an sehr schönen Schmuck. Das werden wir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Programm aufnehmen. Und sie hat da gesehen, wie der Jeanne-Michel Cairo, der ist ja einer der besten Messermacher in Frankreich, der ist ja auch prämiert.
18:42 In Frankreich gibt es ja einige Wettbewerbe, wo man in bestimmten Messerkategorien Preise gewinnen kann. Und er hat auch einer dieser Preise gehört, als einer der besten Messermacher Frankreich. Und er graviert natürlich und gestaltet seine Bienen für sich. Da habt ihr bei uns in den Shop gesehen, wir haben ganz viele Messer von ihm. Da sind wir auch ganz stolz, als Einzige in Deutschland seine Messer zu verkaufen. Und sie hat gesehen, wie er das macht. Und das hat ihr so viel Lust gemacht, das zu sagen, hey, ich will das auch mal probieren.
19:13 Ich bin ja schließlich auch künstlich begabt. Dann ging sie praktisch in die Ausbildung bei ihrem Mann und selber diese Bienen zu gestalten. Deja Michelle Cairo möchte aber selbst seine eigenen Bienen machen. Insofern arbeitet sie nicht für ihren Mann, sondern für andere Schmieden. Unter anderem für Laguioldubari. Und das finde ich total interessant. Das heißt, wenn Laguldubari mal, auch in unserem Auftrag, mal besondere Bienen macht, dann gibt sie die Aufträge an Selina und sie macht das für sich. Finde ich total interessant, diese Zusammenhänge.
19:48 Auch da so ein bisschen hinter, nein, nicht hinterrücks, das ist das falsche Wort, sondern so aus der, naja, so dieser Passieren, die nicht so ganz offensichtlich sind. Dann haben wir, da waren wir am gleichen Tag, am Nachmittag bei Jean-Michel Cairo. Sehr, sehr, sehr interessant. Er hat direkt sein Haus gezahlt und sein Atelier. Der ist, der Jean-Michel Cairo ist der einzige Messermacher, der in Laguiold geboren ist und in Laguiold seine Messer fertig. Das heißt, er ist wirklich 100% made in Laguiold.
20:25 Nicht nur made, sondern auch wirklich von seiner eigenen Geschichte. Finde ich sehr, sehr interessant. Und er hat auch eine Tochter, sechs Jahre. Und interessanterweise war seine Tochter einer meiner größten Fans. Er sagte, dass sie sich alle meine Videos anguckt. Sie versteht zwar gar nichts, was ich da sage, in Deutsch. Aber sie mag das, wie ich die Messer vorstelle. Und da wollte sie direkt zu mir kommen. Dann hat sie mir direkt ihre Visitenkarte, hat das eine ganz süße Visitenkarte mir gegeben.
20:53 Dann hat sie mir auch ein Messer gezeigt. Sehr interessant. Schon mit sechs Jahren hat sie ihr erstes Laguiold gemacht, komplett aus Holz. Aber es sieht wirklich wie ein Laguiold aus. Und es lässt sich auf und zu klappen, genauso wie Laguiold. Total interessant, dass sie das schon in der Schule, in der ersten Stufe direkt so alles Handarbeit, so was haben und praktisch damit schon aufwachsen. Das fand ich sehr, sehr spannend. Und ja, da haben wir das Interview mit ihm gemacht.
21:20 Das werdet ihr dann später sehen. Das fand ich sehr, sehr interessant und aufschlussreich. Allerdings darf man sich nicht so vorstellen, dass sie das Interview so richtig professionell ablaufen wie im Fernseher. Das sind ja keine Fernsehstars. Da sind teilweise wirklich Handwerker, die sonst niemals im Fernseher auftreten, keinen YouTube-Kanal haben oder sonst irgendeine Erfahrung haben. Das heißt, sie sind natürlich auch ein bisschen schüchtern, laut, die sind ein bisschen unsicher. Deswegen haben wir drei Stunden Interview gedreht praktisch und dann wieder geschnitten auf die paar Fragen, weil das war ja nicht so einfach.
21:58 Aber ich finde das eben gerade authentisch. Ich bin sehr natürlich und nicht so professionell wie einer von den ganz großen Schmieden. Die sind natürlich total wässig und reden ganz normal, als wenn das jeden Tag machen. Aber gerade bei diesen kleinen Schmieden, die sehr natürlich und süß, wie die sich verhalten, wie die sprechen, wie die Antworten, sehr, sehr, sehr interessant. Am nächsten Tag waren wir dann bei Laguiole enobrac. Das ist jetzt mittlerweile die größte Schmiede in Frankreich, die Laguiole-Messer herstellt.
22:31 Früher war vorgestellt, heute ist Laguiole enobrac. Und da haben wir auch mit dem Chef gesprochen, mit Christian Wallard. Und auch eine ganze Menge darüber erfahren, auch ein bisschen von den Hintergründen. War sehr, sehr interessant. Wir haben auch interessante Fragen gestellt, wie ich im Schnee sagte. Und anschließend bin ich auch von Christian Wallard zum Mittagessen eingeladen. Im sehr, sehr guten Restaurant. Drei-Gänge-Menü dann gehabt. Sehr, sehr lecker, sehr interessant. Ich liebe, wenn ich irgendwo im Ausland bin, da wirklich die landestypische Küche zu genießen.
23:07 Und deswegen sage ich auch, ich soll einfach bestellen, was er meint, dass es eben landestypisch ist. Und das war wirklich super lecker. Sehr, sehr schön gemacht.
23:17 Also der kommt aus Espanion. Da sind 20 Kilometer von Laguiole entfernt. Eine relativ kleine Stadt ist. War das ist ja schon wirklich phänomenal gut. Könnte man fast schon hier enttatt essen. Ja, da haben wir auch eher Barmiddellproduktion. Und haben wir dann, es gibt andere Mitbewerber, die zeigen zum Beispiel, wie ein Laguiole von Anfang bis Ende geht. Das gibt es ja schon. Das wollten wir jetzt nicht mal zeigen. Das Gleiche, was unsere Mitbewerber auch zeigen. Und wir dort entsprechend nachschauen.
23:49 Aber wir haben einen Durchgang gemacht, durch die Werkstatt, sodass wir ein bisschen so einen Eindruck haben, wie das da aussieht. Und interessanterweise hat er uns seinen schnellsten Mitarbeiter vorgestellt. Und der hat wirklich für uns innerhalb von ein paar Minuten ein Laguiole zusammengesetzt, dass ich auch wirklich schon Schwierigkeiten hatte, mit der Kamera hin und her zu laufen. Das wird man dann sehen in der Liveaufnahme, dass ich manchmal gar nicht so mitkomme. So schnell war er dann mit der Fertigung.
24:18 Das hat ein paar Minuten gedauert. Sehr interessant. Natürlich nicht der komplette Bau. Das heißt, die Teile waren schon bereits ein bisschen vorgearbeitet. Das heißt, man sieht wirklich nur der Bereich, wie das Laguiole zusammengesetzt wird und nicht jetzt alles. Weil davor müssen die Teile vorbereitet sein. Danach müssen die Teile entsprechend geschliffen, poliert werden, geschärft werden. Das haben wir nicht mehr gefilmt. Wir haben nur gefilmt den Teil, wo er diese Einzelteile zu einem funktionierenden Laguiole zusammensetzt. Das finde ich sehr, sehr spannend, wie wahnsinnig schnell er das gemacht hat.
24:52 Das sind natürlich, ich glaube, 20 Jahre, wo er da schon arbeitet. Das war sehr, sehr interessant. Und danach, nach dem Mittagessen, bin ich sofort wieder zurückgeflitzt nach Laguiole und habe dort ein Interview gemacht bei der Schmiede Laguiole Honoré Durand. Dort ist der Vater, der das gegründet hat, das Unternehmen. Dann haben die Kinder das übernommen. Der Honoré Durand, der arbeitet auch nur, der leitet alles. Aber jetzt haben wir auch einen Sohn, der ist 24 Jahre alt und der hat bestimmte Teile der Arbeiterfirma übernommen und arbeitete sie so langsam hinein.
25:33 Unter anderem war er auch für mich dann zuständig für das Interview. Und wir haben das Interview dann mit ihm gemacht. War sehr, sehr interessant, weil sonst bei den Schmieden mache ich dann Interviews mit den anderen, die natürlich eher in meinem Alter oder älter sind. Und jetzt durfte ich ja ein Interview machen mit dem Nachfolger, praktisch die dritte Generation. Er hat es jetzt noch nicht übernommen. Sein Vater ist ja noch in der Führung, aber Stück für Stück würde dann eines Tages das wahrscheinlich übernehmen.
26:02 Und war sehr interessant, mit ihm, 24 Jahre alt, das Interview zu machen. Und er hat uns dann noch den Betrieb gezeigt. War sehr interessant, auch in den Laguiole von Nori Durand, hat natürlich die Möglichkeit für Besucher, dort Teile der Werkstatt zu sehen, die natürlich entsprechend abgesperrt sind und sicher sind. Er hat auch ein Museum, wo man wirklich die Geschichte sehen kann von den Laguiole Messern. Aber ich durfte natürlich auch in den Bereichen gehen, wo normalerweise kein Besucher rein darf.
26:35 Da habe ich auch Aufnahmen gemacht. Und da hat er uns gezeigt, er hat ganz neu seit kurzer Zeit eine Maschine gekauft, das praktisch die Bleche für die Steakmesser nochmal schärft. Das heißt also, aus dem Blech wird erstmal herausgeschnitten mit dem Laser. Und dann wird dieses Blech nochmal vorne die Kanten gemacht. Und dafür hat er eine Maschine aus Deutschland ganz neu gekauft, sogar aus Wuppertal. Und er meinte, bei dem Vergleich mit den anderen wäre das einfach derzeit die beste Maschine, die es auf dem Markt gibt für diese spezielle Aufgabe.
27:11 Und war ganz stolz, dass die Maschine so toll sich bedienen lässt und so wahnsinnig toll arbeitet. Und ich fand es echt cool, dass eben so eine französische Schmiede deutsche Maschinen benutzt. Aber das haben wir später bei Closom auch gesehen. Die benutzen da schon länger deutsche Maschinen, weil die einfach in vielen Bereichen führend und sind und einfach zuverlässig. Aber er war auch wahnsinnig aufgeregt zu zeigen, hier, ich habe jetzt eine deutsche Maschine und mache hier eine richtig tolle Arbeit.
27:38 Laguiole von Noriduron macht wirklich auch wahnsinnig tolle Messer, die sehr, sehr gut und hochprofessionell aussehen, auch sehr gut verarbeitet sind. Und sofern passt er wieder hier eine deutsche Maschine, eingesetzt. War sehr, sehr spannend und habe dann in seiner Werkstatt auch vieles gesehen. Unter anderem auch das Museum, wo ich nur ganz kurz mal durchgeschaut habe, soll auch ein bisschen spannend sein für dich, wenn du eines Tages mal dahin gehst. Und da haben wir auch erfahren, zum Beispiel, dass früher, war auch eine Frage von euch, waren diese Laguiole-Messe nicht nur so für die Bauern, für die wirklich, für diejenigen, die sozusagen kein Geld hatten, so als ganz einfache Messer, sondern es waren auch damals vor 150, 200 Jahren Kunstwerke, die wirklich reich verziert waren, die mit Elfen, damals mit Elefanten, Elfenbeinen, natürlich bestückt waren in den Griffen.
28:32 Und das war benutzt worden, zum Beispiel, hat er uns erklärt, am Eingang, in den großen Häuser, Herrenhäuser, war natürlich am Eingangbereich so ein schönes Laguiole ausgestellt, aufgemacht, sodass die Besucher, die dich schon sehen konnten, der hat ein tolles Laguiole, sozusagen als Statussymbol. Und ebenfalls hatten auch viele Damen die kleineren Laguioles, die ebenfalls ganz toll verziert und ganz tolle Kunstwerke waren. Und wenn Damen in so einem Damenkreis sich unterhalten haben, dann haben die einfach mal einen Apfel rausgeholt da reingeschnitten mit dem Laguiole, ebenfalls als Statussymbol, um zu zeigen, hey, guck mal, was ich mir leisten kann, guck mal, was ich für ein tolles Laguiole-Messer haben.
29:14 Das heißt also, diese Tradition der Laguiole-Messer ist da schon tiefer verankert, auch in allen gesellschaftlichen Schichten. Es war also nicht nur bei den Hirten wirklich als Alltagsmesser benutzt, sondern auch später, nee, später, sondern auch bei den anderen Schichten als Statussymbol. Deswegen gab es die in allen Preisklassen schon immer. Nicht nur heute, weil heute haben wir auch von 70, 80 Euro bis eben 7, 8.000 Euro ist ja alles dabei. Und das gab es dann so schon immer. Ja, danach bin ich am gleichen Tag noch nach Thiers gefahren.
29:48 Und dort habe ich am nächsten Tag wieder Interviews gehabt. Dann direkt morgens mit Claude Dosson, nachmittags mit Coulon-Chanson. So, Claude Dosson hat ja letztes Jahr die Führung gewechselt, das heißt die Claude Dosson, die in der vierten Generation die Schmiede geführt hat, auch als eine der wenigen Frauen in diesem Bereich, in dieser Messermacher-Bereich. Der hat letztes Jahr die Firma verkauft und der Chef, der dort war, der war privat ein bisschen in Anspruch genommen worden, konnte speziell jetzt, ist ihm was dazwischen gekommen, kurzfristig, und er konnte nicht an das Interview teilnehmen.
30:34 Und da ist die Claude Dosson eingesprungen. Sie ist also nicht mehr die Chefin der Firma Claude Dosson, aber sie weiß natürlich wahnsinnig viel. Sie hat ja praktisch ihr Leben lang geleitet und sie ist immer noch sozusagen die Botschafterin der Marke Claude Dosson und hat da mit uns gesprochen, dass sie sagte, das ist jetzt der letzte Interview, da sie extra für mich gekommen ist, sie arbeitet ja nicht mehr da und hat mit mir dann das Interview gemacht und sie meinte, das ist jetzt aber das letzte, Auftritt war für uns eine besondere Ehre und wir haben da auch ganz, ganz viele erfahren, die sehr, sehr herzlich, sehr emotional und wir haben da wirklich wahnsinnig viele neue Sachen erfahren, sehr interessante Sachen.
31:18 Zum Beispiel hat sie auch gesagt, dass der Name Laguiole von der Messermacher in Intièr vergeben wurde, denn früher hatten die Messer keinen Namen, sondern es gab verschiedene Dörfer in Frankreich oder Städtchen, ihre eigene Messer hatten, passend zu dem Beruf, das da besonders wichtig war und dann haben diese Dörfer in Intièr die Bestellung gemacht, hier war die Messermacher Hauptstadt in Frankreich und haben dann gesagt, hey, mach mal 100 Stück von dieser Messerart. Laguiole hat er auch da bestellt und andere auch und damit die natürlich so ein bisschen, ja, so eine Artikelnummer haben, für dieses Messer, Name haben für dieses Messer, haben die jeweils eingebürgert, dass die Messer so heißen, wie die Region oder die Stadt, die das auch bestellt hat.
32:10 So ist auch so interessant zu wissen, wie im Namen Frankreich natürlich der Messer entstanden sind und unter anderem wurde auch so den Namen Laguiole-Messer vergeben, weil das speziell für die Leute in Laguiole vergeben wurde. Das fand ich sehr, sehr interessant. Auf jeden Fall, wir haben eine sehr lange Beziehung, Geschäftsbeziehung mit Claude Somme und da war auch ein super Interview und wir sind da auch ebenfalls zu, oder wir, ich bin da eingeladen worden, ich bin alleine unterwegs gewesen, ich bin da eingeladen worden, ebenfalls zum Mittagessen, in einem sehr, sehr guten Restaurant wieder.
32:44 Nochmal vielen Dank auch an Claude Somme dafür für die Einladung. War sehr, sehr herzlich, sehr, sehr nett. Und Nachmittag sind wir dann, bin ich dann zu Björnstein so gekommen, da zeige ich jetzt im Anschluss auch die Bilder, wie das aussieht, dieser Aufbau mit dem, mit diesem, ja, Lichter, die ich hatte, Lichter, drei Kameras und Mikrofon und wie das alles aussieht, dass du so ein bisschen Einblick hast, das alles aussieht. Und da war auch sehr interessant, da haben wir zum Beispiel erfahren, das kommt die Mitte, bin ich rüber, deswegen dieses Video hier, um ein paar Sachen zu erfahren.
33:22 War sehr interessant, dass die Tradition in Thiers ist schon immer so gewesen, dass es zum Beispiel eine Firma gibt, gab, die Messer gemacht hat und die hatte natürlich dort in dem Betrieb einige Mitarbeiter, aber, und das ist interessant, gab es auch viele andere Mitarbeiter, die zu Hause ihre Mini-Werkstatt hatten, spezielle Aufgabe und dann die verschiedenen Schmieden haben dann natürlich die Aufträge weitergegeben an diese einzelnen Mitarbeiter, die zu Hause waren und die haben dort nur eine gewisse Arbeit gemacht, also nicht das ganze Messer, sondern nur poliert oder nur geschraubt oder eine besondere Arbeit und das ist interessant zu wissen, so ein bisschen Industrialisierung im Homeoffice, also Homeoffice gab es damals schon sozusagen Home-Werkstatt und diese Mitarbeiter haben dann auch für mehrere Schmieden gearbeitet und interessanterweise ist, dass auch heute noch so ist.
34:19 Goeia-Chasso hat einige Mitarbeiter, die tatsächlich zu Hause arbeiten, sie vergibt dort die Aufträge und diese Mitarbeiter arbeiten auch für andere, die sind also unabhängig und dementsprechend Aufträge von mehreren Schmieden. Sehr interessante Zusammenarbeit und so ist es praktisch, dass natürlich nicht so viele Mitarbeiter hier an einem Ort sind, man muss nicht ständig expandieren mit den Räumlichkeiten. Goeia-Chasso hat auch jetzt in der zweiten Generation diesen Betrieb übernommen von ihrem Vater und das natürlich auch die Örtlichkeiten begrenzt. Sie will eine ganze Menge umplanen, ändern, aber erst einmal muss ich mit dem beleben, was ich da hat praktisch und das Weiterentwickelstück für Stück.
35:01 Sehr interessant ist, dass diese neue Generation, die jetzt kommt, die setzen sich sehr viel auch in der sozialen Medien, das was früher, sagen wir mal die Väter, das nicht gemacht haben. Die haben hauptsächlich ein Messer gemacht, haben sich darauf konzentriert, die Messer zu machen und die neuen, jetzt die neue Generation, die setzen viel Wert auf soziale Medien, sich darstellen, Fotos machen, Produkte präsentieren und immer wieder auch neue Kreationen entwickeln. Das war auch eine der Fragen, zum Beispiel, wo werden die Messer entwickelt, manchmal in Außenbüros, Außendesignbüro sogar, manchmal in der eigenen Firma selber, also war sehr, sehr interessant.
35:39 Danach am nächsten Tag bin ich dann zu der Schmiede Arbalete gegangen, Arbalete ist die älteste Schmiede in der Orteers, und hat eine sehr, sehr lange Tradition und die haben jetzt also komplett neues Gebäude gemacht, sehr, sehr schön, wo alles zusammen ist, also Geschäftsträume, wo du ja entsprechend kaufen kannst, direkt, da kann man auch ein bisschen besuchen, die Werkstatt und da haben wir auch die Werkstatt besucht und ein paar Videos gemacht dort und mit ihnen zusammen werden wir jetzt zwei neue Editionen für Chevalier Laguiole machen und das werden wir mit dir gemeinsam entwickeln, das heißt also, wir werden in unserer OLC, der Original Laguiole Community, diese Aufgabe vorstellen, wir haben da schon ein paar Vorgaben, ein paar Ideen schon, wie das auszusehen hat, das werden wir da einstellen und dann kannst du dich daran beteiligen, wenn du möchtest und mitentwickeln, zum Beispiel, welche Griffe besser passen, welche Farben und so weiter, da kannst du gerne, wenn du dich das interessiert, mitmachen, das ist, wie heute, in dem Bereich, der für alle öffentlich ist und da kannst du gerne
36:48 dich daran beteiligen und da machen wir praktisch dieses Jahr diese zwei besondere Editionen mit Arbalete und nochmal kurz zurück, die Chevalier Laguiole, das ist ja unsere eigene Marke, und designen die Messer, teilweise mit euch zusammen und lassen es da von allen Schmieden, die mit uns gemeinsam arbeiten, herstellen, also fast alle Schmieden, die wir bei uns im Programm haben, größere Schmieden, machen dann Messer für Chevalier Laguiole, die sind alle made in France, wir sind sozusagen ein quasi Hersteller.
37:23 Dann waren wir bei der Schmiede Le Fidele, das war die letzte auf unserer Reise, so dass wir vier Schmieden in dem Dorf hatten, vier in der Stadt Thiers und drumherum immer jeweils mit so 20 Kilometer Radius und Le Fidele haben wir besucht, das ist die erste Schmiede, die wir in unserem Programm hatten von 20 vor 20 Jahren, da ist die längste Zusammenarbeit mit denen und deswegen war für mich auch eine besondere Freude, die nochmal zu treffen, da ist auch ein Familienbetrieb direkt mit Vater, Mutter dabei, die das gegründet haben, die Firma, wie auch die neuen der Sohn und entsprechend seiner Frau, die es jetzt heute weiterführen und das war natürlich mir auch eine besondere Ehre, mit denen zu sprechen, ein Interview zu machen, ein bisschen Betrieb zu zeigen und mit denen, mit denen zusammen, werden wir auch weitere Chevalier Laguiole Messer entwickeln, auch da ist, was im Laufen, aber da müssen wir noch schauen, wie wir das genau machen, das werden wir jetzt nicht in der OLC einstellen, aber da werden demnächst dieses Jahr also auch neue Messer
38:30 für Chevalier Laguiole eher so ein bisschen im niedrigen Bereich, also von dem Preissegment her, mit Arvalet wird eher so im mittleren Bereich, das heißt also, wir haben da als Richtlinie zwei bis 300 Euro Messer mit Arvalet Fidel eher so 100 bis 200 Euro Bereich und da sind wir sehr gespannt, diese neuen Messer euch dieses Jahr vorzustellen, sagt ja schon, dieses Jahr wird wirklich wahnsinnig interessant für euch mit ganz vielen neuen Editionen und als Abschluss jetzt habe ich für euch ganz, ganz viel erreicht, zwei ganz besondere Sachen, zum einen habe ich erreicht, dass jede Schmiede oder fast jede Schmiede in der OLC Community einen eigenen Bereich hat und wenn du eine Frage speziell zu einer Schmiede, hast La Giolle L'Obra, Clodo Somme, La Giolle Du Badi, wenn auch immer, dann habe ich ja mit den Schmieden so vereinbart, dass wenn du eine Frage stellst, du stellst die in der OLC ein, ich kopiere deine Frage, schicke es den Schmieden, denn die Schmieden möchte nicht so unbedingt direkt mit dem Endkunden kommunizieren, das ist dann für die auch
39:37 wirklich wahnsinnig viel, das heißt, ich filtre auch diese Fragen von euch, manches kann ich ja selbst beantworten und schicke natürlich nur die Fragen weiter, wo ich selber nicht direkt helfen kann und die schreiben mir dann die Antwort, ich werde dann der Originaltext in Französisch und die Übersetzung, wir benutzen dafür die App Deeple, wieder einstellen, so dass du die Antwort bekommst und das für dich in wahnsinnig interessanter neue Entwicklung, denn du kannst damit, hast damit erstmalig die Möglichkeit, direkt mit diesen Schmieden zu kommunizieren und die direkt was zu fragen, also nicht direkt zu bestellen, dafür ist dieser Kanal da nicht, sondern wirklich Fragen zu haben und jetzt haben wir zum Beispiel direkt schon die erste Frage für Laguiole Tubari, einer der Kunden hat ja ein Messer gekauft mit Messing Einlagen zum Beispiel am Rücken und die beginnen sich ein bisschen zu verfärben, die Verfärbung ist ja gar nicht so schlimm, es gefällt dir sogar der Ton, aber er wollte fragen, wie man das vielleicht doch beheben kann, was passiert, wird es vielleicht sich alles so verfärben und wollte genau wissen,
40:46 wie das da funktioniert und das habe ich an die Elodie gefragt und sie hat mir geantwortet und diese Antwort ist schon bereits direkt in der OEC drin, ich habe da einen Namen der Schmiede entsprechend geantwortet und der Kunde war sehr zufrieden, war sehr, sehr aufschlussreich und genauso funktioniert es auch mit anderen Schmieden und ich finde es eine wahnsinnige, tolle Geschichte für unsere Original Laguiole Community, dass jetzt durch uns solche Fragen möglich sind, also trau dich, wir freuen uns auf deine Fragen und die zweite Sache, die wir erreicht haben, ist ja für unsere Fotoaktion Laguiole Way of Life und zwar alle Schmieden, die ich besucht habe, alle acht, werden zwischen 1 und 3 Messer sponsern für diese Aktion, denn wir haben gesagt, ab jetzt, ab Sommer, ab August 2023 wird erstmalig so sein, dass von den 16 Teilnehmern, die sich bis zum Schluss qualifizieren, die bekommen alle jeweils ein Taschenmesser umsonst.
41:45 Es werden Laguiole Taschenmesser sein, es werden andere Messer der Schmiede sein, hat uns ja gesagt, die wird eine seiner tollen Schmesser, hat eine eigene Serie, hat er nicht nur macht er nicht nur Laguiole Messer, eine eigene Serie und ich würde uns ein Messer dieser Serie zur Verfügung stellen, das heißt, du kannst ein Messer von Jean-Michel Cairo kostenlos bekommen und das Schöne ist, wir werden jetzt, in der Vergangenheit haben wir nicht so auf die Menge geachtet, das möchten wir nur noch 16 Teilnehmer haben, das bedeutet, wenn es mehr sind, haben wir dafür den Bruno, der wird uns helfen, die Menge der eingereichten Bilder, die besten zu sortieren, die besten 16 von 16 unterschiedlichen Kunden, die qualifizieren sich praktisch für das Endspiel, wenn man so möchte und darüber machen wir ein Video und alle diese 16, die bekommen ein Messer umsonst, wie wahnsinnig toll ist das denn?
42:44 Die werden dann praktisch zufällig vergeben, denn es gibt ja bei dieser Aktion kein Gewinner, alle sind Gewinner und denkt dran, also jetzt schon mit der Foto machen zu beginnen, denn im Anfang August werden wir sagen, hey, jetzt beginnt die Aktion und dann ist er vielleicht zu spät, da hast du vielleicht keine Zeit, du bist vielleicht im Urlaub, du verpasst, diese wahnsinnig tolle Chance, ein Messer zu bekommen umsonst und insofern kannst du jetzt schon mal beginnen, das Wetter ist draußen wunderschön, du kannst innen Fotos machen, außen Fotos machen, du kannst die vergangenen Aktionen angucken, auch wie die bewertet wurden und da siehst du ja, welche Art von Messer gut sind, wichtig ist, dass das Messer groß im Vordergrund steht, der Bruno hat für unseren Leitfaden gemacht und so, dass du dich ein bisschen orientieren kannst, welche Art von Bilder auf jeden Fall gut wäre zu machen, so als Orientierung, und sehr interessant ist, dass wir auch zwei weitere Schmieden haben, die mitbewerten werden, einmal Arbaletke David und einmal Laguiole Honoré Douron, die haben bis jetzt nicht mitgewertet
43:50 und jetzt haben wir praktisch zwei Schmieden mehr, die an dieser Aktion teilnehmen und das bewerten, also echt, da wird es wahnsinnig aufregende Geschichte, das ist der Laguiole Way of Life. Wir freuen uns schon auf deine Bilder und ich bin total froh, dass wir das erreichen konnten für euch, wie du auch ein kostenloses Messer hast. So, das war jetzt ein bisschen meine Reise, mehr in den Interviews. Heute habe ich ja das erste Interview auch veröffentlicht, mit Laguiole du Barry, mit der Elodie, ein sehr schönes Interview, sehr sehenswert.
44:25 Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Interview und vergiss nicht, meinen YouTube-Kanal zu abonnieren. Bis demnächst, dein Mr. Laguiole.
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